Das erste faltbare iPhone:

Das iPhone Duo – erste Gedanken

Ich musste zwei Nächte darüber schlafen, um zu verstehen, dass es ein neues iPhone gibt, das nicht nur ein iPhone ist. Und diese ersten Gedanken und ein paar Überlegungen, Denkweisen und Aspekte gilt es nun niederzuschreiben.

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Das iPhone Duo ist nicht nur ein iPhone.

„Wenn du kein iPhone hast, hast du kein iPhone.“

An diesen Werbeslogan musste ich ein wenig denken, als der neue Apple CEO John Ternus davon sprach, dass das iPhone ein intelligenter und persönlicher Hub sei. Und diese Aussage trifft es. Das iPhone ist essenziell, weil wir alles damit machen. Zwar greifen wir auch zum iPad, zum Mac, vielleicht sogar zum Apple TV und HomePod, und auch schauen wir manchmal auf die Apple Watch am Handgelenk. Aber der Hub ist das iPhone. Den ganzen Tag. Wir benötigen also eigentlich nur ein Gerät, um den Alltag irgendwie meistern zu können. Und das macht jeder einfach etwas anders. Aber wenn du kein iPhone hast, dann kannst du in diesem Ökosystem nicht viel anstellen. Und das wird deutlich. Es macht deutlich, wie wichtig das iPhone ist.

Nehmen wir dies als Grundverständnis.

Das iPhone Duo ist das interessanteste iPhone, das es seit Jahren gab. Es ist ein iPhone, aber aus einem unbekannten Grund auch nicht. Wieso das so ist, beleuchten wir später. Ein iPhone 5s ermöglichte erstmals Touch ID. Wir waren daran irgendwann gewöhnt. Auch gewöhnten wir uns ab dem iPhone X daran, dass Touch ID egal ist und Face ID und Wischgesten gewohnte Motorik ersetzen. Wir sind gewohnt, dass der Bildschirm das Element ist, über das wir ein Gerät bedienen, aber auch Inhalte wahrnehmen. Egal, ob das dann ein iPhone mini, ein iPhone Plus oder ein iPhone Pro war, der Fokus lag immer auf dem Display und seiner Größe. Das ist der Kernpunkt zu diesem Thema.

Greifen wir also zu einem iPad, greifen wir dazu, weil das Display größer ist. Egal, was wir am Ende darauf umsetzen, es geht uns erst einmal um die Größe. Das iPhone ist hier immer an eine Grenze gestoßen, wo auch ich zu einem iPad griff. So habe ich seit Jahren immer ein iPad mini mit Apple Pencil dabei, um darauf die Bilder bearbeiten zu können, die in diesen Blog wandern. Oder um mehr Videoinhalt sehen zu können. Der Griff zum iPad mini war gezielt gewählt, um ein größeres Display zu nutzen. Apple hat dieses Denken mit einem neuen iPhone nun allerdings komplett verworfen.

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Das iPhone Duo …

… ist das erste faltbare iPhone. Es ist gar nicht die Frage, ob wir so etwas benötigen. Es ist viel mehr die Frage, wer so etwas benötigt. Und ich muss sagen, dass der Gedanke zuvor nicht so ganz klar für mich war. Weil offene Fragen nicht beantwortet waren. Wie geht Apple mit solch einem Gerät genau um? Was ist hardwaretechnisch noch da und was kommt neu hinzu? Kernfragen, wieso man zwischen iPhone und iPad wechseln würde. Kernfragen, die entscheidend sind, weil sie einen Alltag, einen Arbeitsablauf und ein Verhalten beeinflussen. Apple hat mir durch das Aufzeigen diese offenen Fragen beantwortet und daher ist das iPhone Duo zwar ein iPhone, aber nur namentlich.

Eine variable Entscheidung.

