Thunderbolt ist seit vielen Jahren ein Thema und eher in der Mac-Welt bekannt. Dennoch sind mittlerweile auch Windows-Computer in der Welt von Thunderbolt angekommen. So nimmt mein Gaming-Notebook von Dell auch via Thunderbolt 4 Peripherie an, was sehr nett ist. An einem Mac ist Thunderbolt dennoch eher vertreten und an neueren Modellen sprechen wir hier auch immer von Thunderbolt 4. Heute soll es um das Echo 11 Thunderbolt 4 Dock von Sonnet gehen, welches für etliche Peripherie über nur ein Kabel sorgt.

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Thunderbolt 4?

Was ist der Unterschied zu Thunderbolt 3? Grundlegend kann einen dieses Wirrwarr an Spezifikationen ganz schön im Kreis drehen lassen. Auch ich selbst muss da öfter mal ganz genau hinschauen, um korrekt etwas anzuschließen. Kurz und knapp ist Thunderbolt 4 eine Weiterentwicklung von Thunderbolt 3. Anders als Thunderbolt 3, kann Thunderbolt 4 Daten mit bis zu 32 GBit/s übertragen und damit auch 8K-Material durchschleifen. Thunderbolt 3 ist auf 16 GBit/s limitiert. An diese Grenzen kann man dann stoßen, wenn man viel Peripherie in Kette geschaltet hat – was schon immer der riesige Vorteil von Thunderbolt ist.

Hinter Thunderbolt 4 versteckt sich zeitgleich auch USB 4. Beide Spezifikationen teilen sich eine Anschlussart, die schlicht USB-C genannt wird. Der Stecker besticht aber eben nicht nur aus USB, sondern auch aus Thunderbolt-Spezifikationen. Das ist in der Praxis ein sehr großer Unterschied. Daher muss man bei solchen Geräten auch auf das korrekte Kabel achten. Beim Echo 11 Thunderbolt 4 Dock von Sonnet ist ein Thunderboltkabel dabei. Es ist 70 cm lang und ich bin mir immer unsicher, wieso hier an den Längen so gespart wird. Für mich wäre hier grundlegend immer ein 2 Meter langes Kabel das Minimum. Apple selbst spart auch an solchen Stellen.

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Entscheidet man sich …

… für das Echo 11 Thunderbolt 4 Dock von Sonnet, so bekommt man alles in einem Set geliefert. Neben dem Dock selbst ist noch das erwähnte Thunderboltkabel mit Thunderbolt-4-Spezifikation enthalten sowie ein Netzteil. Das externe Netzteil besitzt zumindest eine sehr lange Kabellänge, um das Thunderboltdock auch an einer entfernten Steckdose anschließen zu können. Das lobe ich mir an dieser Stelle, denn der Strom sitzt leider noch immer in der Nähe von der Peripherie.

Wem das mitgelieferte Thunderbolt-4-Kabel zu kurz ist, der findet mittlerweile sehr gute und alternative Kabel dieser Art. Bitte kauft hier keine Kabel von Apple. Diese Unsummen an Kabeln könnt ihr euch sparen. Daher verlinke ich euch hier einmal ein paar Exemplare, die ich erstens selbst nutze und daher aus der Praxis heraus empfehlen kann.

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Auf der Vorderseite …

… sitzt einmal ein Powerknopf. Darüber kann man das Echo 11 Thunderbolt 4 Dock von Sonnet komplett ausschalten und dadurch auch alle angebundene Peripherie. Schaltet man das Dock an, so hat man zwei LED-Lichter zur Überprüfung parat. Die Power-LED demonstriert schlicht, ob das Dock eingeschaltet oder ausgeschaltet ist. Die Link-LED zeigt an, ob die korrekte Verbindung zwischen Dock und Computer besteht. Leuchtet diese dauerhaft, ist eine Thunderboltverbindung aufgebaut. In diesem Fall ist es egal, ob ihr Thunderbolt 3 oder Thunderbolt 4 nutzen möchtet. An einem neuen Mac würde ich immer auf Thunderbolt 4 setzen und daher auch auf die korrekten Kabel achten. Der Thunderbolt-4-Port auf der Vorderseite dient immer und nur der Verbindung zwischen Dock und Computer.

