Wie viel ist uns Sauberkeit im eigenen Wohnraum wert? Eine gute Frage, oder? Allgemein saugen wir manuell vielleicht einmal oder auch zweimal die Woche durch. Meist erst dann, wenn uns Krümel, Fussel und Co. sichtlich stören. In diesem Zuge sind Saugroboter mit Sicherheit eine sehr gute Lösung. Vor allem, wenn sie wie der Roomba i7+ nicht einmal geleert werden müssen, sondern sich nach der Reinigung automatisch auf der Ladestation entleeren lassen. Aber auch das trockene und/oder nasse Wischen der Böden ist ein Thema. Gerade Parkett staubt gerne dick zu. Hier muss also gesaugt und auch am besten trocken gewischt werden. Und Flecken auf dem Boden lassen sich am besten nass wegwischen. Der Braava Jet M6 von iRobot erledigt das trockene und nasse Wischen komplett automatisiert.

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Automatisiert trocken oder nass/feucht wischen lassen.

Wie ihr eure Wohnung automatisiert saugen lasst und wie ich das nun seit mehr als einem Jahr mit dem Roomba i7+ von iRobot tue, hatte ich euch schon gesondert im Detail beschrieben (⇒LINK). In diesem Beitrag soll es aber um das trockene und feuchte Wischen der Böden gehen.

Dieser Reinigungsvorgang geschieht in der Regel nach dem Saugen der Böden. Klar, denn erst wird loser Schmutz weggesaugt, bevor fester Schmutz weggewischt wird. Das geschieht aber nicht durch uns, sondern in einer anderen Kombination. Was wäre da besser als ein Video, um alles etwas genauer zu demonstrieren?

Der Braava Jet m6 von iRobot ist ein Wischroboter. Und er tut genau das, was sein Name verspricht – er wischt den Boden. Das kann er einmal trocken, aber auch nass vollziehen. Nass klingt gleich sehr nach Überschwemmung. Ich kann an der Stelle schon sagen, dass man den Feuchtigkeitsgrad einstellen kann und so auch Parkett feucht wischen lassen kann.

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Ein Rundumsorglospaket.

Wenn man sich den Braava Jet m6 ins Haus holt, dann fällt einem vor allem auf, dass alles in Karton und nicht unnötig in Plastik und Folien verpackt ist. Das gefiel mir beim Öffnen des Paketes direkt. Es vermittelt einen Eindruck der Nachhaltigkeit. Man erhält im Paket einmal den Wischroboter selbst, die Ladestation inkl. Netzstecker, Wischtücher, Reinigungsmittel und eine Gebrauchsanweisung.

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Die Installation …

… braucht nur wenige Minuten. Zuerst musst ein geeigneter Platz für den Wischroboter gefunden werden. Im Idealfall ein Ort, an dem der Wischroboter um seine Ladestation genügend Platz hat. Bei mir steht er mehr oder weniger in einer Nische zwischen Heizkörper und einem Schrank. Er navigiert hier perfekt heraus und auch wieder herein. Die Ladestation wird immer an einer Wand platziert. Diese besteht aus zwei Teilen. Die Ladestation selbst und eine Grundplatte. Beides wird einfach ineinandergesteckt und dann platziert. Clever ist, dass man auf der Rückseite der Ladestation auch das überschüssige Netzkabel aufwickeln und somit verstecken kann. Man muss also nur so viel Kabel nutzen und sehen, wie auch wirklich benötigt wird. Nutzer eines Roomba i7+ kennen dies schon von der Absaugstation.

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Preis: Kostenlos

Nach Aufstellung der Ladestation stellt man den Braava Jet m6 darauf ab. Er startet und beginnt dann mit dem Ladevorgang. Hierfür sollte man ihm einfach zwei Stunden Zeit geben und sich erst dann mit der Einrichtung via App beschäftigen. Die App gibt es für iOS und Android. Ich gehe hier – natürlich – nur auf die iOS-App ein.

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Nach dem Öffnen der App folgt man einfach deren Anweisungen. Dadurch bringt man den Braava Jet M6 ins eigene WLAN-Netzwerk, aktualisiert seine Firmware, gibt ihm einen persönlichen Namen und macht ihn damit bereit für die Reinigung.

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Training – das Kennenlernen der Wohnung.

Im Anschluss muss der Wischroboter das Zuhause kennenlernen. Dies vollzieht er durch ein Training. Ich empfehle hier das für das trockene Wischen vorgesehene Tuch, denn dadurch ist das Training wesentlich schneller absolviert. Man lässt den Wischroboter einfach einmal eigenständig reinigen, wodurch er durch die komplette Wohnung fährt und die Räumlichkeiten kennenlernt.

Durch die Sensoren im Gehäuse und die verbaute Kamera erstellt er sich eine genaue Karte der Wohnung. Das Kartieren kann einige Zeit dauern. Im Durchschnitt lernt der Wischroboter mit jeder Reinigung hinzu und kann ab einem bestimmten Zeitpunkt optimal Räume anfahren und erkennen. Bei mir war das nach der vierten kompletten Reinigung der Fall. Durch die Kamera sieht er auch Hindernisse. Dadurch würde er niemals gegen Wände, Steckdosen, Möbelstücke oder sonstige Hindernisse spritzen. Durch diese Technik fährt er immer von solchen Hindernissen weit weg und befördert erst dann Wasser vor sich auf den Boden.

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Tuchfühlung!