Das iPhone Duo wird in diesem Jahr meine Wahl werden und wieso, ist relativ klar. Ich möchte keine zwei Geräte mitschleppen, weil ich unterschiedliche Aufgaben damit erledigen kann. Ein Gerät kann nun beides sein. Beim iPad mini schätzte ich immer die Größe. Das beitet nun auch das iPhone Duo an, wenn ich es aufklappe. Vermisst habe ich beim iPad mini immer Pro-Display. Auch das bietet das iPhone Duo an, da es aufgeklappt ein Pro-Display mit OLED und Promotion anbietet. Sogar mit einer Nano-Textur-Beschichtung. Es ist also mehr ein iPad mini Pro und doch ein iPhone. Durch den Apple Pencil Support (Apple Pencil mit USB-C) ist klar, dass dieses iPhone in diesem Formfaktor zu einem Gerät wird, mit dem ich meine Bilder und Inhalte bearbeiten kann, wie ich es auf einem iPad mini durchführte. Grundlegend ersetzt dieses iPhone Duo mein iPhone und iPad. Punkt.

Apple Pencil (USB C): Pixelgenaue Präzision, Neigungssensitivität und branchenführende niedrige Latenz zum Notizenmachen, Zeichnen und...
  • WARUM APPLE PENCIL − Mit pixelgenauer Präzision, Neigungssensitivität und niedriger Latenz macht der Apple Pencil (USB C) es einfach, Notizen zu machen, Dokumente zu unterschreiben und etwas zu zeichnen − zu einem günstigen Preis. Er lässt sich über USB C koppeln und laden und haftet magnetisch an deinem iPad.
  • KOMPATIBILITÄT – Der Apple Pencil (USB C) funktioniert mit dem 13" iPad Pro (M4), 12,9" iPad Pro (3., 4., 5. und 6. Generation), 11" iPad Pro (M4), 11" iPad Pro (1., 2., 3. und 4. Generation), 13" iPad Air (M2), 11" iPad Air (M2), iPad Air (4. und 5. Generation), iPad mini (A17 Pro), iPad mini (6. Generation) und iPad (10. Generation).
  • EINFACH UND NATÜRLICH − Schreibe, skizziere und zeichne mit pixelgenauer Präzision. Das alles macht der Apple Pencil (USB C) mit Neigungssensitivität und niedriger Latenz. Der Apple Pencil koppelt und lädt über USB C und hat eine flache Seite, die magnetisch hält.
  • MACHT DAS IPAD ZUR LEINWAND – Zeichne, skizziere, koloriere, mach Notizen und kommentiere Dokumente. Nutze integrierte Apps wie Notizen und Freeform oder wähle aus über einer Million Apps, die im App Store erhältlich sind. Profis können die Apple Pencil Schwebefunktion auf dem iPad Pro (M4), iPad Air (M2) und iPad mini (A17 Pro) nutzen, die eine Vorschau der Markierung zeigt, bevor sie gemacht wird.
  • LIEFERUMFANG – Apple Pencil Pro (USB C)

Das mag nicht für alle so funktionieren. Aber allein wenn ich mir meinen Konsum an Text betrachte, war es unterwegs immer das größte iPhone, um möglichst viel Text auf einen Bildschirm zu bekommen. Platz, den ich nun auf Wunsch noch einmal erweitern kann. Nicht nur für Text. Grundlegend hat Apple also mit dem iPhone Duo an dem Kernpunkt angesetzt, dass man sich für eine Displaygröße entscheidet. Aber diese Entscheidung ist jetzt flexibler und mit einem Gerät zu treffen. Vielleicht ist dieser Punkt der psychologischste Punkt überhaupt, den ein iPhone jemals behandelte. Du entscheidest, wie groß dein iPhone jetzt oder später sein kann. Deine Entscheidung ist variabel.

