2020 –  ein Jahr der anderen Art. Und wahrscheinlich spreche ich da nicht nur aus meiner Sicht, sondern aus der Sicht von vielen von euch, oder? 2020 galt es einige Dinge auszuprobieren, umzusetzen und komplett neue Projekte anzugehen. Und immer wenn du Pläne (⇒LINK) machst, kommt das Leben, tritt dir auf die Füße und plant deine Dinge um. 2020 war in vielerlei Hinsicht ein kleines Chaos. Zeit, einen kleinen privaten und beruflichen Rückblick zu wagen.

Der-berufliche-und-private-Rueckblick-das-war-2020-und-was-2021-ansteht-scaled Der berufliche und private Rückblick - das war 2020 und was 2021 ansteht

Mein privates Leben

Einige kennen mich schon länger und andere werden mich nun vielleicht ein Stück mehr privat kennenlernen. Ich nutze diesen Beitrag einmal im Jahr, um die Dinge etwas mehr aus meiner privaten Sicht aufzuzeigen: Was bei mir neben all diesen Artikeln hier auf dem Blog so im Privatleben passiert – schöne und auch unschöne Dinge. Wen das alles nicht interessiert, der überspringt einfach diesen gesamten Beitrag.

Eigenreflektion und Fokus

Ich bin in diesem Jahr 33 Jahre alt geworden. Das ist keine große Sache, aber immer wieder die Feststellung, dass man älter wird. Und mit jedem Jahr ändere ich irgendwie mein Wesen. Im Rückblick betrachtet wirke ich für mich gefestigter, reifer und beständiger. Es ist ein gewisser Fokus, den ich verfolge. Man könnte es Tunnelblick nennen, was aber zu negativ klingt. Es gibt einfach Dinge, die ich mir in den Kopf setze, über die ich tagelang oder wochenlang grüble und dann meistens auch angehe und umsetze. Das sind kleine Dinge, aber auch größere Projekte. In diesem Jahr war das vermehrt der Fall und dies betraf sowohl Privates als auch Berufliches.

Ich mag Beständigkeit und das immer mehr. In früheren Jahren war ich oft schnell von Dingen gelangweilt und abgelenkt. Heute schaue ich zweimal hin und entscheide dann die Richtung. Klingt nach Selbstbeweihräucherung, oder? Ich nenne dies Eigenreflektion und jeder sollte diese beherrschen, um sich kritisch selbst betrachten zu können – positiv und negativ. Ja, ich bin auch weiterhin eine dickköpfige und sture Ziege geblieben. Das kann man so ruhig ausdrücken.

Ein “Nein” ist ein “Nein” und jeder spürt wahrlich diese Meinungen oder auch Ablehnungen von mir. Ich bin diesbezüglich sehr konsequent, was vielleicht auch den sehr präzisen Fokus auf die Dinge bei mir erklärt oder untermalt. Oft mache ich mir damit wirklich keine Freunde, auch wenn ich allgemein sehr umgänglich und relativ unkompliziert bin – aus meiner Sicht. Allerdings habe ich so wirklich keine unnötigen Probleme am Bein, vor allem nicht von anderen. Nicht, dass ich nicht hilfsbereit und sozial wäre, aber es gibt da eine Grenze. 2020 war dies alles sehr präsent. So kam niemand zu kurz – auch ich selbst nicht. Dinge liefen einfach und das war sehr zufriedenstellend.

Familie und Partnerschaft

Die Familie war in diesem Jahr ein wenig aufgewühlt und dennoch gechillt. Klar, Corona hat dazu viel beigetragen. Minelle ist mittlerweile 2,5 Jahre alt. Die kleine Nichte hat in diesem Jahr einen riesigen Sprung in ihrer Entwicklung gemacht. Wurde ich 2019 noch “Ona” genannt, so ist es heute ein klares und deutliches “Onkel” und ein breites Grinsen, wenn ich sie in diesem Jahr vom Kindergarten abgeholt habe. 2020 konnte ich mich vermehrt mit ihr beschäftigen und Zeit für sie freiräumen. Was auch berufliche Gründe hat – doch dazu nachher mehr. Wenn ich mit Minelle zusammen bin, dann fühle ich mich oft noch einmal wie der 20-jährige Zivi, der Kinder um sich herum hatte und happy war. Und dennoch bin ich auch froh, wenn ihre Mama sie nach einigen Stunden wieder abholt und etwas weniger Wirbel und Trubel im Haus herrscht. Mittlerweile ist sie in dem netten Alter, in dem man sie auch einfach irgendwohin mitnehmen und einen Tagesausflug machen kann.

