Ohne das richtige Netzwerk geht nichts. Daher setze ich schon seit fast 20 Jahren auf eine Fritz!Box von AVM. Irgendwie bin ich damals dazu gekommen und auch als sehr zufriedener Kunde bei der Marke geblieben. Wenn wir ganz ehrlich sind, dann gibt es auch nichts besseres am deutschen DSL-Anschluss als eine Fritz!Box. Wieso? Das verrate ich euch gleich im Detail. Ganz neu bei mir angekommen und im Betrieb ist die Fritz!Box 7590 AX von AVM.

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Was macht eine Fritz!Box grundlegend besser?

Zum einen sieht eine Fritz!Box grundlegend nicht schlecht aus. Das Design ähnelt einem Keil. Man kann die Fritz!Box 7590 AX in diesem Fall zum Beispiel hinstellen oder auch an der Wand aufhängen. Da alle Anschlüsse rückseitig sind, sorgt das auch für ein ordentliches Kabelmanagement. Grundlegend wird eine Fritz!Box über Jahre hinweg gepflegt. Bedeutet, dass AVM immer wieder frische Firmware ausliefert, die Bugs ausbügeln oder auch Features nachreichen. In all der HomeOffice-Zeit sind hier zum Beispiel etliche Funktionen nachgereicht worden, welche ein HomeOffice etwas komfortabler in der Netzwerkverwaltung machen sollen.

Eine Fritz!Box erfüllt eigentlich grundlegend alle Bedürfnisse für ein sehr gut ausgestattetes Heimnetzwerk. Via Gigabit-LAN können vielerlei Geräte, aber auch Switches angenommen werden. Feste IP-Adressen sind festlegbar und auch die Priorisierung von Geräten kann definiert werden. So kann der Apple TV zum Beispiel eine höhere Priorisierung besitzen, um ohne Umstände 4K-Material zu streamen, als das iPhone der Kids. Kids sind ein gutes Stichwort, denn Kindersicherung ist ein wichtiges Thema. So können Geräte auch nur zeitlich Zugriff auf das Netzwerk haben. Kinder bekommen in diesem Fall ein Kontingent und gesamte Internetseiten lassen sich auf Wunsch auch direkt in der Fritz!Box sperren. Seit ein paar Jahren ist auch MESH-WLAN ein Thema bei AVM. So lässt sich das WLAN-Signal einer Fritz!Box mit nur zwei Knopfdrücken erweitern. Hierzu hatte ich schon den FRITZ!Repeater 6000 von AVM im Detail vorgestellt (⇒LINK).

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Der Lieferumfang …

… der Fritz!Box 7590 AX bringt alles mit, was man für die Installation benötigt. Zum einen die Fritz!Box 7590 AX selbst, ein passendes Netzteil (endlich in Weiß), ein LAN-Kabel, ein Anschlusskabel für an den DSL-Anschluss und einen Adapter, um ein ISDN-Telefon anschließen zu können. Eigentlich sehr selbsterklärend. Alles wird aufgestellt, die Fritz!Box 7590 AX mit dem DSL-Anschluss verbinden (das Anschlusskabel ist wirklich lang) und anschließend der Router über das Netzteil mit Strom versorgt. Ab diesem Punkt startet der Router und ist in ca. fünf Minuten auch bereit für seine Einrichtung.

Man kann sich entweder via LAN oder WLAN mit der Fritz!Box 7590 AX verbinden, um die Einrichtung vorzunehmen. Zum Verbinden via WLAN nutzt man den beiliegenden Zettel, auf dem die SSID und der Netzwerkschlüssel aufgedruckt sind. Wenn ihr diesen Zettel verliert, dann stehen diese Informationen auch nochmals auf der Unterseite der Fritz!Box. Seit ihr mit ihr verbunden, dann öffnet ihr schlicht euren Browser und öffnet die Seite “fritz.box”. Dadurch landet ihr direkt auf der Oberfläche der Fritz!Box 7590 AX. Das Kennwort zum Einloggen steht ebenfalls auf dem Zettel und auf der Unterseite des Routers.