Das finde ich grundlegend okay, aber nicht immer für die Praxis korrekt. Gerne würde man nämlich auch auf der Vorderseite einen verfügbaren Thunderboltport besitzen, um schnell mal eine sehr flotte SSD anschließen zu können. Diese muss leider immer auf der Rückseite angeschlossen werden. Dafür hat man auf der Vorderseite einen 3,5-mm-Kopfhöreranschluss, einen USB-A-Port mit der Spezifikation 2.0 (welcher 1,5 A liefert) und einen SD-Kartenschacht. Eigentlich Anschlüsse, die man immer mal braucht. Ich vermisse hier leider nur einen Thunderboltport und auch ein Schacht für microSD-Karten wäre hier noch nett.

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Auf der Rückseite …

… befinden sich drei USB-A-Ports mit der Spezifikation USB 3.2 Gen 2. Diese liefern jeweils maximal 20 GBit/s. Hier gilt es nun immer etwas in Summe mitzurechnen. Ein Gigabit-Ethernet-Port sorgt für den Zugang ins Netzwerk. Daneben sind drei Thunderbolt-4-Ports vorhanden. Diese können nicht nur einmal belegt werden, sondern auch Verkettungen von Peripherie annehmen. So kann man zum Beispiel an einen Port eine externe Festplatte anbinden und an dieser ein weiteres Thunderboltgerät – sofern diese das mit einem zusätzlichen Port erlaubt. Danach kommt auch schon der Stromanschluss für das externe Netzteil.

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Das Gehäuse …

… besteht aus Aluminium und besitzt damit eine passive Kühlleistung. Im Vergleich zu meinem M2 MacBook Air in Mitternacht, ist das Echo 11 Thunderbolt 4 Dock von Sonnet in seinem Spacegrau wesentlich heller. Diese Art von Dock nutzt man immer dann, wenn man an einem Computer sehr viel Peripherie anbinden möchten. Allerdings sind auch externe Monitore dafür ein Thema. Es können in diesem Fall zwei 5K-Displays oder ein 8K-Display am Dock angebunden werden. Für Videoschnittleute ist diese Art der Anbindung sicherlich sehr hilfreich, da sie daneben dann weiterhin noch Speichermedien anschließen können – alles nur über ein Thunderboltkabel zum Mac. Besitzt man mehrere Thunderboltports am Mac, so kann man an diesen weitere Dinge anbinden. Das Echo 11 Thunderbolt 4 Dock ist also eher etwas für den Profi und dennoch kann man es auch via Thunderbolt 3 an einem Intel Mac oder einem M1 iPad Pro anbinden.

Wer generell nur Thunderbolt 3 benötigt, der sollte sich den Beitrag vom Echo 11 Thunderbolt 3 Dock von Sonnet anschauen (⇒LINK). Und wer nur Thunderbolt-4-Ports benötigt, der schaut gerne mal in den Beitrag über den Echo 5 Thunderbolt 4 Hub von Sonnet rein (⇒LINK). Laut einigen Rezensionen im Internet scheint das Echo 11 Thunderbolt 4 Dock einen hohen Piepston von sich zu geben. Das sollte nicht sein und ist nervig. Bei meinem Exemplar kann ich dieses Geräusch auch unter Last nicht erkennen. Auch im Standby ist es absolut leise. Sollte euch so etwas auffallen, würde ich das Gerät tauschen lassen. Grundlegend kann ich nach einigen Wochen der Nutzung sagen, dass ich auf den hohen Preis nichts auszusetzen habe. Allerdings ist solch eine Profiausstattung auch nicht für jeden notwendig.

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