Unglaublich, oder? 2021 verging wie im Flug. Wo ich Ende 2020 noch von diesem Jahr sprach (⇒LINK), ist 2021 jetzt schon an seinem Ende angekommen. Zeit, die letzten Monate einmal Revue passieren zu lassen und damit einen Rückblick zu bekommen. Wer hier mitliest, wird in diesem Beitrag berufliche Dinge, aber auch ein paar private Dinge von mir erzählt bekommen. Vielleicht ist es daher bis heute eine der besten Entscheidungen, dass meine Arbeit rund um diesen Blog schlicht mit meinem eigenen Namen betitelt ist.

Der-berufliche-und-private-Rueckblick-–-das-war-2021-und-was-2022-ansteht-scaled Der berufliche und private Rückblick – das war 2021 und was 2022 ansteht

2021 …

… sollte ein Jahr voller Projekte sein und ich habe mir vor dem Verfassen dieses Rückblicks noch einmal die Vorsätze und den Rückblick von 2020 durchgelesen. Relativ praktisch, wenn man sich Dinge festgeschrieben hat und rekapitulieren kann. Mir fiel auch in diesem Jahr erneut auf, dass ich keinen Jahreswechsel brauche, um mir Dinge vorzunehmen oder mir neue Ziele zu setzen. Das Jahr brachte allerhand Aufgaben mit sich – manche klein und manche groß. Am Ende wurden sie eigentlich alle sehr erfolgreich erledigt, was ein Zeichen für Erfolg sein kann. Vorsätze sind daher eher für Charaktere, welche das ganze Jahr über geschlafen haben und im neuen Jahr weiterschlafen. Zumindest kann ich das aus alten Zeiten so in gewissen Punkten auch von mir behaupten. Das ist heute zum Glück anders, denn für mich gilt schon lange:

“Es gibt Leute, die reden, und es gibt Leute, die machen.”

Im privaten Umfeld war 2021 sehr beständig. Irgendwie lief einfach alles. Klar, Corona war und ist immer ein Thema. Allerdings ist die Möglichkeit der Impfung, die im vorherigen Jahr noch nicht möglich war, einfach beruhigend und gibt einem endlich mehr Perspektive als es 2020 noch den Anschein machte. Doppelt geimpft und damit mit einem doppelten Boden unterwegs, fühlt man sich in einer Pandemie wesentlich sicherer. Abstand halten war für mich aber noch immer wichtig und daher meidete ich selbst unter 2G-Auflagen große Veranstaltungen mit Menschenmassen um mich herum – man muss es ja auch nicht gleich wieder in vollem Maße übertreiben und herausfordern, oder? Solltet ihr noch nicht geimpft sein, ist das natürlich eure Entscheidung. Für mich ist eine Impfung schon immer eine medizinische Entscheidung und in diesem Jahr wurde ich innerhalb vier Monaten gleich sechs Mal geimpft, davon vier Auffrischungsimpfungen gegen andere Krankheiten als Covid-19. Mit Anfang 30 fallen eben so manche Auffrischungen an. Ich persönlich schütze mich aus medizinischem Grund und nicht aus gesellschaftlichen Gründen, um an Dingen teilnehmen zu können oder dürfen. Auch daher nehme ich an etwas lieber nicht teil, wenn die jeweils aktuelle Vorschrift eine 2G+ Regelung vorsieht. Bürokratie hat eben nicht viel mit Medizin zu tun. Damit hätten wir dieses Thema dann auch besprochen und ich empfehle dennoch weiterhin jedem, sich impfen zu lassen und dadurch schlicht einen besseren Schutz vor einer schweren Erkrankung zu bekommen.

Das Jahr 2021 …

… war vermehrt ein Onkel-Jahr. Meine Nichte ist mittlerweile 3,5 Jahre alt und damit in einem Alter, in dem man mehr mit ihr unternehmen kann. Das sind alltägliche Dinge, aber auch kleine Tagesausflüge. Auch kann man in diesem Alter schon besser alleine bei seinem Taufpaten übernachten und sich damit auch ein ruhiges Wochenende außerhalb vom Elternhaus machen. Je mehr ich Zeit mit ihr verbringe und ihre Interessen beobachte, desto mehr sehe ich da auch mich. So kam es nicht selten vor, dann man zusammen YouTube-Videos über 3D-Druck oder das Bauen von Elektroautos ansah und beide komischerweise Interesse daran zeigten. Nun, noch 1,5 Jahre und das iPad darf meiner Nichte als Lernmittel in die Hand gedrückt werden. Und darauf freue ich mich natürlich auch schon sehr.

