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AirPods Pro werden in nur wenigen Tagen schon drei Jahre alt. Seit dem ersten Tag an nutze ich sie auch und daher gilt es ein kleines Resümee nach drei Jahren mit den AirPods Pro zu ziehen. Wie ist der Alltag mit ihnen und wo gibt es noch Verbesserungspotential?

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Diese Kolumne lese ich dir auch persönlich in einer Podcastepisode vor.

 

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Die AirPods Pro …

… sind viel mehr als nur Kopfhörer (⇒LINK). Was mit den markanten Kopfhörern in der iPod-Zeit begann, wurde mit den AirPods grundsätzlich weitergeführt. Die Rede ist vom Wiedererkennungswert. Es ist schlicht ein Phänomen, dass wir anhand von weißen Kopfhörern und deren weißen Kabeln, die in der Hosentasche des Nutzers verschwanden, wussten, dass dieser einen iPod am anderen Ende besitzt. Heute sind es die AirPods, welche den gleichen Wiedererkennungswert haben.

Es ist schlicht interessant nachzuvollziehen, dass eine Trägerin oder ein Träger von AirPods zeitgleich auch eine Nutzerin oder Nutzer eines iPhone ist. Das mag eigentlich recht egal sein, da sich jeder schlicht für etwas entscheidet. Aber der markante und komplett unbeschriebene Wiedererkennungswert vermittelt es unaufdringlich. Auch die Werbespots zu AirPods wirken vom Stil wie die des iPod in Kombination mit seinen weißen und kabelgebundenen Kopfhörern. Faszinierend, wie Dinge sich also ändern können und doch beständig wirken.

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Seit der Einführung …

… der AirPods Pro vor drei Jahren bin ich schon dabei und habe dadurch auch ihre unterschiedlichen erreichten Ziele mitverfolgt. Seit Oktober 2019 sind die AirPods Pro nahezu unverändert im Handel. Nur das Ladecase hat Apple mit der Vorstellung der AirPods 3 verbessert und aus ihm ein MagSafe-Ladecase gemacht. Technisch sind die AirPods Pro daher absolut gleich geblieben. Schlicht neue Firmware hat den AirPods Pro im Laufe der letzten Jahre Funktionen nachgereicht und sie Schritt für Schritt zu nahezu perfekten In-Ear-Kopfhörern gemacht. Die Passgenauigkeit ist ein Aspekt, den ich an den AirPods Pro in den drei Jahren sehr zu schätzen gelernt habe. Sie fallen mir wirklich nie aus dem Ohr und damit das so ist, habe ich mich für den mittleren Gummiaufsatz entschieden. Viele tragen die AirPods etwas schräg im Ohr. Ich hingegen setze sie immer sehr gerade ein, so dass der weiße Stab genau zwischen Ohrläppchen und oberem Ohrende liegt. So sitzen sie bei mir zumindest immer super sicher. Wer hier also vielleicht etwas auszusetzen hat, sollte einmal die Positionierung beim Einsetzen und Tragen anders probieren.

3D-Audio …

… ist eine sehr nette Funktion, welche Apple erst nachträglich per Firmware ausgeliefert hat. Im Grunde ist es eine Art Equalizer, der über Audiomaterial gelegt wird und das Stereobild somit voluminöser wirken lässt. In der Praxis klingt das bei manchen Titel sehr genial und bei manch anderen nicht. Hier ist das Mastering sehr entscheidend. So klingen alte und originale Mono-Aufnahmen dadurch unglaublich neu. Zum Vergleich nimmt man sich hier einfach ein nicht-remastertes Album der Beatles zur Hand. Meine Empfehlung wäre hier “Magical Mystery Tour”  (⇒LINK). Man wird überrascht sein, wie sehr sich das Klangbild unter solchem Audiomaterial ändert, wenn man es einmal mit und einmal ohne die Funktion 3D-Audio anhört.

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Dolby Atmos …

… legt hier nochmals eine Schippe drauf. Ich würde sogar behaupten, dass es eine komplette Baggerschaufel ist. Auch diese Funktion wurde den AirPods Pro nachgereicht und lässt einen in ein sehr tiefes Hörerlebnis eintauchen. Man hört Spuren aus bekannten Titeln, die vorher einfach nicht hörbar waren. Das klingt so detailliert, dass man irgendwo ganz hinten noch eine Bongo oder eine Gitarre hört, von der man vorher nichts wusste. Auch hier gilt es natürlich einen Hörvergleich durchzuführen. In diesem Fall würde ich einmal das Album “Abbey Road” der Beatles im Original hören (⇒LINK) und danach die in Dolby Atmos gemasterte Version (⇒LINK). Es ist einfach verblüffend. Wichtig ist, dass man Dolby Atmos auch in den Einstellungen aktiviert hat.

Spatial Audio …

… kann man an sich mit 3D-Audio vergleichen. Der Unterschied ist hier schlicht, ob die Ausrichtung des Klangbildes fixiert ist oder nicht. Sollte es nicht fixiert sein, folgt das Klangbild der Kopfbewegung. Beim Betrachten eines Films bedeutet dies, dass sich das Klangbild nach rechts verschiebt, schaut man mit einer drehenden Kopfbewegung mehr in die rechte Seite des Bildes. Unterstützt wird dies bis zum Apple TV. Ich nutze diese Funktion nie. Es ist nett, dass die AirPods Pro diese Ausrichtung für eine Klangoption nutzen können, aber nutzen muss ich es nicht. Daher belasse ich 3D-Audio immer auf fixiert.