Noch nie waren diese zwei Dinge so ausgeglichen und unkompliziert. Ich bin ein großer Fan von unkomplizierten Dingen. Ich mag Selbstläufer. Als schwuler Mann kann man sich diese Dinge nicht immer vor dem Spiegel ins Gesicht sagen. Aber ich bin glücklich. Wenn diese Zeilen hier geschrieben und von euch gelesen werden, dann bin ich mit Dennis schon 1,5 Jahre zusammen. Klingt nicht sehr spektakulär, oder? Ist es auch nicht. Wirklich nicht. Es ist aber eine Erwähnung wert, weil die Zeit einfach verfliegt.

Und wenn man dieses Gefühl wahrnimmt, dann ist alles im Lot. Dennis und ich sind Selbstläufer. Alleine, aber auch vor allem zusammen. Er macht dies und ich mache das und keiner findet sich vom anderen benachteiligt oder vernachlässigt. Es findet sich immer genug Zeit füreinander, auch wenn jeder etwas mehr als 24 Stunden für seine Dinge bräuchte. Dennis liest übrigens seit dieser Zeit jeden Artikel hier, bevor ihr ihn lesen könnt. Er ist somit ein unsichtbarer “Angestellter”. Danke für die bisherige Zeit. Und diejenige, die da noch auf uns zukommen mag. Diese Zeilen sind für dich!

Die Berufswelt – das erste paar Schuhe

Einige wissen es und einige nicht. Meine Berufswelt hat zwei Seiten. Ich habe einen Hauptjob und einen Nebenjob. Allerdings bin ich mir manchmal nicht mehr so sicher, welcher von beiden nun der Haupt- oder Nebenjob ist. Zur Erklärung: Ich arbeite hauptberuflich in der Zulieferkette der Automobilindustrie und nebenberuflich leite ich diesen Blog hier. Mein Hauptberuf gliedert sich in ein Dreischichtsystem auf (Früh-, Nacht- und Spätschicht). Wenn dieser Arbeitstag mit körperlicher Arbeit zu Ende ist, geht die rein geistige Arbeit zu Hause am Schreibtisch weiter. Summiert sind es oft Tage, an denen ich elf oder auch zwölf Stunden arbeite. Das könnt ihr nicht sehen und nicht wissen, und darum diese kleine Erklärung.

Betrachte ich aber die Summe, dann ist dieser Blog schon zu einem Hauptberuf neben einem anderen Hauptberuf geworden. Da dieses Bild immer klarer wurde und ich allgemein mehr Zeit brauche, fiel Anfang 2020 die Entscheidung auf eine 4-Tage-Woche im Hauptberuf, um im Nebenberuf und vor allem im privaten Leben etwas mehr Zeit zu besitzen. So konnte ich oft an freien Tagen morgens arbeiten, Minelle am Mittag aus dem Kindergarten abholen, mit ihr Zeit bis zum Nachmittag verbringen und danach bis zum Abend weiterhin arbeiten. Das war und ist ein guter Weg und stellt etliche Bedürfnisse zufrieden.

Die Berufswelt – das zweite Paar Schuhe

Allgemein war 2020 ein sehr arbeitsreiches Jahr. Zwar war der Hauptberuf von Einschränkungen und Kurzarbeit betroffen, aber die Arbeiten hier auf dem Blog waren dafür umso präsenter. Das Ziel, jeden zweiten Sonntag eine Kolumne inklusive Podcastfolge zu veröffentlichen, habe ich durchgezogen. Statt zwölf Kolumnen im Jahr, waren es in diesem Jahr somit 24 Kolumnen. Viel Text, viel Ausarbeitung, viel Disziplin. Aber sehr viel Spaß an der Sache. Ganz “nebenbei” schrieb ich noch die 6. Buchauflage meines Apple HomeKit-Fachbuches (⇒LINK). Ich muss gestehen, dass ich gerne noch viel mehr Projekte umgesetzt hätte, diese aber weiterhin auf der Liste stehen und dann 2021 angegangen werden. Dass es hier also an Themen mangelt, davon kann keine Rede sein.