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Strom war in diesem Jahr …

… ein sehr zeitintensives Thema. Zum einen habe ich den Grundverbrauch des Hauses über ein Balkonkraftwerk abgedeckt (⇒LINK). Das ist nett, denn so versorgt die Sonne über Tag schlicht die Dinge im und um das Haus, die immer Strom benötigen. Summiert macht das eine spürbare Erleichterung aus. So besitzt das Haus an sonnigen Tagen immer einen gewissen Anteil von CO2-neutralem Strom im Stromnetzwerk des Hauses, der dann auch von 3D-Druckern genutzt werden kann. Auch mit Elektromobilität habe ich mich in diesem Jahr befasst (⇒LINK): Mit meinem Unu Scooter bin ich seit diesem Jahr elektrisch unterwegs und habe damit etliche Kurzstrecken, die ich bisher mit dem Auto zurückgelegt habe, komplett ersetzt. Summiert waren es 2021 somit 890 km, welche ich nicht mit dem Auto, sondern CO2-neutral mit dem Elektroroller gefahren bin. Das erzeugte ein ganz anderes Gefühl und eine neue Betrachtungsweise für Mobilität. Selten, dass ich an sonnigen Tagen überhaupt das Auto auch nur angeschaut habe. Teilweise stand es zwei Wochen ohne bewegt zu werden vor der Haustür. Auch daher ist der Unu Scooter mein Highlight des Jahres (⇒LINK). Und dank dem Anteil von Solarstrom im Haus, fließt auch ein Anteil davon direkt in die Batterien des Elektrorollers. Allgemein ein sehr gutes Gefühl und eine der besten Entscheidungen überhaupt in diesem Jahr.

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Apple HomeKit …

… ist so mein Dauerthema über das Jahr hinweg gewesen – wie jedes Jahr eigentlich. In diesem Jahr schrieb ich mein 6. Fachbuch über Apple HomeKit (⇒LINK). Unfassbar, dass es wirklich schon mein 6. Fachbuch über dieses Thema ist und dass es so viele digitale Leser besitzt. Auch meine Apple HomeKit-Gruppe auf Facebook ist in diesem Jahr sehr gewachsen. Mittlerweile tummeln sich dort mehr als 8300 Nutzer und tauschen sich nett und interessiert über das SmartHome-Thema von Apple aus. Wenn ihr auch ein Teil davon sein möchtet, dann schaut gern mal vorbei (⇒LINK).

Die Kolumne und der Podcast …

… waren ebenfalls sehr zeitintensiv in diesem Jahr. Insgesamt kam jeden zweiten Sonntag eine neue Kolumne online und zudem auch eine Podcastepisode (⇒LINK). Beim Podcast setze ich seit diesem Jahr auf zwei Varianten. Zum einen könnt ihr euch jede Kolumne von mir vorlesen lassen und bekommt bei jeder Episode im Intro und/oder Outro auch einen Sponsor genannt. An diesem Punkt ein dickes Danke an meinen Dauersponsor im Podcast – die Firma Rademacher. Im Kolumnen-Podcast+ hört ihr mir ohne Werbeeinblendungen zu (⇒LINK). Bedeutet, wer den Kolumnen-Podcast+ abonniert, der hört alles unverschnörkelt und unterstützt mit seinem Abo monatlich ohne Umwege meine Arbeit. Scheinbar kam und kommt das so gut an, dass sich schon etliche Hörer den Kolumnen-Podcast+ anhören. Vielen Dank an jeden einzelnen Zuhörer und Unterstützer. Ihr seid noch kein Hörer des Kolumnen-Podcast+ und möchtet das ändern? Dann schau mal hier (⇒LINK). Hörer des Kolumnen-Podcast+ können immer schon am Freitag vor der offiziellen Kolumnenveröffentlichung in das Thema hören und über einen Link in der Episodenbeschreibung auf die Textform der Kolumne zugreifen.

