Stört ihr euch an Kabel? Also ich schon. Am liebsten lade ich daher drahtlos. Manchmal geht das aber halt schlicht nicht. Manchmal muss man neben Lightning auch micro-USB und USB-C rausholen. Tja, so schön die mobilen Geräte nun mal sind, so flott müssen sie manchmal auch wieder aufgeladen werden. Und wenn es mehrere unterschiedliche Kabeltypen sind, dann sieht es oft schnell chaotisch aus – das klassische Anschlussdebakel (⇒LINK).

Mit dem Eclipse von Native Union geht ihr diesem Kabelchaos aus dem weg. Das gesamte Gerät ist so konzipiert, dass Kabel schnell zur Hand sind, aber auch wieder flott verstaut werden können? Gerät? Jepp, der runde Kasten ist ein Gerät.

Der obere Teil des Eclipse ist abnehmbar – löst man den Deckel aus seine Arretierung. Abgenommen, hat man den Blick auf drei USB-Port. Da ein Kreis 360 Grad besitzt, sitzt jeder der USB-Ports in einem Winkel von 120 Grad versetzt. Zweimal USB-A und einmal USB-C sind verfügbar. Ein Kabel darf für den Anschluss maximal 2 Meter lang sein, denn nur so kann es auch aufgewickelt verstaut werden.

In meinem Fall lebt ein Kabel für Lightning, micro-USB und USB-C im Eclipse verstaut. So kann ich alle Ladewelten bedienen. Ihr könnt euch da frei entscheiden und zum Beispiel zweimal Lightning und einmal USB-C nehmen. Das ist euch frei überlassen. Wichtig ist, dass die Steckerenden nicht zu dick sind, damit sie seitlich in den Schlitz pro Kabelführung passen. Nach dem Einstecken der Kabel, wickelt man jedes Kabel in einen der drei Nuten im Deckel. Im Prinzip eine 3-in1-Kabeltrommel.

Den Deckel setzt man am Ende auf, arretiert ihn und schon ist man fertig. An den Bildern könnt ihr sehen wie die Kabelenden Platz in der Kabelführung finden, dass man sie seitlich einfach herausnimmt und so das gewünschte Gerät aufladen kann. Das gleiche gilt für das Verstauen nach dem Ladevorgang. Durch die Aufwicklung kann man sich die Kabellänge auf seine Wunschlänge herausnehmen und angeschlossene Geräte so um den Eclipse platzieren und laden.

Der Eclipse von Native Union besitzt einen Durchmesser von 17 cm und eine Höhe von 6,5 cm. Damit findet die “Kabeltrommel” ansich überall Platz. Wer das Zubehör nicht aufstellen möchte, der kann es mit einer mitgelieferten Wandhalterung auch an der Wand aufhängen. Zum Beispiel über einen Schrank – wodurch Kabel sich abwickeln und auf dem Schrank darunter platzieren lassen. Darin solltet ihr selbst kreativ werden. Mir gefällt die klassische Aufstellung am besten. Es werde Licht. Ein Tipp mittig auf der Oberfläche reicht aus und schon bildet sich ein Lichtkranz unterhalb des Eclipse.

Durch einen erneuten Tipp auf die Mitte erschlicht das indirekte Licht wieder. Die Helligkeit und Farbe ist übrigens nicht einstellbar. Ein und Aus reicht manchmal auch einfach aus, oder? Das Licht wirkt allerdings dezent, warm und angenehm – dafür sorgt ein Kranz aus LED’s. Den Eclipse gibt es in unterschiedlichen Farben und Materialien. Wer es ganz luxeriös mag, der kann sich die Oberseite auch aus echtem Marmor wählen.

Am Ende jedes Eclipse befindet sich ein EU-Stecker für die klassische Steckdose. Das Kabel erinnert an ein Bügeleisen, denn es ist mit Nylon umwoben und fühlt sich einfach toll an. Ich empfehle an dieser Stelle auch immer gerne die unterschiedlichen Ladekabel von Native Union (⇒LINK). Doch der Eclipse bringt und versteckt die Kabel durch einen Trick.

Tippt man zweimal hintereinander auf die Mitte der Oberfläche so fährt der Eclipse seinen Deckel nach oben und bringt das Kabelmanagement zum Vorschein. Durch einen erneuten Doppeltipp schließt man das Fach wieder. Für den Ladevorgang kann man die Kabel aus der jeweiligen Führung herausnehmen und dann das Fach auf Wunsch auch wieder schließen. Da zwischen Deckel und Außenwand genug Platz ist, finden die Kabelstränge ihren Weg hindurch.

Der Eclipse von Native Union kann alle angeschlossenen Geräte summiert mit maximal 36 Watt an Strom versorgen. Ein MacBook mit USB-C lässt sich nur daran aufladen, wenn es komplett ausgeschaltet wurde oder sich zugeklappt im Standby befindet. Hierfür muss man auch den USB-C-Port im unteren Teil des Gerätes belegen. Durch die Smart IC-Technologie erkennt jeder USB-Port das angeschlossene Geräte und lädt es somit schnellstmöglich auf. Fast Charging bekommt man für sein iPhone und iPad hier nicht, allerdings werden beide Geräteklassen schneller als mit den originalen Netzteilen geladen – vor allem das iPhone. Ich mag dieses Kabelmanagement und nutze es mehrmals die Woche. Meine Kopfhörer finden per USB-C ihren Ladepunkt, das iPhone ab und an per Lightning, genau wie die Fernbedienung des Apple TV und per micro-USB finden alle weiteren Geräte ihren Platz zum Laden. Alles an einem Ort, alles organisiert, aufgeräumt und chic. Gerade das mechanische Rauf- und Runterfahren, sowie die indirekte Beleuchtung sind ein Hingucker.

*verlinkte Produkte zu Amazon sind Affiliate-Links


Dir hat dieser Artikel gefallen? Dann würde ich mich über eine Unterstützung via PayPal sehr freuen.