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Meine App für iPhone und iPad ging dieses Jahr einen neuen Weg. Einen ganz fantastischen sogar. Zusammen mit Yannic bin ich das Design und die ganze Technik dahinter angegangen. Die App erstrahlte in diesem Jahr in ihrer 3.0 (⇒LINK) und dadurch in einem frischen Gewand. Auch der Blog dahinter zog dieses Jahr um und bringt nun einen wesentlich schnelleren Seitenaufbau zu Tage – im Web und in der App.

Und weil das noch nicht alles gewesen sein sollte, bekam der Blog noch ein frisches Design verpasst. So orientiert sich nun alles ein wenig an den gleichen Ecken und Kanten – natürlich mit abgerundeten Ecken. Ich lasse es mir auch in diesem Jahr nicht nehmen, Yannic hier ein herzliches Danke auszusprechen. Er ist derjenige, der hier im Hintergrund meine detaillierten Ideen ausführt – im technischen und designtechnischen Aspekt. Das fordert ihm sicherlich immer wieder Ruhe und Geduld mit mir ab. Und daher danke ich ihm herzlichst an dieser Stelle. Yannic, ohne dich wäre ich nicht an diesem Punkt. Das weißt du. Danke!

Apple HomeKit – ein Dauerthema in diesem Jahr

Nicht nur, dass ich in diesem Jahr mein 6. Fachbuch über Apple HomeKit geschrieben und auf Amazon und in der Apple Bücher App digital veröffentlicht habe, auch war Apple HomeKit auf andere Weise ein Dauerthema. Im März 2020 fasste ich den Beschluss eine neue Facebookgruppe zu gründen. Zwar gab es schon eine deutschsprachige Apple HomeKit-Gruppe auf Facebook, doch war diese und die Monetarisierung dahinter absoluter Käse. Da sich viele direkt bei mir über diese Gruppe beschwerten und ich auch selbst aus dieser Gruppe ausstieg, gründete ich kurzerhand eine neue und eigene Apple HomeKit-Facebookgruppe. In recht kurzer Zeit wuchs diese Gruppe auf über 4000 Mitglieder an. Damit sind wir auf Platz 1 der deutschsprachigen Gruppen. Der Umgang ist super nett und vor allem hilfsbereit. Es tummeln sich mittlerweile auch einige Mitarbeiter von Apple HomeKit-Zubehör in der Gruppe. Im Allgemeinen ist es eine sehr schöne Apple HomeKit-Facebookgruppe geworden, die, wie andere, einfach auf Qualität und Nettigkeit setzt. Und wenn ihr möchtet, dürft ihr auch Mitglied werden (⇒LINK).

Apple HomeKit war aber auch bei mir ein großes Thema. Mittlerweile spricht bei mir zu Hause etliches diese Schnittstelle. Selbst die Türklingel kann nun nativ Apple HomeKit. Und auch die komplette Werkstatt arbeitet und agiert natürlich in diesem Segment. Für 2021 habe ich mir hierfür den Vorgarten etwas ins Auge gefasst. Ich möchte den Eingangsbereich ein wenig neu organisieren und auch mit etwas Outdoorbeleuchtung mehr in Apple HomeKit denken und umgehen. Aber das ist noch eine Kopfsache und noch nicht in Stein gemeißelt. In diesem Jahr wurde ich etliche Male persönlich angeschrieben oder angerufen, um die Installation von Apple HomeKit-Zubehör durchzuführen. Aus zeitlichen Gründen, aber auch aus Pandemiegründen, musste ich solche Dinge leider immer absagen. Und um das SmartHome-Thema abzuhaken: In diesem Jahr war ich zu Gast beim Ökochecker des SWR. Hier durfte ich in einem Beitrag ein paar Eindrücke meines SmartHomes und allgemeine Dinge hierzu beantworten bzw. erklären (⇒LINK).

Finanzielle Blogsache

Dieser Blog hat seine monatlichen Unkosten. Wie alles im Leben. Das wird man sicher auch als Leser sehen. Allerdings werden diese bisher ganz gut durch eure Unterstützung abgefedert. Bedeutet, ihr finanziert durch eure Hilfe diese ganzen Arbeiten und Inhalte hier. Das macht ihr indirekt, indem ihr Affiliate-Links in Beiträgen nutzt und direkt, indem ihr die Kaffeekasse und die Einblendung dieser an jedem Artikelende beachtet – auch am Ende dieses Artikels. Seit der App 3.0 könnt ihr meine Arbeit auch via In-App-Kauf direkt in der App auf dem iPhone und iPad unterstützen. So oder so könnt ihr meine Arbeit also gerne unterstützen und 2020 habt ihr das wirklich sehr oft getan. Ich kann damit sagen, dass ich eine extrem gute Community besitze, die meine Inhalte schätzt. Ihr wartet oft förmlich auf Blogbeiträge. Vor allem, wenn ich euch einen Vorgeschmack zu einigen Themen auf Instagram vermittle. Ein großer Dank an jeden, der bisher ein Teil dieser Geschichte war oder noch wird. Oder wie Madonna es einst live bei einem Konzert (ich stand 4 Meter entfernt) live zu den Fans schrie: “I can not make it alone!