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Meine Werkstatt …

… wurde 2021 komplett fertig und ist mittlerweile ein Teil meiner Firma. Ich verbringe hier relativ viel Zeit, um das Shop-Lager voll zu haben und immer Nachschub zu besitzen. Wofür? Nun, was mal relativ klein und unscheinbar mit zwei Ideen begann, wurde 2021 doch größer als gedacht. Ich bin gelernter Zerspanungsmechaniker Fachrichtung Frästechnik. Der 3D-Druck ist daher nur eine andere Ebene einer Fertigung – die Konstruktion aber absolut gleich. Ich habe mich in diesem Jahr viel selbst geschult, um im 3D-Design noch fitter zu sein. So konnte ich am Mac Ideen in 3D-Objekte verwandeln, welche schon lange im Kopf herumschwirrten. Ich begann mir das Einbauen des MagSafe-Ladekabels vorzunehmen und konnte somit nicht nur eine Idee verwirklichen, sondern jedem Kunden im Shop die gleiche Möglichkeit bieten.

Shop? Ja, mittlerweile existiert ein Onlineshop für meine Ideen und das ist für mich immer noch ein bisschen unfassbar. Ohne Markus, der mich als treuer Leser am 1. April 2021 plötzlich per E-Mail kontaktierte und mir ein Angebot für das Entwickeln eines eigenen Shops machte, wäre ich jetzt gar nicht an diesem Punkt, dass ich Ideen so viel einfacher nachgehen und auch als fertiges Produkt verkaufen kann. Ohne dich wäre das dieses Jahr nicht passiert, Markus. Du weißt das besser als ich! Danke! Wirklich. Mittlerweile arbeiten zwei identische 3D-Drucker in der Werkstatt und dies fast rund um die Uhr (⇒LINK). Und da man hier irgendwie immer in eine Art Community fällt und versinkt, lernte ich von Marvin noch etwas mehr in dieser Richtung, kann seitdem auch von unterwegs aus 3D-Druck-Aufgaben betrachten und bei Bedarf eingreifen. An dieser Stelle ein großes Danke an Marvin, der ab und an doch etwas mehr Geduld aufbringen musste.

Der Shop …

… ist ein großer Teil meiner Arbeit geworden. Ideen kann ich heimlich nachgehen, Prototyping betreiben und somit still und heimlich Dinge entwickeln. Erst als fertiges Produkt sind die Ideen dann auch eine Hilfe oder vielleicht auch nur eine Inspiration für andere (⇒LINK). Allerdings ist der Shop so ein großer Erfolg, dass ich hier noch viel mehr machen möchte. Daher schlummern hier schon geheime Projekte, welche ihr erst 2022 als fertiges Produkt im Shop vorfinden werdet. Vielleicht bekommt ihr auf meinem Instagram-Kanal mal ab und an einen kleinen Einblick über meine Story zu Gesicht – vielleicht. Über fertige Produkte werdet ihr auf jeden Fall auch immer über Blogeinträge informiert.

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Die App …

… nahm in diesem Jahr ein paar neue Schritte. Zum einen sprang sie auf Version 5 hoch und ist seitdem noch besser (⇒LINK). Wirklich. Sie ist flotter und unter iOS 15 und iPadOS 15 wesentlich schlanker. Auch kann die seitdem auf jedem Mac mit Apple Silicon genutzt werden – also mit jedem Mac, der einen M1-Prozessor oder neuer nutzt. Ihr könnt natürlich jeglichen Bloginhalt im Web lesen. Allerdings ist die App dafür gedacht, damit man nichts verpasst und über einen Push auch immer alles mitbekommt.

