MagSafe ist ein alter Bekannter, den wir aus der Zeit einstiger MacBook-Modelle kennen und der mittlerweile am iPhone vorzufinden ist (⇒LINK). MagSafe hat vielerlei Vorteile, die einem nach fast einem Jahr in der Praxis immer wieder auffallen. Zum einen ist MagSafe ein magnetischer Haltepunkt, um einmal das iPhone und zum anderen auch Zubehör an ihm befestigen zu können. So besitzt beispielsweise mein Stativ mittlerweile einen MagSafe-Halter, wodurch das iPhone für die Fotografien nicht mehr umständlich ein- und ausgespannt werden muss, sondern nur noch magnetisch gehalten wird. Auf der anderen Seite lade ich nur noch via MagSafe das iPhone – am Nachttisch (⇒LINK) und am Schreibtisch (⇒LINK). MagSafe erlaubt daher zwei große Anwendungsgebiete. Dennoch wird das drahtlose Aufladen den häufigsten Verwendungszweck haben. Und mit der externen MagSafe Batterie als Zubehör kann das nun auch unterwegs passieren.

Die-externe-MagSafe-Batterie1-scaled Die externe MagSafe Batterie

Diese Kolumne ist auch als Podcast verfügbar.

Podcast_Badge_Transparent Die externe MagSafe Batterie

Um MagSafe zu verstehen, …

… gilt es dessen Funktionsweise kurz zu erklären. MagSafe für das iPhone besteht aus zwei Magneten. Einer definiert sich als ein kreisförmiger Magnet, der andere als ein einzelner Magnet in Stabform. Der kreisrunde Magnet nimmt das Pendant dazu exakt zentrisch auf und richtet es damit aus. Im Falle von einem MagSafe Ladekabel landet dieses somit immer mittig ausgerichtet auf der Rückseite des iPhones. Die runde Magnetausrichtung sorgt ganz automatisch für ein Ziehen in die richtige Richtung und für ein Halten dieser Position. Der Magnet in Stabform ist mittig unter dem Kreismagnet angeordnet. Er dient zur Ausrichtung von Zubehör. Somit findet ein auf der Rückseite angebrachtes Objekt einmal seinen festen Halt und seine exakte Ausrichtung in einer Achse. Hinter dem kreisrunden Magnetring steckt eine drahtlose Ladefläche, welche Strom mit bis zu 15 Watt übertragen kann. Allerdings nur in das iPhone hinein – doch dazu gleich mehr. Somit lädt ein iPhone via MagSafe fast so schnell wie via Fast Charging mit dem Lightningkabel.

Mobiles Aufladen …

… ist ein Dauerthema. Daher begleiten uns seit Jahren auch Powerbanks im Reisegepäck. Apple hat sich die ganze Sache mit MagSafe am iPhone aber von Beginn an scheinbar sehr gut überlegt und daher auch einen mobilen Akku mit dieser Technik in das virtuelle Verkaufsregal gestellt. Die externe MagSafe Batterie erlaubt es ein iPhone via MagSafe nachzuladen, wenn unterwegs plötzlich der Saft ausgeht. Der Vorteil ist, dass dieses Zubehör auch in den nächsten Jahren noch mit neuen iPhone-Modellen kompatibel sein wird. Anders, als es Batteriecases die letzten Jahren waren. Daher wird auch die Form der Nutzung weiterhin so funktionieren wie sie jetzt ist. Die externe MagSafe Batterie wird einfach rückseitig an ein iPhone gehalten, richtet sich magnetisch aus, hält sich selbstständig am iPhone fest und übergibt ihren Strom drahtlos an das iPhone. In diesem Fall funktioniert das Laden hier auch durch eine MagSafe Schutzhülle. Und zu erwähnen sei hier auch, dass die externe MagSafe Batterie nur mit einem iPhone 12 mini, iPhone 12, iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max via MagSafe genutzt werden kann.

