Wie gut sollte ein Netzwerk zu Hause sein? Natürlich so gut wie möglich, denn nichts ist schlimmer als stotterndes WLAN und schlechter DECT-Empfang. Und das bemerkt man immer erst dann, wenn man diese Dinge wirklich durchgehend funktionierend benötigt. Gesprächspartner plötzlich weg und die Lieblingsserie in HD ruckelt und hängt beim Schauen – schlimme Dinge. Gut, wenn man das mit dem richtigen Router alles lösen kann und ich daher schon seit Jahren auf jegliches Fritz!Box-Modell schwöre. Ganz neu bei mir zu Hause: Eine Fritz!Box 7590 von AVM.

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Fritz!Box 7590 von AVM. Nicht nur ein Router, sondern eine komplette Zentrale!

Der Router im Zuhause soll ein paar Dinge erledigen. Zum einen verbindet er sich mit dem Internet und stellt es dadurch bereit. Einmal via LAN und einmal via WLAN. Zum anderen bringt er die Festnetztelefonie ins Haus. Und nebenher ist er noch ein Mediencenter. Im Klartext ist ein Router also eine komplette Zentrale im Haushalt. Diese muss funktionieren. Nicht sporadisch, sondern 24 Stunden am Tag und das 7 Tage die Woche. Ohne Unterbrechung und stabil. Selbst wenn das Internet einmal wegen einer Störung vom Netzbetreiber ausfällt, darf es nie der Router sein, der daran schuld ist. Und genau aus diesen Gründen arbeitet bei mir seit meiner jugendlichen Zeit schon eine Fritz!Box von AVM hier im Haus.

Mit Sicherheit mag es hier auch Ausnahmen geben, aber bei mir war noch nie ein Modell defekt. Im Gegenteil. Ich habe die Modelle über die Jahre hinweg immer nur durch ein moderneres Modell ausgetauscht und das vorherige Modell an Freunde und Familie weitergegeben. Recycling im besten Sinne also. Und seit einigen Wochen arbeitet eine Fritz!Box 7590 von AVM bei mir.

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Alles drum und dran. Auspacken und loslegen.

Wenn man einen Router am Internetanschluss anschließen möchte, dann sollte dafür auch alles dabei sein. Und das macht AVM seit Jahren exakt so. Man packt das Fritz!Box-Modell aus und schließt es mit den mitgelieferten Kabel einfach an. Auch ein LAN-Kabel liegt schon immer direkt dabei, um beispielsweise direkt einen Computer mit der Fritz!Box kabelgebunden verbinden zu können. Ich tausche in diesem Zuge auch immer gleich das Telefonkabel mit, denn vielleicht ist das neue Kabel anhand seiner geänderten Spezifikation doch logischer zu nutzen als das in den zehn Jahren zuvor genutzte Kabel. Solche möglichen späteren Probleme schließt man in diesem Schritt von vornherein aus, denn wer kann von außen schon in die Adern eines Kabels schauen?

Wer eine Fritz!Box nutzt und auf die Fritz!Box 7590 von AVM umsteigen möchte, der macht das mit nur wenigen Schritten und vor allem ganz einfach. Man loggt sich in der bisherigen Fritz!Box über die Weboberfläche ein (URL= fritz.box), erstellt dort eine Sicherungsdatei und speichert sie auf dem Computer. Man stöpselt dann die Fritz!Box ab und installiert die Fritz!Box 7590 oder auch ein anderes Fritz!Box-Modell. Man verbindet sich nach dem Start des Routers mit dessen WLAN-Netzwerk, geht erneut auf die Weboberfläche und richtet den neuen Router mit Hilfe der Sicherungsdatei ein. In 15 Minuten hat man so die alte Fritz!Box gegen ein neues Modell getauscht und auch alle Einstellungen umgezogen. So sind definierte Portfreigaben, die Login-Daten vom Internetanbieter, Anrufbeantworter und Co. direkt wieder vorhanden.

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DECT, 802.11 ac MESH WLAN und Medienzentrum.