Bei den Wischtüchern gibt es Unterschiede. Einmal kann damit trocken oder nass/feucht gewischt werden. Dies erkennt der Wischroboter je nach Tuch automatisch. So gibt es Tücher, welche nur für die trockene und nur für die nasse/feuchte Reinigung geeignet sind. Auch gibt es Tücher, die nur einmal genutzt werden können und welche, die man waschen und dadurch erneut nutzen kann. Ich bin aber kein Freund der Wegwerfgesellschaft.

Daher nutze ich die Einwegtücher nicht und setze nur auf die waschbaren Varianten. Hierbei muss man sich auch nicht unbedingt für die originalen Tücher entscheiden. Ich habe mit den folgenden Tüchern sehr gute Erfahrungen gemacht und wasche diese nach zwei Reinigungsvorgängen bei 60 °C und ohne Weichspüler mit der gewohnten Wäscheladung an Putzlappen und Co. mit. Das mitgelieferte Reinigungsmittel reicht für etwa drei komplette Wischgänge aus. Man kann auch nur mit klarem Wasser wischen – das geht sogar sehr gut. Als Zusatz habe ich mir hier aber eine größere Flasche an Reinigungskonzentrat zugelegt. Es braucht davon nur ein wenig im Wassertank, damit alles streifenfrei sauber wird. Man sollte niemals handelsüblichen Bodenreiniger in das Gerät einfüllen. Es braucht hierfür immer Reiniger ohne Tenside, damit Gummidichtungen und Co. auf Dauer nicht angegriffen werden.

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Der Wassertank …

…  ist groß genug, damit eine Wohnung von etwa 90 qm komplett einmal nass/feucht durchgewischt werden kann. In meinem Fall ist der Wassertank immer einmal befüllt und der Roboter somit immer für eine Reinigung bereit. Beim Beenden der Reinigung zieht der Wischroboter das Wasser aus dem inneren Beförderungsschlauch zurück. Dadurch steht kein Wasser im System. Beim ersten Fördern von Wasser bei Reinigungsstart dauert der erste Pumpvorgang daher etwas länger als später bei der Reinigung.

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Roomba und Braava Jet – Hand in Hand.

Wer einen Roomba i7+ nutzt und sich den Braava Jet M6 dazuholt, besitzt einen richtigen Reinigungstrupp. In diesem Fall kann man via App wählen, das ein oder mehrere Räume erst gesaugt und diese danach gewischt werden. So saugt der Roomba alle gewählten Räume, dockt danach in seiner Ladestation an und schickt danach den Braava Jet los, damit dieser die feuchte Bodenreinigung im Anschluss übernimmt. Funktioniert in der Praxis ganz hervorragend. Leider aber auch bisher nur, wenn man eine Reinigung dieser Art manuell auslöst. Beim Anlegen von Putzplänen nach Zeit ist dies leider noch nicht nutzbar. Ich hoffe, dass sich dies mit kommenden App-Updates ändern wird.

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Karten, Feuchtigkeitsgrad und Reinigungshistorie – alles in der App einsehbar.

Erstellte Raumkarten können zu jeder Zeit eingesehen und bearbeitet werden. So können Trennlinien zwischen den Räumen platziert und verschoben werden. Auch kann man Räumen exakte Namen geben. Und auch Schutzbereiche sind anlegbar. Ich habe mir zum Beispiel die Ladestation des Roomba i7+ in einen Schutzbereich gepackt, damit der Braava Jet M6 diesen Bereich meidet. In der App auch einstellbar ist der Feuchtigkeitsgrad der Reinigung. Hier kann man einmal die Reinigungsleistung einstellen, wodurch sich die Reinigung zeitlich verkürzt oder verlängert. Dabei wird die Überlappung der einzelnen Bahnen angepasst. Auch die Wassermenge kann definiert werden, wodurch Parkett immer feucht und niemals nass wird. Durch die Definition der Wassermenge kann man so auch gut und gerne zweimal die Wohnung durchwischen lassen, aber nur mit der Füllmenge eines Wassertanks. Die Historie der Reinigungen gibt Aufschluss über die benötigte Zeit einzelner Reinigungen. Tippt man einen Eintrag an, so kann man die Detailansicht einsehen und die gereinigte Wohnfläche anhand einer Karte betrachten.

Schon mehrmals erwähnte ich, dass ich seit vielen Jahren Nutzer eines Roomba von iRobot bin. Das Wischen von Böden ist hier ebenfalls keine Neuheit, denn schon längere Zeit zuvor wischte hier ein Braava Jet 240 gelegentlich durch die Wohnung (⇒LINK). Der Braava Jet M6 ist aber eine ganz andere Hausnummer. Gerade das automatisierte und gezielte Wischen von einzelnen Räumen ist im Alltag eine richtig feine Sache. Täglich gesaugt wird bei mir sowieso, wenn ich nicht zu Hause bin. Mittlerweile wird aber auch zweimal die Woche nass gewischt – ganz automatisch. Man fragt sich sicherlich, ob man so etwas unbedingt braucht. Man kann sich diese Frage aber erst beantworten, wenn man Geräte dieser Art längere Zeit nutzt und sich daran gewöhnt hat. So ist es normal, dass tägliche Krümel, Fussel und Haare weggesaugt sind und Flecken auf Böden weggewischt sind. Man kann somit also nach der Arbeit immer in eine gesaugte und gewischte Wohnung zurückkehren und spart sich diese Zeit für anderen Dinge auf.

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