Die-externe-MagSafe-Batterie2-scaled Die externe MagSafe Batterie

Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit und die Praxis zeigt hier etwas mehr auf. Legt man ein iPhone ohne MagSafe, aber schon mit der Möglichkeit drahtlos aufgeladen zu werden, auf der externen MagSafe Batterie ab, so wird auch dieses geladen. Hier erfolgt das Aufladen schlicht via Qi-Ladetechnik. Ebenfalls können AirPods und AirPods Pro im drahtlosen Ladecase auf der externen MagSafe Batterie abgelegt werden und laden sich somit drahtlos auf. In diesem Fall hat man einen Zusatzakku für sein iPhone und/oder für seine AirPods dabei. Der größte Vorteil ist aber in vielerlei Hinsicht das einfache, magnetische Anheften via MagSafe.

Der externen MagSafe Batterien …

… stellen 1460 mAh an Akkukapazität zur Verfügung. Rechnerisch bekommt man ein iPhone 12 mini somit von 0 % auf 65 %, ein iPhone 12 und iPhone 12 Pro von 0% auf 52 % und ein iPhone 12 Pro Max von 0 % auf 39 %. Rechnerisch klingt das nach nicht sehr viel, doch in der Not werden diese Kennzahlen der Akkuladung an Gewichtung zunehmen. Vor allem kann das iPhone während der Ladung mitsamt MagSafe Batterie in der weiten Hosentasche verbleiben. Ebenfalls kann das iPhone weiterhin genutzt werden und es baumelt kein störendes Kabel am unteren Ende herum. Als Zubehör trägt es mit 114 Gramm nicht wirklich dick auf. 9,6 cm hoch, 6,4 cm breit und 1,2 cm dick ist die externe MagSafe-Batterie von Apple. Betrachtet man sich also die Größe und das Gewicht, dann ist es die bisher handlichste und einfachste Möglichkeit ein iPhone ohne Kabel schnell und einfach am Laufen zu halten, sollte der Akku sich dem Ende neigen. Exakt aus diesem Betrachtungswinkel heraus ist es dann eine Akkukennzahl mit höherer Gewichtung als auf dem Datenblatt. Vor allem dann, wenn schlicht keine Steckdose in der Reichweite ist.

Die-externe-MagSafe-Batterie4 Die externe MagSafe Batterie

Es gibt einige Vorteile mehr, …

… welche die externe MagSafe Batterie besitzt. Mittlerweile wird vieles an Zubehör mit dem Titel “MagSafe” deklariert. Allerdings sind es meistens schlicht Magnete und keine MagSafe Technologie. So gibt es allerhand Zusatzakkus, die sich mit diesem Zusatz absolut falsch vorstellen. Die externe MagSafe Batterie von Apple kann Strom abgeben, aber auch aufnehmen. In der Praxis bedeutet dies, dass man iPhone und MagSafe Batterie zeitgleich aufladen kann. Hierfür steckt man ein Lightningkabel, eingesteckt in ein 20-Watt-Netzteil, in die MagSafe Batterie und platziert im Anschluss ein iPhone mit MagSafe Kompatibilität darauf

In diesem Szenario wird das iPhone mit 15 Watt aufgeladen und ab einem Stand von 80 % auch mit dem Aufladen der MagSafe Batterie begonnen. Allerdings kann man auch die MagSafe Batterie über das iPhone aufladen. Dies macht dann Sinn, wenn man das iPhone kabelgebunden für CarPlay einsetzen möchte. Hierfür steckt man das Lightningkabel in das iPhone und heftet die MagSafe Batterie an der iPhone-Rückseite an. Es wird somit über das iPhone drahtlos Strom an die MagSafe Batterie abgegeben. Durch die drahtlose MagSafe-Kommunikation kann zu jederzeit der Akkustand der externen MagSafe Batterie eingesehen werden. So ist direkt erkennbar, was und ob überhaupt geladen wird.