„Who needs a stylus?“

Dieser Satz ist so furchtbar abgelutscht, dass er schon als Phrase gilt. Das Zitat ist jetzt fast 20 Jahre alt und es trifft heute nicht mehr den Punkt, den es vor 20 Jahren traf. Dass Steve Jobs also dies einmal verlauten ließ, muss keine Regel für die nächsten 30 Jahre sein. Es war mehr eine Meinung zu einem bestimmten Zeitpunkt, als Mobiltelefone noch ihr endgültiges Wesen suchten und wo Dinge auch ausprobiert wurden. Zumal wir uns beim iPhone schon lange in Gebieten bewegen, an die 2007 gar nicht zu denken war. Große iPhone-Modelle und ein iPad mini. Geräte, die Steve Jobs so auch nie bevorzugte und abwies. Ein Stift ist heute etwas mehr, als nur ein Stift. Es ist ein Zubehör. Kein Muss, aber kein Können. Das iPhone Duo kann einen Apple Pencil annehmen, aber das musst du nicht. Wenn, dann hast du ihn dabei. Du hattest ihn auch beim iPad immer dabei. Ja, und verlieren konntest du ihn immer schon. Selbst dein iPhone. Die Bedienung eines iPhone Duo mit einem Apple Pencil ist aber nicht die Bedienung eines iPhone, sondern einer neuen Geräteklasse, für die viele Phrasen und Aussagen nicht mehr gelten.

iOS? iPadOS?

Apple hat mittlerweile ein Problem, was die Namensgebung seiner Betriebssysteme betrifft. Ein iOS wirkt veraltet, wenn sich daneben ein iPadOS und ein macOS gesellen. Man hätte es schon länger wieder iPhoneOS nennen müssen. Allerdings sehen wir beim iPhone Duo, dass selbst dann die Grenzen beider Betriebssysteme verschwimmen, weil ein iPhone Duo mit iPhoneOS Dinge kann, die ein anderes iPhone nicht kann. Wir bräuchten also endlich einen Namen, der für beide Geräteklassen gilt. Ich habe keine konkrete Idee, aber der Name müsste schlicht alles unter einen Hut bringen. Die Funktionen sind dann von der Geräteklasse abhängig. Das verstehen Benutzer:innen auch jetzt schon. Aber beim iPhone Duo wird es schwierig, wenn iOS Dinge kann, die iOS auf anderen Geräten nicht kann. Das OS ist daher egal, man entscheidet sich wieder für eine Displaygröße. Das muss der Kernpunkt des Namens sein. Wieso kann ein iPhone 18 Pro keinen Apple Pencil nutzen? Das sind Fragen, die durch Fragmentierung innerhalb einer Geräteklasse aufkommen.

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Apple hat beim iPhone ein paar Dinge nicht direkt erwähnt.

Das iPhone Duo kann via MagSafe geladen werden, und zwar mit maximal 25 Watt. Damit unterstützt es Qi 2.2. Löblich. Das iPhone Duo ist so staub- und wasserresistent wie ein iPhone 17 Pro und neuer. Wichtig. Zwar fällt das Teleobjektiv weg, aber weiterhin kann dieses iPhone Makroaufnahmen machen. Hierfür ist die Ultraweitwinkellinse nämlich notwendig. Das iPhone Duo wiegt fast genauso viel wie ein iPhone 18 Pro Max. Man wird keinen Gewichtsunterschied im Alltag bemerken. Und außerdem ist das iPhone Duo dünner als ein iPhone Air. Auch kann das iPhone Duo direkt via Thread mit Geräten in Apple Home reden.

Das iPhone Duo …

… mischt die Karten nicht neu. Es legt einen neuen Stapel Karten auf den Tisch – ungemischt. Wir mischen sie jetzt. Indem wir das iPhone künftig anders nutzen werden, als wir es gewohnt waren. In ein paar Jahren wird der Griff zu einem iPhone mit nur einer Bildschirmgröße fast schon alt vorkommen, wie es der Griff zu einem iPhone mini heute ist.

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Es wird noch etwas dauern …

… bis wir ein iPhone Duo in den Händen halten dürfen. Ungefähr 6 Wochen. Zeit, in der wir abwägen können, wer dieses iPhone genau benötigt, und wie wir es nutzen möchten. Bis dahin wird es noch viele Gedanken und Meinungen über dieses Gerät geben. Mich würde eure Meinung interessieren.

The iPhone is the best intelligent personal hub.

∼ John Ternus – Apple CEO ∼

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