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Preis: Kostenlos+

Yannic hatte in diesem Jahr bestimmt den dicksten Geduldsfaden, den ich bisher so wahrnehmen konnte. Wenn man eine App entwickelt und dann mich als pedantischen Perfektionisten hat, bekommt man oft Aufgaben, die man zuvor als erledigt ansah. Ohne Yannic wäre die ganze App aber nie so umgesetzt worden und existent. Ohne dich ging es in diesem Jahr also nicht. Ich danke dir für jede Minute der Hilfe und der freundschaftlichen Zusammenarbeit in den kleinen und großen Projekten. Der Info-Push der App bringt euch Infos an die Hand, die neu sind, aber keinen großen Blogbeitrag benötigen. So bekommt ihr über die App auch immer neue Softwareupdates mit und könnt iPhone, iPad, Apple Watch und Co. direkt auf die neueste Betriebssystemversion updaten. Die Kaffeekasse in der App ermöglicht euch nun über einen In-App-Kauf meine Arbeit ohne Umwege unterstützen zu können.

Ein Danke tut niemals weh!

So manch einer denkt, dass man im Leben durch gewisse Dinge alleine geht. Wenn man aber genauer hinschaut, geht man niemals alleine. In diesem Jahr wurde mir das noch etwas mehr bewusst. Es sind viele Menschen im Hintergrund dabei, die meine Arbeit hier am Ende erst möglich machen. So liest mein Freund beispielsweise jeglichen Blogbeitrag Korrektur, bevor dieser online geht und von euch gelesen werden kann. An diesem Punkt ein ganz dickes Danke an dich Dennis! Danke! Allgemein kann ich behaupten, dass ich 2021 sehr viel mehr Wertschätzung erlebt habe und viel mehr auf ein Miteinander setze als Projekte ganz allein durchzubringen. Auch mit meinem Kollegen Steffen hatte ich in diesem Jahr vermehrt zu tun und vielleicht ergibt sich ab Sommer 2022 eine noch etwas engere Zusammenarbeit in gemeinsamen Projekten. Abwarten.

Was kommt 2022?

Ein Hauptthema bleibt die Kolumne und der Podcast dazu – das ist sicher. Es gibt viele Themen, die man mehr im Detail behandeln sollte und muss und allein deswegen ist das Kolumnenformat seit Jahren einfach mein Format. Daneben bleiben weiterhin Hardware- und Softwarethemen auf dem Blog. Etliches an nützlichen Dingen, die ich selbst nutze, gilt es hier vorzustellen und es wäre schade euch das vorzuenthalten, oder? Apple HomeKit ist so ein Dauerthema von mir. Hier gilt es vor allem Matter ab Sommer im Blick zu behalten und die neuen Wege zu beschreiten. Darauf bin ich schon sehr gespannt. Ebenso auf die vielen angekündigten HomeKit-Geräte. Über Apple HomeKit wollte ich schon 2021 Vorträge an Fachhochschulen halten, aber die Pandemie war da anderer Meinung. Ob und wie sich das 2022 umsetzen lässt, ist noch fraglich. Ich hätte dazu auf jeden Fall sehr viel Lust und auch schon ein fertiges Konzept in der Schublade liegen. Der Shop und meine Produkte darin werden auch ein großes Thema 2022 sein. Einige Ideen werden daher im kommenden Jahr als Produkt fertiggestellt werden und damit für alle Interessenten im Shop verfügbar sein – neue Produkte bekommt ihr via App und den Info-Push mit.

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Viel mehr möchte ich gar nicht planen oder gar bereden.

Projekte bin ich immer einfach angegangen, statt ewig über sie zu reden. Wichtiger ist es daher einfach zu machen und nicht darüber zu reden. Ich bedanke mich bei allen Leserinnen und Lesern, die meine Arbeit verfolgen, auf Twitter, Instagram und/oder Facebook meinen Inhalten folgen, meinen Podcast hören und/oder auch meine Arbeit direkt über die Kaffeekasse unterstützen. Vielen Dank! 2021 war in Summe ein sehr erfolgreiches und produktives Jahr. Ich würde mir daher wünschen, dass 2022 so beständig weiterläuft und hier und da vielleicht das eine oder andere neue Projekt an den Tag bringt.

 

Ich wünsche euch ab hier nun alles Gute für euer neues Jahr. Bleibt mir bitte gesund und nett zueinander.

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