Die Zeit. Ein wichtiges Gut, denn wir bemessen daran einmal unser Leben aber auch unsere Aufgaben. Alles braucht Zeit und zeitgleich ist Zeit auch Geld. Die Produktivität für Aufgaben ist daher ebenfalls in Zeit definiert und manchmal wissen wir gar nicht wo diese geblieben ist. Gut, dass man sich sinnvoll kontrollieren kann.

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Der Würfel von Timeular ist bei mir seit nun mehr als 9 Monaten bei mir im Einsatz. Auf einigen Bildern konnte man ihn bei mir schon sehen und oft wurde ich nach ihm und seinen Funktionen gefragt. Dinge, die ich heute in einem Artikel für sich beantworten möchte. Eigentlich heißt der Würfel “ZEI”, doch nach einiger Zeit entschied Timeular sich dafür den Würfel wie die Firma selbst zu benennen, wodurch der Würfel nun auch Timeular heißt. Ich fand “ZEI” als Produktname schöner, aber das ist Ansichtssache. Egal wie er nun auch heißen mag – die Funktionen sind die gleichen.

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Unscheinbar aber hilfreich

Der kleine Würfel wird mit einer Knopfzelle betrieben, die ich letzte Woche nach 9 Monaten das erste mal gewechselt habe. Dazu muss man sagen, dass ich das Trackingzubehör aber auch jeden Tag ca. 4 Stunden im Einsatz habe und die summierte Zeit dann doch eine lange Batterielaufzeit widerspiegelt. Die Batterie wird einfach in einen Schlitz geschoben, der hinter eine gummiartigen Blende liegt. Auch wenn man, nur meiner Meinung nach, einen Akku hätte verbauen können, den man per USB-C hätte aufladen können. Die Knopfzelle ist bisher mein einziger negativer Punkt an dem Zubehör.

Die Blende kann herausgenommen werden und hält eingesetzt von alleine im Gehäuse des Zubehörs. Nur ein Knopf besitzt der Timeular und diesen muss man eigentlich nur einmal benutzen. Nämlich dann, wenn man ihn mit dem iPhone oder Mac verbindet. Die Verbindung erfolgt hier via Bluetooth und ist schnell und einfach hergestellt. Für die Nutzung des Würfels wird eine App benötigt. Für den Mac findet man diese auf der Herstellerseite (⇒LINK) und für das iPhone/iPad im AppStore.

Schnell wird euch auffallen, dass der Würfel aber auch unter Windows und Android genutzt werden kann und hierfür ebenfalls Apps auf der Herstellerseite vorhanden sind. Ich muss in diesem Fall dazusagen, dass ich den Timeularwürfel nur mit dem Mac verbunden habe und ihn auch nur hier – also am Schreibtisch – einsetze. Somit zeichne ich nur meine Zeiten der Arbeiten auf, welche ich am Mac erarbeite. Bedeutet, ich habe nur einen lokalen Punkt meiner Aufzeichnungen.

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Mir reicht dieser eine lokale Punkt auch aus. Wer mit mehreren Geräten Projekte aufzeichnen möchte, der kann dies natürlich auch tun. Hierfür benötigt der Nutzer aber dann einen Account bei Timeular und muss ein Abo nutzen. Die Preise hierfür entnimmt man einfach der Herstellerseite (⇒LINK). Der Würfel selbst kostet 99€ und wird weltweit verschickt. Mehr dazu hier (⇒LINK). So, aber wie funktioniert das ganze nun überhaupt? Sehr einfach. Wirklich einfach. Der Timeularwürfel hat insgesamt achte Seitenflächen.

Acht Flächen, acht Aufgaben

Jede Fläche kann mit einer Sache belegt werden. Mit Sache meine ich Projekte oder Aufgaben. Bei mir hab ich die Seiten mit Aufgaben belegt und kontrolliere mich und mein Zeitmanagement somit selbst. Lege ich den Würfel also auf die Fläche, welche ich mit meinem Labelwriter auch mit “HomeKit-Buch” beschriftet habe ab, dann wacht der Würfel einmal aus dem Standby auf, verbindet sich mit dem Mac und lässt die Zeit für diese Aufageb ab sofort mitlaufen. Stellt man den Timeular wieder aufrecht auf seinen kleinen, schwarzen Fuß, wird die Aufzeichnung beendet. Der Start- und Endpunkt ist in der Software nachzuvollziehen. Ebenso die verbrauchte/benötigte Zeit.

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Die Seitenbelegung funktioniert so, dass man den Würfel auf eine Seite legt, die Software am Endgerät diese erkennt und man in der Software dann der Würfelseite einen Namen vergibt. Ebenfalls wählt man eine Farbe für die Aufgabe und kann so später in Zeitspalten aber auch Diagrammen eine Auswertung erstellen und einsehen. Seitenflächen können schnell neubelegt werden. Das ist von Vorteil, wenn man einzelne Projekte zeitlich verfolgt und sich diese auch öfter ändern. Nach einer Aufzeichnung kann man dieser eine Notiz hinzufügen. So kann man die Aufzeichnung später genauer nachvollziehen. Vor allem, wenn man einem einem Projekt vielleicht mehrere Punkte/Aufgaben abgearbeitet hat. Mich erinnert die Mac-App bei langen Arbeitsphasen ab und an dran, dass eine Pause vielleicht mal sinnvoll wäre. Käffchen?

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Software die sich stetig verbessert

Beim Start des Mac, startet auch die Software mit. Unter iOS behält man die App einfach im Multitaskswitcher, erlaubt ihr die Hintergrundaktualisierung belässt Bluetooth an und schon funktionieren auch hier die Zeitaufzeichnungen beim Umlegen des Würfels automatisch. Allerdings finde ich die Anwendung mit einem Mac oder PC wirklich sinnvoller – aber dennoch kann man auch unter iOS und Android mobil damit arbeiten. Vergessen den Würfel umzudrehen? Tja, das ist mir die ersten paar Tage eigentlich immer passiert. Schlimm ist das aber dennoch nicht, denn Zeiten lassen sich manuell nachtragen oder auch nachträglich ändern.

Erst vor kurzer Zeit wurde die 2.0 der Timeular-Software enthüllt. Darin befand sich eine komplette Umstrukturierung des Softwaredesigns, das optisch aber auch durch Funktionen den Umgang mit den Aufzeichnungen unterstützt. Auf der Roadmap stehen weitere Dinge bspw. das Hinzufügen von Tags zu Aufgaben, eine Analytics-Funktion und eine Setzung von Zielen. Diese Funktionen entstehen derzeit noch und werden bald nachgereicht.

Die Lernkurve besteht hier schlicht daraus, den Würfel beim Beginn der Aufgabe bzw. Start des Projekts umzulegen. Ich nutze die Zeiterfassungen nur für eine gewisse Selbstkontrolle. Dadurch weiß ich wie lang das letzte Buchupdate benötige hat oder wie viel Zeit ich für die Produktion der letzten Kolumne inklusive Podcastepisode benötigt haben. Für euch kann dieser Würfel vielleicht auf eine ganz andere Art nützlich sein, vor allem wenn ihr Projekte nach zeitlichem Aufwand abrechnen müsst. Timeular – der Würfel zur Zeiterfassung (⇒LINK)

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