Wer sich ganz genau mit der Thematik beschäftigt, der versteht, dass Elektromobilität schlicht die Zukunft ist. Der Elektroantrieb ist nicht wirklich neu und dennoch erlebt er seit einigen Jahren eine Renaissance. Mit einem aufmerksamen Auge sieht man, dass Elektrofahrzeuge auf lange Sicht nur Vorteile besitzen und der Verbrennungsmotor in vielen Punkten auf kurz oder lang keine Zukunft haben wird. In meinen Augen ist die Kleinelektromobilität die Zukunft. Zum einen sind das elektrische Kleinwagen und auf der anderen Seite sind dies elektrisch angetriebene Zweiräder. Kurzstrecken werden bei mir seit diesem Jahr mit dem Unu Scooter absolviert – ein smarter Elektroroller aus Berlin.

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Diese Kolumne lese ich dir auch persönlich in einer Podcastepisode vor.


Egal, ob in der Stadt oder auf dem Land, …

… Kurzstrecken gibt es immer. Es sind die Strecken, die man, wenn man kein Fahrrad und keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzt, mit dem Auto zurücklegt. Dabei würden manche dann ganz gerne noch mit dem KFZ bis in den Laden hineinfahren und parken. Doch Parkplätze und allgemein der Platz in Städten sind begrenzt. Vor allem, wenn es immer mehr SUVs auf den Straßen gibt und die Menschen zu 90 % doch nur alleine darin sitzen. Auf lange Sicht alles Quatsch. Bei mir bleibt seit Monaten das Auto vor der Haustür stehen, wenn ich Strecken von bis zu 15 km zurücklegen muss. Ich schwinge mich auf den Unu Scooter und düse einfach lautlos los. Und wieso? Weil ich so schneller, flexibler und unkomplizierter in und durch die Stadt komme. Gerade im Feierabendverkehr bemerkt man diesen Effekt sehr und einen Parkplatz findet man mit solch einem Gefährt auch überall direkt. Daher möchte ich euch in dieser Kolumne etwas mehr über dieses smarte Zweirad aus Berlin erzählen.

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Der Unu Scooter …

… ist ein reiner Elektroroller. Er fährt sich demnach wie jeder bekannte Roller dieser Klasse. Allerdings lautlos und vor allem emissionsfrei. Dennoch nimmt er am Verkehr wie ein KFZ teil, denn er fährt bis zu 55 km/h schnell. Für seine Versicherungsklasse wird er mit 45 km/h angemeldet und kostet an Steuern daher nur ca. 30 € pro Jahr. Ich fahre ihn außerdem mit einer Haftpflichtversicherung, die zum Beispiel auch bei einem gestohlenen Fahrerhelm einspringen würde. Für die Versicherung inklusive Haftpflichtversicherung zahle ich 72 € für ein Jahr (März bis März). Ein Bruchteil von dem, was man für ein KFZ im Jahr zahlt oder zahlen würde. Und die Ersparnis wird noch größer – doch dazu später mehr.

Das Kennzeichen kommt per Post und landet direkt im Briefkasten. Man klebt es daher für eine Saison nur auf den Kennzeichenhalter des Unu Scooters und düst damit direkt versichert durch die Welt. Die passende Versicherung für euren Unu Scooter könnt ihr hier vergleichen (⇒LINK). Der Unu Scooter ist 182 cm lang x 115 cm hoch x 125 cm breit. Die Breite wird vom linken zum rechten Außenspiegel gemessen – wie bei einem KFZ beispielsweise auch. Mit 81,5 kg ist er noch echt leicht, was ein Elektroroller dieser Klasse angeht. 

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Angetrieben wird der Unu Scooter von einem Bosch-Motor.

Dieser kann einmal 3000 Watt oder 4000 Watt an Leistung aufweisen. Ich fahre die 4000-Watt-Variante. Diese hat wesentlich mehr Kraft, wenn es um die Beschleunigung an Steigungen geht. Auch ist diese Variante besonders dann geeignet, wenn ihr nicht alleine, sondern zu zweit fahrt. Die 3000-Watt-Variante erhaltet ihr in der Lackfarbe Glossy Red, Glossy Blue, Matt Stone und Matt Pine. Ihr habt ihr also die Wahl zwischen Rot, Blau, Grau und Grün. Die 4000-Watt-Variante erhaltet ihr hingegen auch in Matte Black, also in einem matten Schwarz – wie ihr auf all diesen Fotos hier sehen könnt. Der Elektromotor sitzt hinten direkt im Hinterrad, welches über eine Feder aufgehangen ist. Das wirkt etwas grazil, ist im Alltag aber mehr als Stabil, da der Grundrahmen des Unu Scooters aus einem Stück besteht.

