So schnell verfliegen die Wochen. Da war ich erst Anfang September in Berlin zur IFA und Co. und jetzt befinden wir uns nach der iPhone-Keynote (ja, ich bin alt und sage weiterhin Keynote) am Ende des Septembers. Ich habe vieles im Hintergrund bewerkstelligt. Daher ein kurzer Wochenrückblick, der die letzten Wochen aufzeigt.

App-Version 10!
Ich arbeite fleißig in Etappen an einer ganz neuen App weiter. Die Version 9 hat vier Updates bekommen und läuft technisch wieder problemlos bis zu iOS 15 herunter. Dadurch können auch weiterhin ältere Modelle von iPhone und iPad sie nutzen. Aber es ist das letzte Update für Version 9. Die Version 10 ist eine komplette Neuentwicklung. Sie setzt zwingend iOS 27 voraus. Das hat den Hintergrund, dass sie zum einen alle technischen Neuerungen von iOS 27 nutzt und zugleich dann auch für iPhone Duo angepasst ist.
Die Anpassung für iPhone Duo baue ich derzeit schon Stück für Stück und das Verhalten der App ist hier in manchen Dingen etwas anders. Es bleibt nicht die iPhone-App, es wird aber auch nicht die iPad-App, wenn man iPhone Duo aufklappt, zuklappt oder rotiert. Also ist es eine App-Programmierung in der Mitte. Das ist etwas mehr Aufwand, aber cool. Es ist interessant, was man so auch mal anders machen kann. So wirkt die App zugeklappt wie bisher, aufgeklappt aber eher wie auf dem iPad. Sie reizt dann also mehr den großen Bildschirm aus. Was ja auch der Sinn von iPhone Duo ist.
Es wird eine Pro-Version geben.
Die könnt ihr als ein App-Abo nutzen. Das werden keine Unsummen, aber ihr habt dann Funktionen, die ihr vorher so nicht hattet. Eine Vorlesefunktion wäre eine solche Funktion, die ich jetzt schon einmal verrate. Ja, die App wird neu und anders. Altlasten gibt es nicht mehr. Ihr werdet euch zurechtfinden, aber es wird alles neu wirken. Ein paar Screenshots einer internen Beta 2 zeige ich euch schon einmal. Einen öffentlichen Beta-Test wie bei Version 9 gibt es erst einmal nicht. Falls doch, gebe ich euch Bescheid. Die App-Version 10 kommt erst nach dem Release von iPhone Duo, dann hat sie direkt Support vom kleinsten iPhone mini über das iPhone Pro Max bis zum Duo und vom kleinsten iPad mini bis zum größten iPad Pro hoch. Ja, und selbst auf dem Mac läuft sie dann. Sehr universal also.

Wie ich programmiere:
Ich bin da schon einige Dinge gefragt worden. Ich werkle im Hintergrund tatsächlich sehr viel. Immer wieder arbeite ich an Kleinigkeiten des neuen Blog-Themes im Web. So wird ein Link nicht mehr einfach in blauer Schrift und mit blauem Unterstrich angezeigt, wie man das so kennt, sondern es ist ein lilafarbener Pinselstrich, der eine URL anzeigt. Das sieht hübsch aus. Frisch und freundlich. Nicht mehr so statisch. Das sind so Kleinigkeiten, die ich umsetze. Ich habe das gesamte Theme mit Claude im Staging von Radiboxes programmiert und getestet. Als alles ready war, ging alles live. Die Plug-ins habe ich mit Replit programmiert, wo ich die bestehenden weiterhin gelegentlich anpasse, wenn mir etwas auffällt. Es sind einige Plug-ins, die im WordPress neu sind, und viele alte Plug-ins sind weg.
Mit Claude programmiere ich alles …
… was es in, an und um meiner App herum zu tun gibt. Ich hatte zu Beginn mit Replit angefangen, meine erste App zu bauen, was nur eine Energie-App für mich selbst war. So habe ich über drei Monate hinweg mich selbst geschult, wie ich mit genauem Text Dinge beschreibe, damit eine KI daraus mit Code etwas entstehen lässt. Da bin ich mittlerweile hervorragend drin, weil Text mein Werkzeug ist. Seit Jahrzehnten schon. Mit Claude habe ich daher die Version 9 aufgebessert. Außerdem habe ich das Replit-Projekt meiner Energie-App komplett neu aufgebaut und nutze diese nun komplett in SwiftUI. Und daneben habe ich mir noch eine weitere App gebaut, die „MP Work“ heißt. Diese hat Funktionen, mit denen ich mobile Aufgaben umsetzen kann, die ich sonst am Mac machte. Ich will etwas mehr iPhone-Duo-only gehen und werde daher eine Art Werkzeugkasten in Form einer App nutzen. Was die so macht? Sie lässt mich bspw. Bilder, die ich vorher auf dem iPhone für den Blog bearbeitet und auch in Collagen verpackt habe, auswählen, beschriften, in der Auflösung verkleinern und komprimieren. Im Anschluss kann ich sie dann speichern oder im iCloud-Drive ablegen. Das geht in einem Zuge mit Erkennung von Bildnamen und Verhinderung von falschen Bildtiteln. Auch kann mir die App in ein Bild eine KI-Blase als Kennzeichnung einbauen. Das ist etwas ausgetüftelt und das funktioniert ganz hervorragend.