Ich und die Musik

Ich lese immer den geschriebenen Rückblick vom letzten Jahr und bemerke da dann ab und an auch Parallelen zum neuen Rückblick. Auch das Thema Musik hat hier einige Zeilen, die ein paralleles Muster bilden. Musik ist ebenfalls ein Dauerthema bei mir. Schon seit Kindheitstagen. In diesem Jahr habe ich dank Apple Music so viel Musik wie noch nie entdeckt, kennengelernt und gehört. Unzählige Playlisten sind entstanden und die ein oder andere habe ich sogar mit euch geteilt, sodass ihr auch reinhören durftet. In diesem Jahr hatte ich zum ersten Mal das große Glück meine Lieblingsband live sehen zu können. Zwar machte Sturmtief Sabine da fast einen Strich durch die Rechnung, aber das Konzert von Keane in Hamburg war dennoch zu erreichen und zu genießen. Daran werde ich mich noch sehr lange erinnern.

Auch in diesem Jahr habe ich mich selbst nicht wieder der Musik gewidmet. Einzig und allein Demotapes habe ich mir oftmals erneut herausgekramt und durchgehört. Und dabei kommt immer dieses Kribbeln in den Fingern auf, das zum Schlagen der Tasten auf Synthesizer und Keyboard verleitet. Aber seien wir ehrlich: Ich werde auch 2021 keine Zeit finden, auch in dieser Sache wieder aktiver werden zu können. So gerne ich auch wieder musikalische produktiv werden möchte, es fehlt die Zeit. Und Zeit braucht es hier sehr viel. Ich habe mir aber auf die Liste geschrieben, dass ich das neue Podcastintro neu produzieren möchte. Ich experimentiere hier noch am Stil. Die Musik ist und bleibt ein ganz wichtiger Teil. Vor allem muss Musik laut sein.

Jahresurlaub? Eine neue Werkstatt!

Der Urlaub nach Italien fiel aus und wurde durch einen schönen Kurzurlaub im Schwarzwald ersetzt. In Deutschland ist es richtig schön, das vergessen viele immer wieder. Auch ich oftmals. Ich bin dennoch niemand, der immer weg muss. Ich bin gerne zu Hause. Man werkelt das ganze Jahr am Haus und dann fährt man immer weg – macht für mich nicht immer Sinn. Auch in diesem Jahr gab es ein Projekt. Meine Werkstatt war in den letzten Jahren ein eher sporadisch genutzter Raum. Um hier besser arbeiten zu können, kernsanierte ich sie komplett. Nun können dort auch einige Bastelprojekte für den Blog umgesetzt werden – und natürlich spricht die gesamte Werkstatt auch Apple HomeKit. Klar!

2020 war vor allem ein Jahr des 3D-Drucks. Ich habe mich mit allerhand YouTube-Videos selbst geschult und so das Modellieren von 3D-Objekten erlernt. Da ich schon technische Zeichnung beherrschte, konnte ich meine CAD-Kenntnisse somit auf eine 3D-Ebene portieren. Heute kann ich nun in wenigen Minuten ein Bauteil nachzeichnen, modellieren, exportieren und aus dem 3D-Drucker herausfallen lassen. Das erlaubt mir heute viele Ideen umsetzen zu können. Auch aus diesem Grund musste eine neue Werkstatt mit besserer räumlicher Organisation her.

Was kommt 2021?

Der Rückblick zeigt, dass man sich Projekte vornehmen kann. Aber die Umsetzung ist eine andere Seite der Medaille. Zum einen wird sich bei mir mit hoher Wahrscheinlichkeit einiges im beruflichen Umfeld ändern. Und dies im Hauptberuf. Im Januar werden sich hier mit etwas Daumendrücken und Zuversicht einige Dinge grundlegend ändern. Ich bin da großer Zuversicht, dass alles so klappt, wie ich es mir wünsche. Als Teaser muss das hier reichen.