Nach einem Umzug von einer alten Fritz!Box zu einem neuen Modell müssen DECT-Telefone einmal neu gekoppelt werden. Auch MESH-Punkte müssen neu angemeldet werden. MESH ist ein gutes Stichwort, denn die Fritz!Box 7590 funkt mit 802.11 ac und das richtig flott. Das vollzieht sie mit Multi-User-MIMO mit 1.733 (5 GHz) und 800 MBit/s (2,4 GHz) gleichzeitig. Ich bin übrigens nach vier Jahren von einer Fritz!Box 7580 auf die Fritz!Box 7590 umgestiegen. Wirkt, als wäre es nur eine kleine Zahl, aber in vier Jahren tut sich dann doch einiges. Außerdem konnte das vorherige Modell nur mit einem DSL-Anschluss mit maximal 100 Mbit umgehen. Nur ist der neue VDSL-Anschluss bei mir schneller und die Fritz!Box 7590 kann mit DSL-Anschlüssen bis maximal 300 Mbit umgehen. Man holt also das Maximum an Leistung heraus.

MESH-WLAN …

… ist hier im ganzen Haus vertreten. Auch im Keller, in der Werkstatt und im Garten. Dafür sorgen MESH-Repeater. Den Artikel zum FRITZ!Repeater 3000 findet ihr hier (⇒LINK) und den Artikel zu Fritz!Repeater 600 und 1200 hier (⇒LINK). Dadurch erweitert man das WLAN im Haus und das im 2,4 GHz- und 5 GHz-Bereich zeitgleich. Exakt dadurch hat man auch im Keller und im Garten dann stabiles WLAN verfügbar. Außerdem ist ein Gastzugang einstellbar. Gäste surfen so in ihrem eigenen Netzwerk und können nur eingeschränkte Dinge durchführen. Auf diese Weise kann man übrigens auch IOT-Geräte vom eigentlichen Netzwerk fernhalten und so abgekapselt einsetzen. Ein lauschender und dummer Smart TV wäre hier so ein Beispiel.

Zwei USB 3.0 Anschlüsse …

… als USB-A-Port besitzt die Fritz!Box 7590 von AVM. Einen auf der linken Geräteseite und einen auf der Geräterückseite. Hier kann man USB-Speicher anschließen, in diesem Fall eine Festplatte. Diese erscheint dann im Netzwerk und kann zur Ablage von Dateien genutzt werden. So kann man auch Bilder, Musik und Videos von der Festplatte abrufen und auch auf dem Fernseher streamen. Ich habe für solche Dinge eine Diskstation Synology im Netzwerk laufen, aber für den durchschnittlichen Nutzer ist die Variante der Fritz!Box viel einfacher, verständlicher und flexibler.

Auf dem Apple TV, iPad und iPhone könnt ihr zum Beispiel mit der App “Infuse” oder auch mit dem “VLC-Player” im heimischen Netzwerk auf diese Dateien zugreifen und diese Medienkataloge abspielen – einfach und schnell.

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Anschlüsse satt und Kennzahlen in übersichtlicher Form.

Es mangelt der Fritz!Box 7590 von AVM wahrlich nicht an Anschlüssen. Es können damit genug Geräte via LAN eingebunden werden, ISDN- und auch FAX-Geräte angeschlossen werden.

Das perfekte Rundumpaket für den Haushalt. Klar möchten manche Nutzer noch mehr, aber dafür kann man dann einen zusätzlichen Switch (wie ich) an der Fritz!Box anschließen und so noch mehr Geräte in das Netzwerk bringen.

  • DSL bis 300 MBit/s / Für alle DSL-Anschlüsse
  • WLAN bis 1.733 + 800 MBit/s
  • Für 6 Schnurlostelefone, inkl. Anrufbeantworter
  • Telefonanlage für DECT, IP, ISDN und analog
  • 4 x Gigabit-LAN, 1 x Gigabit-WAN, 2 x USB 3.0
  • Mediaserver, NAS, MyFRITZ!, Smart Home

Wer sich für eine Fritz!Box dieser Art oder ein anderes Produkt von AVM entscheidet, besitzt ab Kaufdatum übrigens 5 Jahre Garantie. Damit kann man sich sicher sein, dass selbst im Notfall nichts passieren kann. Die Fritz!Box 7590 7590 ist das nun vierte Modell bei mir und mit absoluter Sicherheit nicht das letzte.

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