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Die aktive Geräuschunterdrückung …

… ist von Beginn an das Highlight schlechthin. Über die drei Jahre wurde diese Funktion von Firmwareupdate zu Firmwareupdate einfach immer besser. Sehr oft sitze ich mit den AirPods Pro in der Werkstatt. Nebenbei arbeiten drei 3D-Drucker und ich höre absolut nichts davon, wenn ich an der Werkbank 3D-Arbeiten für den Versand fertig mache. Die AirPods Pro schaffen es seit Beginn an, dass nervige Umgebungsgeräusche komplett ausgeblendet werden. Das hat auch zur Folge, dass es im Umfeld öfter einen Blick braucht, um ein heranfahrendes Fahrzeug nicht zu übersehen – denn überhören ist kein Problem. Die Transparenz der Geräuschunterdrückung ist ebenfalls ein Highlight, denn zum einen lauscht man seinem Inhalt und daneben hört und versteht man immer noch eine Person, die auf einen zukommt und einen anspricht. Im Straßenverkehr sollte der transparente Modus daher eher genutzt werden als die komplette Geräuschunterdrückung.

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Das Laden …

… der AirPods Pro erfolgt bei mir seit drei Jahren fast nur drahtlos. Bin ich mit ihnen fertig, landen die AirPods in ihrem Ladecase und dieses lege ich einfach irgendwo auf ein verbautes MagSafe-Ladekabel auf. Die LED auf der Oberseite des Ladecases visualisiert mir schlicht, ob geladen wird oder alles vollaufgeladen ist. Ja, ich habe im Haus insgesamt vier verbaute MagSafe-Ladekabel im Einsatz. Dadurch können iPhone und AirPods sich überall aufladen oder zwischenladen. Wollt ihr das auch umsetzen? Dann schaut mal in meinen Shop (⇒LINK).

Das Pro in den AirPods Pro kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich würde allein wegen der aktiven Geräuschunterdrückung schon nicht zu AirPods 3 oder älteren Modellen greifen, weil ich diese Funktion doch öfter brauche und schätze als ich zuvor vielleicht angenommen habe. Wie viele Stunden Audio die AirPods Pro bei mir schon Audio abspielten, kann ich leider nicht sagen. Es wäre aber sehr nett zu wissen. Weiß jemand wie man das auslesen könnte? Außer Apple selbst? In den ganzen Jahren sind die AirPods Pro allerdings immer noch in einem sehr guten Zustand. Vielleicht auch, weil sie öfter korrekt gereinigt werden (⇒LINK). Der Akku der AirPods selbst ist gut. Ich komme nicht mehr auf die 4,5 bis 5 Stunden an Audiowiedergabe, aber auf gute 3,5 Stunden. Ein Verschleiß, der relativ normal ist.

Hey Siri!

Diese Funktion nutze ich sehr oft. In einem Apple Home ist dies auch essentiell. AirPods Pro spielen in der Regel immer die erste Rolle – selbst wenn ein HomePod in der Nähe steht. So lassen sich Befehle absetzen, ohne dass man einen Knopf gedrückt halten muss. So lasse ich mir zum Beispiel auch Nachrichten vorlesen. In Bezug auf ein Apple Home kommen kritische Mitteilungen so auch angesagt ins Ohr. Erkennt der Regensensor auf dem Balkon also Regen, so bekomme ich diese Information über die AirPods Pro angesagt. Das kann man natürlich auch ausschalten, aber kritische Statuswerte können schon sehr nützlich sein. In diesem Fall dann, wenn zum Beispiel noch der E-Roller draußen steht und so noch schnell ins Trockene geholt werden kann. Mit den AirPods Pro steuere ich doch recht viel im Apple Home. In den meisten Fällen ist es schlichtes Einschalten oder Ausschalten von Lichtern.

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Ein Kontra …

… wäre aber die Übergabe zwischen den Geräten. Leider kommt es recht oft vor, dass der Mac gerade nichts von den AirPods Pro weiß und sich lieber das iPhone mit ihnen verbindet, obwohl der Mac gerade Audio abspielt. Man muss also doch sehr oft die Magie vergessen und sich manuell über den Audioausgang kümmern – das sollte aber noch in Firmware gefixt werden können, oder? Bluetooth 5 ist fein, aber es gibt hier schlicht so einige Limitierungen. Somit ist Loseless Audio nicht mit den AirPods Pro nutzbar. Wenn ich Apple wäre, würde ich hier wahrscheinlich an einer eigenen Übertragungsart arbeiten, um mehr Bandbreite zu besitzen und auch solche Dinge umsetzen und nutzen zu können.

Grundlegend …

… kann ich die AirPods Pro absolut empfehlen. Selbst wenn es jetzt schon AirPods Pro 2 gibt, sind die AirPods Pro der ersten Generation weiterhin gut. Das waren sie vor drei Jahren, sind sie nach drei Jahren noch und werden sie wahrscheinlich auch in drei weiteren Jahren noch sein. Vielleicht ist es nicht nur die beste Kamera, die man immer dabei hat, sondern sind es auch die besten Kopfhörer, die man immer mit sich herumträgt.

Es ist nicht schwer, zu komponieren. Aber es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen.

∼ Johannes Brahms – deutscher Komponist 

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