Einige von euch werden wissen, dass ich bis kurz vor Weihnachten eine dreiwöchige Reha in Bad Pyrmont absolviert habe. Man wird nun mal nicht jünger, aber Schulter und Rücken kennen nun ihre genauen Schwachstellen und an denen konnte ich arbeiten und arbeite ich auch nach der Reha weiterhin daran. Im Kurhaus gab es zwar ein WLAN-Netzwerk bis aufs Zimmer, doch wenn 480 Kurgäste online gehen – vor allem am Abend – dann ist die Leitung dicht. Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich mir da nicht im Vorfeld schon Gedanken drüber gemacht hätte.

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Seit Ewigkeiten nutze ich schon Router von AVM und mittlerweile arbeitet an meinem nun 100Mbit-Anschluss schon das dritte Modell in meinem FRITZ!Box-Leben. Zuhause ist aber nicht Unterwegs und so muss man sich hier etwas einfallen lassen. Für meinen Reha-Aufenthalt brauchte es daher eine mobile Routervariante und was für ein Glück hat AVM sowas mit der FRITZ!Box 6820 LTE auch parat. Was braucht man für die Inbetriebnahme? Nun nicht wirklich viel. Die FRITZ!Box 6820 kommt mit einem Netzteil ins Haus. Dieses mit dem Router und einer Steckdose verbunden, schon bootet das Gerät und symbolisiert dieses Hochfahren auch über die LED-Anzeigen auf der Vorderseite.

Nur ohne eine SIM-Karte geht es nicht. Ich habe mir für meine Zwecke einen reinen LTE-Vertrag bei Congstar geklickt – der ist monatlich kündbar, beinhaltet 80GB an Volumen und kostet knapp 40€ im Monat. Er war in meinem Fall allerdings an einen Ort gebunden. Wer also solche Verträge abschließt, sollte auf diese Sache achten. Angebote in dieser Richtung gibt es mit etwas Recherche immer irgendwo. Mit Congstar war ich hier sehr zufrieden und nach einem Monat der Laufzeit hab ich das ganze auch wieder gekündigt.

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Die SIM-Karte wird auf der Unterseite der FRITZ!Box eingesteckt. Für die Nutzung braucht es das größte Format der SIM-Karte – also nicht die Micro-SIM und auch nicht die Nano-SIM. Wichtig ist, dass ihr die Pin der SIM-Karte zur Hand habt. Wenn die SIM-Karte eingelegt ist und der Router mit der Steckdose verbunden ist, dann kann es auch schon losgehen. Auf der Unterseite des Router stehen die Zugangsdaten zum WLAN. Diese braucht ihr für die erste Einrichtung. Also verbindet ihr euch mit dem WLAN der FRITZ!Box und gebt das WLAN-Passwort ein. Danach ruft ihr im Browser eurer Wahl die Seite “fritz.box” auf. Hier braucht ihr nun das Gerätepasswort, welches ebenfalls auf der Unterseite des Routers steht. Eingeloggt führt euch ein Assistent durch die Einrichtung. Ihr könnt hier mit dem Pin die SIM-Karte entsperren – der Router merkt sich diese künftig, auch wenn man ihn aus- und einschaltet.

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Über die Weboberfläche hat man Zugriff und Einsicht über allerlei Funktionen. Ihr solltet nach dem Assistenten die Firmware checken und diese bitte updaten. Damit kann das Gerät dann auch alle aktuellen Features vollständig. Beispielsweise das Aufbauen eines MESH-Netzwerks mit dem/den passenden WLAN-Repeater/n von AVM. Ihr könnt auch das Update ohne Verbindung zum LTE-Netz installieren. Dafür wählt ihr einfach den manuellen Weg. Auf der Supportseite von AVM findet ihr die genaue Beschreibung und die neuste Firmware für das Routermodell (⇒LINK).

Ich habe in meiner Reha drei Geräte an der FRITZ!Box 6820 im Betrieb gehabt. Beziehungsweise fünf, denn die Apple Watch und Nintendo Switch waren auch angebunden. Da es sich um einen mobilen Internettarif handelt, kann man eine Grenze im Router definieren. Dadurch kann die LED auf der Vorderseite blinken, wenn das Volumen aufgebraucht ist. Mit den 80GB kam ich aber die drei Wochen sehr gut aus. Man muss sich in gewissen Dingen nun mal etwas einschränken und bspw. Videostreaming und größere App-Updates einfach mal auslassen bzw. begrenzen. Wer einen unlimitierten Mobilfunkvertrag hat, kann auch einfach davon eine SIM-Karte in den Router stecken und so wunschlos glücklich surfen – egal mit wie vielen Geräten und egal mit welchem Volumen.

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Das Gerät arbeitet übrigens komplett geräuschlos. Mir sind solche Dinge wichtig, denn ein piependes Gerät oder Netzteil gehen gar nicht. Vor allem nicht, weil man es in einem Hotelzimmer und ähnlichem in der Nacht hören würde. Nicht mit der FRITZ!Box 6820 LTE – die macht keinen Mucks. Das Gerät hat die drei Wochen im Dauerbetrieb gearbeitet und keinerlei Probleme gemacht. Die verbauten Antennen konnten bei mir am Fenster immer einen vollen Ausschlag feststellen und sich so ideal mit dem LTE-Netz verbinden. Natürlich ist hier auch der Mobilfunkanbieter in der Verantwortung. Mit Congstar hatte ich keinerlei Probleme. Die 40Mbit im Download und 10Mbit im Upload waren super – mit der kurzen LTE-Latenz dazu. Maximal kann die FRITZ!Box 6820 mit 150Mbit-LTE umgehen, was in einer Stadt sicherlich von Vorteil ist. Insgesamt spricht der Router mit sechs unterschiedlichen LTE-Bändern und drei unterschiedlichen UMTS-Bändern. Für Deutschland ist hier alles notwendige abgedeckt – auch für die ländlichen Gegenden. Da im europäischen Ausland die Bänder sehr ähnlich oder sogar gleich sind, kann die FRITZ!Box 6820 auch mit ins europäische Ausland mitgenommen werden. Ein Urlaub in Frankreich? Kein Problem. Ebenfalls kann sie, wie auch in meinem Fall, mit LTE und UMTS umgehen und verbindet sich immer zum höchstverfügbaren Netz – wenn man dies so eingestellt hat. Ich persönlich hätte mir rückseitig einen Antennenanschluss gewünscht, wodurch man noch eine Außenantenne anschließen kann. Musste ich definitiv nicht, aber die Option wäre nett.

Der Router selbst baut ein WLAN-Netz mit dem 802.11-n-Standard auf und funkt im 2,4GHz-Bereich – 5GHz braucht es mobil auch eher weniger in meinen Augen. Auf der Rückseite des Gerätes befindet sich ein WPS-Knopf zum schnellen Koppeln mit anderer Netzwerktechnik. Außerdem steht ein Gigabit-LAN-Anschluss zur Verfügung. Es kann also auch kabelgebunden mit dem LTE-Netz gesprochen werden. Ich bin mittlerweile wieder zu Hause. Die LTE-Variante einer FRITZ!Box wird hier nun als ein Backup dienen und/oder für künftige Inlandsreisen auch weiterhin mein eigenes WLAN-Netzwerk aufbauen. Ich war mit dem dreiwöchigen Test des mobilen LTE-Routers höchstzufrieden und kann daher ein klare Kauf- und Nutzempfehlung aussprechen. Die Devise ist ganz klar: Einmal FRITZ!Box – immer FRITZ!Box.

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