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Vorne und hinten …

… sitzt jeweils eine hydraulische Scheibenbremse, welche unabhängig voneinander betätigt werden kann. Solltet ihr bremsen, so wird die Bremskraft dafür genutzt, um Energie zurückzugewinnen. Das macht in der Praxis nichts an der Prozentanzeige des Akkus aus, allerdings ist diese zurückgewonnene Energie diejenige, die bei der Fahrt dann zum Beispiel direkt für den Betrieb des Lichtes verbraucht wird. Somit ist Bremskraft zugleich auch Lichtkraft. Man nennt diesen Vorgang im übrigen Rekuperation und auch Elektroautos sind mit dieser Technik ausgestattet. Vorne sitzt ein 10″-Rad und hintern ein 11″-Rad – beides Reifen von Heidenau (Heidenau K80 SR).

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Licht soll das Stichwort sein!

Denn dieses schaltet sich automatisch ein und auch aus. Während der Fahrt ist das Licht immer an – egal ob am Tag oder in der Nacht. So werdet ihr immer direkt wahrgenommen. Auch das Rücklicht ist immer an. Die komplette Beleuchtung ist durch LED-Technik umgesetzt worden. Schaltet ihr den Unu Scooter ein, so leuchtet vorne und hinten nur ein Standlicht. Erst wenn ihr aufsitzt und den Seitenständer einklappt, wechselt der Elektroroller auf aktives Fahrlicht. Das vordere Fahrlicht ist in einem kalten Weiß gehalten und leuchtet damit sehr gut dunkle Straßen aus. Mir fehlt hier ein Fernlicht, das man auch als Lichthupe einsetzen könnte. Dieses hat der Unu Scooter leider nicht. Allerdings hat kaum ein Roller diese Lichtfunktion.

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Ja, selbst das Kennzeichen wird über eine LED beleuchtet.

Wenn ihr blinkt, dann leuchtet eine LED im LED-Band auf der Rückseite des Unu Scooters und auf der Front unter dem Fahrlicht orange auf. Ihr seid also in jeder Hinsicht immer zu sehen und fallt im Straßenverkehr auf. Und sollte man euch einmal nicht wahrnehmen oder solltet ihr euch bemerkbar machen wollen, so ist auch noch die Hupe verfügbar, welche ihr mit der rechten Hand am Lenker erreichen könnt.

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Auf der rechten Seite …

… findet sich die eben erwähnte Hupe. Sie ist wirklich laut. Aber so macht man sich bei Autofahrern sehr gut bemerkbar, die meinen, dass die Straße ihnen allein gehören würde. Sollte ein Pkw in der Stadt übrigens hinter euch hupen, dann fährt er selbst zu schnell. Denn da der Unu Scooter maximal 55 km/h erreicht, fährt er in einer Stadt immer angemessen schnell. Hupende Autos ignoriert man daher schlicht. Ebenfalls befindet sich auf der rechten Seite ein Bremshebel, der für die hintere hydraulische Scheibenbremse genutzt wird. Die Beschleunigung erfolgt auch über den rechten Griff. Sobald der Seitenständer mit einem Fuß eingeklappt ist, nimmt der Unu Scooter das Gas an. Ist der Seitenständer ausgeklappt, wird kein Gas angenommen. Dies ist eine Sicherheitsmaßnahme. Eine sehr gute, wie ich finde.

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Auf der linken Seite …

… befindet sich der Bremshebel für die vordere, hydraulische Scheibenbremse. Ebenfalls findet man hier den Blinker. Dieser sollte selbsterklärend sein: Schiebt man den Regler nach links, blinkt man nach links. Das Schieben des Reglers auf die rechte Seite löst das Blinken zur rechten Seite aus. Der aktive Blinker wird auf dem Display groß animiert angezeigt. Es gibt jedoch kein akustisches Blinksignal. Unter dem Blinker findet sich der Knopf zum Öffnen der Sitzbank. Drückt man diesen, rastet der Verschlussriegel aus – klingt lustig, oder? Auf jeden Fall könnt ihr danach die Sitzbank nach oben klappen und habt Zugriff auf den Akku bzw. die Akkus und das Staufach. Ist die Sitzbank entriegelt und nicht eingerastet, wird dies über ein kleines Symbol im Display angezeigt.

