Im heutigen Haushalt finden sich allerhand batteriebetriebener Geräte wieder. Gerade im SmartHome-Sektor sind es vor allem Sensoren die nur so auch ihre Arbeit leisten können. Die klassische Batterie ist eine Umweltsünde für sich und daher setzen hoffentlich schon viele von euch auf wiederaufladbare Akkus?! Ich vollziehe diese Sichtweise zumindest schon seit meiner Teenie-Zeit – und das ist echt schon lange her. Wow! Ich habe mir nun einmal NiZn-Akkus von Ansmann längere Zeit angeschaut und getestet, um ein großes Problem aus der Welt schaffen zu können.

Ansmann-NiZn-Akkus-Ladegerät-Batterien-SmartHome-Erfahrung2 NiZn-Akkus von Ansmann - der bessere Akku im Alltag

So schön die ganze Akkuwelt wirkt, so problematisch ist sie aber auch zugleich. Man muss und musste einige Dinge beachten. Und tat man dies nicht, waren die Akkus schnell kaputt. So musste man frühere NiCd-Akkus erst komplett entladen, bevor man sie wieder ganz aufladen konnte. Tat man dies nicht, vollzog der Akku einen Memoryeffekt und war urplötzlich dann nicht mehr leistungsfähig genug, um nützlich eingesetzt zu werden. Mit NiMh-Akkus wurde dieses Problem was ein Glück abgelöst. Auch die Kapazität wurde stetig erhöht, wodurch auch die Laufzeit der Akkus die der klassichen Batterie entsprach. Allerdings gab es immer noch das Problem der Spannung. Doch auch das kann man heute lösen und ich möchte hierzu ein wenig erzählen.

Zum Verständnis

Eine klassische Batterie, egal ob AA oder AAA, weist eine Spannung von 1,5V auf. Wenn diese im Einsatz ist, fällt mit der Zeit ihre Spannung ab. Dadurch können Geräte die Lebensdauer der Batterie errechnen – zumindest grob. Das bedeutet, dass ein smartes Heizkörperthermostat ungefähr weiß, wann die Batterie nur noch zu 25% voll ist und den Nutzer dementsprechend auch warnen kann. In der Praxis bedeutet dies also, dass ein Gerät in diesem Fall eine Eingriffsgrenze definieren und zum zeitlichen Batteriewechsel auffordern kann. Da man der Umwelt zu liebe wirklich Akkus nutzen sollte, werden diese auch vorzugsweise in Geräten wie beispielsweise einem smarten Heizkörperthermostat und ähnlichen Dingen genutzt.

Hier gibt es allerdings ein Problem

Das Problem ist die niedrigere Spannung von Akkubatterien. Im Durchschnitt sind diese mit einer maximalen Spannung von 1,2V gekennzeichnet. Der Unterschied von 0,3V zur normalen Batterie wirkt hier nicht groß, doch genannte Geräte melden schon bei einer normalen Batterie, welche länger im Einsatz ist und nur noch 1,3V statt 1,5 aufweist, dass diese gewechselt werden sollte. Bedeutet, dass eine Akkubatterie oft schon nach sehr kurzer Zeit als fast leer deklariert wird. Das schafft im Alltag öfter mal Probleme, gerade wenn SmartHome-Geräte so permanent wegen angeblich leeren Batterien rumjammern.

Es gibt aber auch eine Lösung

Die Lösung ist Akkus mit höhere Spannung einzusetzen. NiMh-Akkus kommen selten höher als 1,3V und auch nur, wenn sie wirklich ganz frisch aufgeladen wurden. Schon noch kurzer Zeit sinken sie auf 1,2V ab. NiZn-Akkus verhalten sich hier anders. Von Beginn an können sie 1,6V an Spannung aufweisen. Wenn sie frisch aufgeladen sind, dann liegen sie meist sogar bei 1,8V. Selbst nach kurzer Einsatzzeit fallen diese nur auf 1,6V ab und sind somit immer noch 0,1V höher als eine klassische Batterie.

Gefahren im Einsatz?

Zu Beginn hat man Bedenken, dass die 0,3V pro Akku summiert vielleicht Schaden im eingesetzten Gerät hinterlassen könnten. Dem ist aber nicht so. Es entstehen mit NiZn-Akkus keine Leistungsspitzen, sondern eine konstante Spannung. Diese ist minimal höher als mit einer normalen Batterie, schadet dem Gerät auf Dauer allerdings nicht – zumal diese von sich aus gegen etwas höhere Spannungen abgesichert sind.

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Da bei mir einige HomeKit-Geräte mit Batteriebetrieb gerne nach kurzer Zeit rummeckerten, dass die eingelegten NiMH-Akkus leer seien, habe ich mir die ganze NiZn-Akku-Sache genauer betrachtet. In einem tado-Heizkörperthermostat habe ich vor 4 Wochen zwei NiMH-Akkus (Eneloop NiMH 1,2V/1900mAh) eingesetzt. In einem weiteren tado-Heizkörperthermostat hatte ich zeitgleich zwei NiZn-Akkus (Ansmann NiZn 1,6V/2500mAh) eingesetzt. Wie vermutet, meldete sich das Heizkörperthermostat mit den eingelegten NiMh-Akkus nach 10 Tagen schon, dass sich die Batterien dem Ende neigen würden. Das Spiel kannte ich schon. Nach einer Spannungsmessung konnte ich von den vorherigen 1,3V noch 1,1V feststellen. Die Kapazität war allerdings noch zu 95% gegeben – die Batterie demnach voll. Zum Vergleich hatte ich direkt die NiZn-Akkus auch nachgemessen. Hier war die Spannung weiterhin auf 1,8V und die Batterien zu 100% voll.

Eines muss man beachten

In der Praxis gut erkennbar ist also, dass NiZn-Akkus wirklich ein Problem lösen. Das einzige was man beachten musst ist, dass NiZn-Akkus ein bestimmtes Ladegerät benötigen. In keinem Fall darf man NiZn-Akkus in ungeeignete Ladegeräte einsetzen, da diese dort sogar brennen könnten. Ein normales Ladegerät ist für NiZn-Akkus auch nicht ausgelegt, da diese nicht die höherer Aufladespannung aufbringen können. Ansmann hat das passende Ladegerät direkt parat. Mit diesem Ladegerät wird jede Batterie einzeln aufgeladen und überwacht. Man kann also auch nur einen Akku oder AA und AAA gemischt aufladen. Blinkt die grüne LED pro Ladeport, wird der Akku geladen. Brennt die grüne LED an einem Ladeport dauerhaft, ist der Akku voll. Zugleich schützt das Ladegerät vor falscher Polung und beginnt erst gar nicht mit dem Stromfluss.

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Kostentechnisch sind NiZn-Akkus nicht wesentlich teurer als NiMh-Akkus. Allerdings sind sie durch ihre höhere Spannung aber auch hohe Kapazität schlicht die besseren Akkus im Alltag und werden von mir künftig nur noch eingesetzt.

Gerade in SmartHome-Sensorik, die Akkus generell nicht sonderlich mögen und somit nun umweltschonend mit wiederaufladbaren NiZn-Akkus von Ansmann problemlos genutzt werden können. Da es bei mir auch smarte HomeKit-Geräte im garten gibt, kann ich auch diese endlich ohne Rumjammern der Geräte selbst nutzen. Ein Gerät wäre hier zum Beispiel der Eve Aqua (⇒LINK).

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