Die-externe-MagSafe-Batterie3-scaled Die externe MagSafe Batterie

Es gilt noch ein paar Dinge zu wissen, …

… die erst in der Praxis verständlich wirken. Die externe MagSafe Batterie lässt sich nur über den eigenen Lightningport oder, wie zuvor erklärt, über das iPhone aufladen, wenn dieses via Lightning mit einer Stromquelle verbunden ist. Die MagSafe-Batterie von Apple kann nicht alleine für sich drahtlos aufgeladen werden. Auch nimmt die MagSafe Batterie kein MagSafe-Ladekabel an. In diesen Fällen sollte die MagSafe Batterie also immer als ein Zubehör angesehen werden, dass zwingend ein Lightningkabel zum Aufladen benötigt – egal wie herum.

Die MagSafe Batterie lädt ein iPhone eigenständig via MagSafe mit 5 Watt. Nur selbst über ein Lightningkabel und mit einem 20-Watt-Netzteil verbunden lädt die MagSage Batterie wie ein MagSafe-Ladekabel ein iPhone mit 15 Watt auf. Die MagSafe-Batterie von Apple kann Geräte via Qi-Ladetechnik aufladen, allerdings kann sie keine Apple Watch drahtlos aufladen. Im Lieferumfang befindet sich nur die externe MagSafe Batterie selbst – ein Lightningkabel und/oder ein Netzteil liegen nicht bei. Eine LED auf der Unterseite symbolisiert den Akkuzustand der MagSafe Batterie. Leuchtet diese Orange, wird Strom an das iPhone abgegeben. Wird der Zusatzakku aufgeladen, leuchtet diese ebenfalls kurz Orange. Die LED leuchtet grün, wenn die MagSafe Batterie selbst komplett aufgeladen wurde. Viel mehr gilt es hier gar nicht zu erwähnen oder zu erläutern.

Mein Fazit

MagSafe ist wirklich eine feine Sache. Ich habe mich schlicht daran gewöhnt, dass ich das iPhone nur noch magnetisch anhefte oder ablege, um es anzubringen oder aufzuladen. MagSafe nimmt einem das genaue Zielen auf Ladepads ab und richtet das iPhone immer exakt aus – somit wird korrekt geladen und bei einer Art der Befestigung auch korrekt ausgerichtet. Die externe MagSafe Batterie bindet sich in dieses Bild ein, in dem sie sich ganz unscheinbar an der iPhone Rückseite festhält und im Falle des Falles das iPhone am Laufen hält. Aber braucht man dieses Zubehör?

Wenn man auch in zwei Jahren noch ein aktuelles iPhone auf diese Weise aufladen möchte und seine Ausstattung nicht durchweg erneuern möchte, dann ist die externe MagSafe Batterie ein sehr guter Helfer in der Not und auf Dauer. Allerdings auch nur exakt für diesen Zweck – für den Notfall. Das langsame Aufladen und das nicht komplette Befüllen eines iPhone-Akkus sind hier zwei negative Punkte. Allerdings ist es auch hierfür nicht gedacht und es überwiegt hier schlicht der Punkt eines sehr leichten und handlichen Akkus, der im Notfall immer griffbereit und direkt genutzt werden kann – komplett ohne Kabel und ohne große Überlegung. Bei mir liegt die externe MagSafe Batterie daher aufgeladen im Staufach meines E-Rollers, wo ich so unterwegs in der Not mein iPhone 12 Pro Max am Leben halten kann, sollte dessen Akku sich doch im Laufe des Tages dem Ende neigen. Wer iPhone, Apple Watch, AirPods und/oder iPad drahtlos oder auch kabelgebunden aufladen möchte, dem empfehle ich weiterhin dieses Zubehör, welches immer in meiner Redakteurtasche mit dabei ist (⇒LINK). Die externe MagSafe Batterie ist für 109,00 € bei Apple erhältlich (⇒LINK).

Schade, dass das Wort “einfach” so einen simplen Beigeschmack hat.

∼ Erhard Blanck – deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler ∼

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