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Das Staufach …

… ist gefühlt riesig. Wirklich. Ich transportiere so zum Beispiel all eure Bestellungen aus meinem Shop (⇒LINK) so zur Post. Bedeutet, dass all eure Bestellungen bei trockenem Wetter CO2-neutral zur Post gebracht werden. Ist das nicht toll? Das Staufach hat ein Volumen von 33 Litern, wenn zwei Akkus eingesetzt sind. Ich habe mir das Fach mit Filz ausgekleidet, da so nichts mehr klappert. Auch liegen hier drinnen immer Spanngurte, Einkaufstaschen und Obst- und Gemüsenetze. Ich kaufe meist auf dem Weg von A nach B kurz ein und mache selten riesige Einkäufe. Daher ist das Staufach auch so ausgestattet. Die Spanngurte nutze ich zum Verschnüren größerer Pakete auf der Rückbank. Das geht extrem gut über den seitlichen Haltegriff, der eigentlich zum Festhalten für den Mitfahrer gedacht ist. Man muss aber nur Ideen haben, dann hat man auch keine Problem. Wen es interessiert: Ich habe mir dieses Set an Gummispanner bestellt und nutze exakt diese.

Im Staufach …

… ist auch ein Apple AirTag angebracht. Dieser steckt in einer AirTag-Halterung – die findet ihr auch schnell in meinem Shop. So habe ich die Position des Unu Scooter auch über die “Wo Ist?” App auf dem iPhone und der Apple Watch immer im Auge. In das Staufach passen zwei Helme, wenn man diese ineinanderlegt. Somit kann man die Helme von Fahrer und Mitfahrer beim Erreichen des Ziels immer verstauen. Sollte man den Helm nur kurz weglegen wollen, kann man den Haken unter dem Lenker nutzen. Hier habe ich auch schon eine Einkaufstasche eingehangen, wenn meine Umhängetasche mit meinem MacBook Air und Co. das Fach belegte. Ich kann euch sagen, dass der Unu Scooter einer der Elektroroller ist, der am meisten Staufach mit sich bringt – selbst wenn zwei Akkus eingesetzt sind.

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Im Deckel der Sitzbank …

… befindet sich Platz, um kleine Dinge unterbringen zu können. Ich habe hier zum Beispiel immer den Versicherungsbrief und den Fahrzeugbrief dabei. Ebenfalls ist hier die externe MagSafe Batterie (⇒LINK) verstaut, um in der Not das iPhone kabellos nachladen zu können. Ihr könnt hier zum Beispiel auch eine Sonnenbrille einklemmen, damit diese nicht lose im Staufach herumliegt. Das Staufach schließt spritzwassergeschützt ab. Dafür sorgt eine breite Gummidichtung unter der Sitzbank, welche das Staufach sicher verschließt und den Inhalt so vor Regen und anderer Nässe schützt.

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Kommen wir zum Akku!

Im Staufach gibt es zwei Einschübe. Der vordere ist der aktive und der hintere der passive Einschub. Jedes Schubfach kann über RFID mit einem eingeschobenen Akku kommunizieren. So wird auch der prozentuale Füllstand des Akkus abgefragt und im Anschluss im Display des Unu Scooters angezeigt. Jeder Akku bringt dich brutto 50 km weit. Das ist natürlich etwas abhängig von der Außentemperatur und der Steigung, die ihr so fahrt. Auf gerader Strecke sind es Netto ca. 45 km – das kann ich euch so zumindest als bisherige Praxiserfahrung an die Hand geben.

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Sollte der Akku die 20%-Marke erreicht haben, …

… bekommt ihr eine Meldung im Dispaly gezeigt. Ihr könnt dann natürlich weiterfahren, aber der Unu Scooter reduziert die Leistung – in diesem Fall die Beschleunigung über 30 km/h hinaus. Er beschleunigt zwar über 30 km/h hinaus, aber langsamer als mit höherem Akkustand. Das sorgt dafür, dass dem Akku auf seiner Restreichweite nicht zu schnell eine zu große Menge Energie entzogen wird und er eventuell sogar einen Schaden nimmt. Gibt man bei warmem Wetter richtig Gas, dann wird auch dem Akku viel Energie entzogen. Er wird dadurch warm. Nicht heiß, aber warm. Die Anzeige in Prozent seht ihr nur, wenn der Seitenständer ausgeklappt ist. Während der Fahrt sind schlicht die Balken des Akkustandes zu sehen. Sollte während der Fahrt der eine Akku leer sein, so gilt es kurz anzuhalten, die Sitzbank zu öffnen und einfach den vorderen leeren Akku mit dem hinteren vollen Akku zu tauschen. Das ist eine Sache von 10 Sekunden und ihr fahrt wieder 50 km brutto weiter. Mit zwei Akkus kommt ihr somit brutto 100 km weit.