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Die Einrichtung …

… läuft in ca. zehn Minuten durch. Zum einen fragt euch der Router nach eurem Internetanbieter. Nach dieser Auswahl kann der Router eigenständig mit dem Anschluss reden, sich die Logindaten abrufen und somit in das Internet einwählen. Das geht nicht immer, aber an meinem VDSL-Anschluss der Telekom ging das direkt und ohne Probleme. Alternativ könnt ihr eure Logindaten für den Anschluss natürlich auch manuell eintragen. Damit ist die Fritz!Box 7590 AX schon mal online und checkt auch gleich die Firmware. Gibt es eine frische, wird diese erst installiert. Im Anschluss richtet ihr einzelne Funktionen ein. Der Assistent erklärt euch hier sehr einfach, worum es geht und was ihr machen sollt.

Das sehr Fantastische kommt danach. Ich habe von der vorherigen Fritz!Box eine Backupdatei über die Oberfläche angelegt und auch das Telefonbuch als einzelnes Backup angelegt. Diese zwei Dateien lagen dann einfach auf dem Mac. Auf eine neue Fritz!Box kann man somit alle alten Einstellungen übertragen und hat einen Router somit in ca. 20 Minuten einfach ausgetauscht. Das ist einfach sehr komfortabel. Im Backup liegen wirklich alle Dinge – auch Portfreigaben, DynDNS- und VPN-Einstellungen.

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Es gibt etliche Anschlüsse …

… an der Fritz!Box 7590 AX. So könnt ihr vier Geräte via Gigabit-LAN einbinden. Nebenbei ist noch ein WAN-Anschluss und zwei Anschlüsse für kabelgebundene Telefone verhalten. Das die Fritz!Box 7590 AX aber ein perfektes DECT spricht, sollte die Wahl eher auf ein DECT-Telefon fallen. Ich nutze im Büro das FRITZ!Fon C6 (⇒LINK).

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Auf der Rückseite, …

… aber auch auf der linken Geräteseite, habt ihr einen USB-Anschluss. Dahinter steckt USB-A mit der Spezifikation USB 3.0. Dadurch lassen sich zum Beispiel externe Festplatten oder USB-Sticks anbinden, welche als Netzwerklaufwerk eingerichtet und genutzt werden können. Ebenfalls erlaubt die Fritz!Box 7590 AX das Verwalten von Medien über ein MedienCenter. Dadurch können Filme und Musik auch von einer externen Festplatte über das Netzwerk abgerufen betrachtet und gehört werden. Wollt ihr solche Medien am Apple TV abrufen, dann empfehle ich euch die App “Infuse”. Darüber kann der der Apple TV das Netzwerklaufwerk finden und die Medien abrufen. Im Finder auf dem Mac lassen sich die Netzwerkfestplatten auch im seitlichen Menü einbinden und sind somit schnell verfügbar.

WiFi 6

Gutes WLAN ist wichtig. Nichts ist nerviger, als wenn ein Stream ruckelt oder die Auflösung nicht auf dem möglichen Maximum läuft. Die Fritz!Box 7590 AX spricht WiFi 6 und ist damit direkt auf dem neusten WLAN-Standard angekommen – 802.11ax. Vielleicht erkennt man daher nun auch die genaue Namensgebung des Routers. WiFi 6 verschafft eine schnellere Übertragung von Daten und sorgt nebenbei für eine breitere Verteilung des Signals. Im Gesamtpaket wird WiFi 6 bei euch sehr schnell bemerkbar sein. Vor allem, wenn ihr neue Geräte mit Unterstützung für WiFi 6 besitzt und nutzt.

Ich empfehle grundlegend immer eine Fritz!Box zu nutzen. Ich bin leider kein Fan der etlichen Boxen, welche Internetanbieter ihren Kunden andrehen anbieten. Natürlich ist dies eine persönliche Entscheidung. Meine Praxis der letzten 20 Jahre hat aber sehr deutlich gezeigt, dass Netzwerkprobleme in der Regel dann verschwanden, wenn der olle Router des Internetanbieters durch eine Fritz!Box ersetzt wurde. Das betrifft Router und Kabelmodem gleichermaßen (⇒LINK). Wer also ein stabiles Netzwerk mit einer einfachen Verwaltung und WiFi 6 nutzen möchte, dem sei die Fritz!Box 7590 AX sehr empfohlen.

Fritz!Box 7590 AX von AVM kaufen:

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