iPhone-Duo-only?
Ja, das klingt etwas lustig, wird aber ein Experiment. Ich habe immer ein iPad mini dabei, da ich neben einem iPhone Pro Max manchmal einen noch größeren Bildschirm benötige, wenn ich unterwegs bin. iPhone Duo ändert das aber. Mehr dazu hatte ich in meiner Kolumne zu iPhone Duo und den ersten Gedanken dazu erklärt. Dieser Gedanke hat sich mehr verwurzelt. Ich werde das iPhone Duo also unterwegs hochkant aufgeklappt als Bildschirm nutzen, um mit einer physischen Tastatur Text verfassen zu können. So kann ich Text an jedem Ort auf einem tollen Display haptisch verfassen und ihn dann auf Wunsch später weiterverarbeiten. Mobiles Arbeiten wird für mich noch mobiler. iPhone Duo ist immer dabei, immer online und hat immer die Displaygröße, die ich gerade benötige. Für mehr, ist zu Hause der Schreibtisch mit einem M2 MacBook Air und einem Studio Display XDR verfügbar. Interessant, oder?
Ich habe schon lange ein Canopy und das wird dafür wieder mehr herhalten. Ich habe künftig also eine Tastatur und einen Apple Pencil dabei, den ich für iPhone Duo dann nutze, wenn ich es möchte. Es gibt kein iPad mehr in meiner Tasche. Das erlaubt mir dann, dass ich eigentlich über all an Textausarbeitungen und auch an meiner Bildbearbeitung arbeiten kann. Ich bin gespannt und ich nehme euch da etwas mit, wenn es losgeht.
Die Apple Watch Ultra 4 …
… ist bisher die flotteste Apple Watch, die ich jemals hatte. Allein, dass ein „Siri, setze Kaffee auf die Einkaufsliste.“ nun noch flotter angenommen und umgesetzt wird, ist schon toll. Man merkt den Wechsel von der Ultra 2 auf die Ultra 4 in so vielen Punkten. Vor allem die sehr viel längere Akkulaufzeit und das so viel schnellere Laden des Akkus. Ich kann am Abend eigentlich zuschauen, wie sie sich von 70 % auf 100 % vollballert und dann für die Nacht bereit ist. Hier hat sie auch bereits nach zwei Wochen so viele Daten gesammelt, dass sie mir endlich mehr Auswertungen der Daten anzeigen kann. Gerade was die Vitalzeichen und HFV angeht. Wer meine Kolumne/Review zur Apple Watch Ultra 4 noch nicht gelesen hat, kann das gerne nachholen.
Das und viele kleine Dinge …
… waren Themen der letzten Wochen. Im Hintergrund ist natürlich noch viel mehr passiert. Hier laufen Reviews zu Geräten und Zubehör, die ich auf der IFA 2026 sehen konnte. Also wird es hier nicht langweilig. Und weiterhin kauft ihr fleißig meinen Regensensor mit Matter-over-Thread, von dem jetzt schon ein paar Hundert Exemplare in Europa herumhängen. Crazy!



In Summe ist in der letzten Woche sehr viel unterschiedlicher Kram abgelaufen. Etwas zu viel für meinen Geschmack und ich bin froh, wenn es jetzt ein klein wenig ruhiger ist, genauer gesagt, es gemäßigter abläuft, als die letzten Wochen.