Auf dem Blog hier werde ich auch 2021 weiterhin alle zwei Wochen eine Kolumne inklusive Podcastepisode veröffentlichen. Nebenbei sind Reviews weiterhin ein großes Aufgabengebiet und auch allgemeine Projekte wird man im neuen Jahr hier öfter sehen. Vielleicht wird es im Laufe 2021 auch eine kostenpflichtige Pro-Variante meines Podcast geben. Das steht zumindest oben auf einer der vielen Ideenlisten. Und wer noch Podcastsponsor im Outro meines Podcasts werden möchte, der hätte hier ab sofort die Chance dazu und darf sich gerne bei mir melden. 2021 wird beruflich nicht langweilig.

Ich bin ein Fan von Elektromobilität

Aber eher im kleineren Sinn. Für mich lösen elektrifizierte PKWs, mit klarem Blick auf die gesamte Thematik, keine Probleme, sondern ersetzen sie derzeit nur durch neue. Der ID.3 von VW wirkt sehr durchdacht und wäre ein Kandidat, allerdings warte ich da noch ein paar Jahre, bevor mein derzeit 3 Jahre alter Benzinverbrenner ersetzt wird. Die MEB-Plattform gibt hier sehr viele Hoffnungen. Allerdings werde ich ab März 2021 alle beruflichen und privaten Kurzstrecken bei mildem und trockenen Wetter mit einem Elektroroller absolvieren. Das ist eine gute und saubere Sache. Mit einer Akkuladung von nur einem Euro fahre ich etwa 50 km weit und somit fünf Tage zur Arbeit und zurück. Das Auto bleibt stehen und wird nur noch für weitere Strecken oder Transportaufgaben genutzt. Auf diese Art der Fortbewegung freue ich mich schon sehr. Auch dazu dann mehr hier im Blog (April/Mai) – ganz klar.

Ich möchte Dinge ändern

An mir. Dies wird nur gehen, wenn gewisse andere Weichen so verlaufen, wie ich es mir wünsche und geplant habe. Wenn diese so verlaufen, dann wird die kommende Strecke eine komplett andere wie die bisherige werden. Ja, das Leben ist eine Kettenreaktion. Änderst du dies, dann ändert sich auch jenes mit. In diesem Fall werden sich jene Dinge erst ändern lassen, wenn gewisse andere Dinge geändert sind – um noch einmal den Teaser ein wenig aufzugreifen. Eine Ziel wird sein, etwas fitter zu werden.

Abnehmen wäre da so ein Stichwort. 2020 verlor ich 12 kg in wenigen Wochen und erhielt sie alle bis zum Jahresende allmählich wieder zurück. Mist. Der Stoffwechsel kann halt ein Arschloch sein. Und gerade weil dieses Thema so wichtig ist, gilt es dem Stoffwechsel wieder in eine Routine zu bringen. Zumindest ist dies der Plan. Ja, ich bin nicht komplett zufrieden mit meiner Figur, auch wenn sich hier andere sicherlich gerade an den Kopf greifen. Aber ich fühle mich nun einmal nicht komplett wohl. Nicht, wenn die Hose kneift und man sich wie eine Kugel fühlt. Wie gesagt, die Verkettung gilt es zu lockern und Ballast abzuwerfen. 2021 klappt das mit Zuversicht und Ehrgeiz. Die 12 kg müssen so und so aber wieder runter.

Vorsätze? Sind Geschwafel.

Ich brauche keinen Jahreswechsel, um etwas zu ändern. Ein Rückblick der letzten Jahre zeigt das. Aber symbolisch ist er natürlich ideal. Was ich ändern möchte, wurde schon erwähnt. Alles andere kann bleiben wie es ist. Passt alles. Ich hoffe, dass 2021 im Hinblick auf die Corona-Pandemie entspannter wird. Ich hoffe, dass man sich bald impfen lassen kann und sich viele impfen lassen werden. Meine Einstellung ist nämlich so: Wenn ich geimpft bin, habe ich kein Risiko und bin auch kein Risiko für andere. Und dennoch glaube ich, dass uns dieses Thema noch das ganze Jahr 2021 begleiten wird. Setzt eure Hoffnungen also nicht zu groß auf Massenveranstaltungen, Festivals und Konzerte – die bleiben noch längere Zeit ein Wunsch. Bleibt mir einfach alle gesund und vor allem fühlt euch in den Dingen, die ihr macht, zufrieden. Wir sehen, lesen und hören uns 2021.

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