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Geladen werden …

… kann im Büro, Wohnzimmer oder wie bei mir in der Werkstatt. Da mein Unu Scooter – ich habe ihn übrigens Angelo getauft – in der Garage steht, ist die Werkstatt daneben nicht weit. Die Ladestation ist passiv gekühlt und lädt komplett lautlos. Es summt also nichts. Ihr könnt den Akku somit auch an einem Ort aufladen, wo ihr schlafen würdet. Ist der Akku auf 10 % heruntergefahren, braucht es maximal 7 Stunden bis er wieder voll aufgeladen ist. Der Lithium-Ionen-Akku ist von LG, wiegt 10,5 kg, kann über einen Tragegriff sehr einfach getragen werden und besitzt eine Kapazität von 1,78 kWh. Der gesamte Akku sitzt in einem Aluminiumgehäuse. Ausgelegt ist der Akku für 1000 Ladezyklen. Wir wissen aber auch, dass der Akku danach nicht kaputt ist, sondern nur noch ca. 80 – 90 % seiner Ursprungskapazität besitzt. Dadurch verringert sich schlicht die Reichweite im Alltag.

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Der LED-Kranz auf der Oberseite …

… pulsiert von der einen auf die andere Seite. Dadurch wird das Laden demonstriert. Ihr könnt somit von außen sehen, wie voll der Akku ist. Sehr stylisch gelöst. Stört euch das, weil ihr in einem dunklen Zimmer ladet und schlafen wollt, dann drückt ihr einfach den oberen Knopf auf dem Akku unter dem Griff einmal und das Licht erlischt. Ein erneutes Drücken des Knopfes schaltet den Lichteffekt wieder ein. Solltet ihr einen Akku strapaziert haben und er sich stärker erwärmen, dann lässt er sich zu Beginn nicht laden. Diesen Sicherheitsmechanismus habe ich in der Praxis selbst vor Kurzem feststellen müssen.

Der Akku wird euch dies durch ein schnelles Blinken des LED-Lichtkranzes mitteilen, wenn ihr ihn über die Ladestation aufladen wollt. Man lässt den Akku nach der Fahrt dann daher erst etwas abkühlen und startet dann den Ladevorgang. Ich schalte die Ladestation übrigens via Apple HomeKit ein und aus. Dies über einen Eve Energy (⇒LINK) und einer Automation, welche das Ladegerät ausschaltet, wenn die Leistung so tief ist, dass der Akku nachweislich voll ist. So wird auch keine lange Erhaltungsladung durchgeführt und der Akku geschont.

Sollen wir mal über die Stromkosten reden?

Ja? Okay. Also für eine Strecke von 100 km brutto verbraucht ihr beim Laden der Akkus nur einen Euro an Strom. Ich selbst habe über Tage einen gewissen Anteil an Solarstrom im Haus (⇒LINK), dadurch lade ich mehr oder weniger kostenfrei. Bei einem Strompreis von 0,29 € sind es wirklich nur 3 Kilowattstunden, die ihr für das Laden beider Akkus verbraucht. Kein KFZ fährt auf 100 km so günstig und vor allem emissionsfrei. Der Unu Scooter kommt immer mit nur einem Akku. Einen zweiten Akku könnt ihr euch entweder direkt mitbestellen oder auch nachbestellen. Ich wechsle den Akku schlicht immer. Bedeutet, dass meist einer zu Hause ist und lädt und der andere zum Fahren genutzt wird.

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Der Unu Scooter …

… ist immer mit dem mobilen Internet verbunden. Über eine verbaute eSIM verbindet er sich mit dem Mobilfunknetz von Vodafone. Und wieso? Der Unu Scooter bekommt so Firmwareupdates eingespielt, welche er eigenständig lädt und installiert – auch im geparkten Modus. Ebenfalls kennt er so aber auch selbst seinen Standort. Das ist daher wichtig, da dem Unu Scooter noch etwas fehlt – eine App. Diese kommt wahrscheinlich noch in diesem Jahr nach. Hierüber lässt sich das Fahrzeug ein- und ausschalten und ebenfalls kann der Unu Scooter über die App dann wahrscheinlich auch geortet werden. Bei einem möglichen Diebstahl wüsstet ihr somit immer, wo der Roller genau ist. Allerdings ist Diebstahlschutz ein gutes Stichwort an dieser Stelle. Wenn ihr den Lenker beim Abstellen ganz nach links einschlagt, den Seitenständer ausklappt und den Roller ausschaltet, dann wird die Vorderachse elektrisch verriegelt. Ab diesem Moment kann die vordere Achse nicht mehr bewegt werden. Der Roller müsste demnach getragen werden, denn schieben lässt er sich nicht mehr. Ich bin sehr auf die App gespannt.

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Fiel euch bisher eigentlich nichts auf?

Wie wird der Unu Scooter denn eingeschaltet und ausgeschaltet? Via NFC und dies über eine Karte in der Größe einer EC-Karte. Insgesamt liegen zwei dieser Karten bei. Eine habe ich in einem MagSafe Wallet eingeschoben. Wenn ich also mit dem E-Roller fahren möchte, nehme ich keinen Schlüssel vom Schlüsselbrett mit, sondern hefte das MagSafe Wallet an der iPhone Rückseite an. Die Karte wird einfach an den NFC-Punkt am Display des Rollers gehalten und weckt ihn auf. Auf dem gleichen Wege schaltet man den E-Roller auch wieder aus.

Da die App noch nachkommt, habe ich schon meine Idee über eine Apple Watch App bei Unu verlauten lassen. So könnte man über das Handgelenk mit Hilfe einer Watch-App den Unu Scooter einschalten und ausschalten. Das würde dann zum einen die Karte und zum anderen auch den Griff nach dem iPhone überflüssig werden lassen. Ich hoffe, das Unu in Berlin sich an meine Idee erinnert, wenn es in die Endphase der App geht – denn das wäre der dicke I-Punkt der ganzen App-Geschichte.

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Zum Abschluss

Ich bin ein Autofahrer seit ich 18 Jahre alt bin und mittlerweile bin ich 34 Jahre alt. Auf dem Land ein Auto zu besitzen, ist inzwischen absoluter Standard. Es stehen zu lassen und dafür mit einem Elektroroller zu fahren, eher nicht. Mittlerweile steht mein Auto die Woche über nur noch vor der Haustür, da der Unu Scooter bei gutem Wetter jede Kurzstrecke mit mir absolviert. Nach den ersten 500 km oder nach den ersten 12 Monaten muss der Unu Scooter in eine kleine Inspektion. Hier werden schlicht Bremsen etc. gecheckt. Die Inspektion ist dann erst wieder nach weiteren 4000 km nötig. Sie kostet ca. 45 € und kann von einer geeigneten Werkstatt in eurer Nähe durchgeführt werden (⇒LINK). Solche Dinge stehen aber in der Bedienungsanleitung, welche ihr hier im PDF-Format findet (⇒LINK). Übrigens habt ihr auf den Unu Scooter und auch jeden Akku zwei Jahre Garantie.

Der Unu Scooter wird in einer großen Box aus Karton geliefert. Ihr packt damit ein richtig schönes Geschenk vor der Haustür aus und die Spedition nimmt auch die ganze Verpackung wieder mit. Im Anschluss müsst ihr nur die beiden Seitenspiegel anschrauben und seid direkt bereit für die erste Fahrt. Die Hürde also auf einen Elektroroller umzusteigen, ist absolut klein. Vor allem, da auch die Versicherung über das Internet geklickt wird und das Kennzeichen einfach im Briefkasten landet. Einen Helm könnt ihr euch beim Kauf des Unu Scooters übrigens direkt mitbestellen – ihr müsst nur eure Helmgröße wissen.

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Für mich ist der Gang zum Unu Scooter und das Aufsteigen mittlerweile so normal geworden, …

… wie das vorherige Einsteigen in mein Auto. Nur, dass ich mittlerweile kaum noch Auto fahre und nur noch weitere Strecken oder größere Transporte damit bewältige. Ich bin der Meinung, dass mehr Autofahrer so umdenken sollten, denn nur so werden wir erstens unsere Klimaziele auf Dauer erreichen können und auch das Verkehrs- und Platzproblem in Städten bewältigen können. Es ist ein unbeschreiblich tolles Gefühl nur die Reifen auf dem Asphalt abrollen zu hören, im Sonnenschein zu fahren und die Natur zu genießen – ohne Lärm, ohne Gestank und ohne schlechtes Gewissen. Und jeder, der mir dies nicht glaubt, sollte einfach mal eine Probefahrt mit dem Unu Scooter machen (⇒LINK).

Freiheit ist Hingabe – Hingabe an eine selbstgewählte Idee.

∼ Carl Ludwig Schleich – deutscher Schriftsteller ∼

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