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Das iPad mini ist mehr oder weniger ein sehr vergessenes Gerät in einer langjährigen Produktlinie. Es ist ein Tablet, was niemals erscheinen sollte, kam dann plötzlich doch, wurde immer mal wieder in die Hand genommen und liegt doch gefühlt nur herum. In dieser Kolumne soll es um das iPad mini, seine Vergangenheit und auch seine mögliche Zukunft gehen.

Das-iPad-mini-6.-Generation3-scaled Die Vergangenheit und die Zukunft des iPad mini

Diese Kolumne lese ich dir auch persönlich in einer Podcastepisode vor.

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Das iPad mini …

… war sehr lange eine verborgene Idee von Steve Jobs. Heute wissen wir dies durch Übermittlungen von Geschichten und aus Kapiteln von Biografien. Dennoch war Steve Jobs am Ende immer gegen das kleinere iPad und gegen dessen Entwicklung, wodurch es immer nur eine iPad-Größe gab. 9,7″ sollten 2010 die Grundgröße für das iPad sein und bleiben – daran hielt man zu Beginn auch fest. Das iPad 2 wurde schon viel perfekter und man merkte gleich, dass das iPad aus 2010 eine klassische 1.0 war. Das iPad 3 war hingegen wieder super dick und auch schwer zugleich – und doch das erste iPad mit einem Retina-Display. Das iPad 4 machte da nicht viel anders, war aber das erste iPad mit Lightning. Und ab diesem Punkt gesellte sich das iPad mini hinzu und stand als zweite iPad-Größe zur Wahl.

7,9″ waren …

… aber diesem Zeitpunkt die zweite iPad-Größe. Man konnte somit zwischen 9,7″ und 7,9″ wählen und iPad-Modelle waren eine Zeit lang fast immer hardwaretechnisch auf einem Nenner. Dieser Zeitstrang des iPad mini begann im Oktober 2012 und verläuft bis heute. Ein Jahr später, im Oktober 2013, erhielt das kleine iPad ein Retina-Display und wurde damit zum iPad mini 2. Nach diesem großen Sprung erhielt es 2014 und 2015 immer ein Update und dann wurde es plötzlich ganz still. Erst im März 2019 kam das iPad mini 5 urplötzlich und überraschte alle. Nach fast vier Jahren Stille. Und hier war noch nicht klar, dass es danach wieder drei Jahre still sein würde.

Das iPad mini der 6. Generation …

… ist seit dem September 2021 das aktuellste iPad mini Modell – und mittlerweile auch schon etwas in die Jahre gekommen. Ein sehr ausführliches Review zum kleinen iPad mini der 6. Generation findet ihr hier. Designtechnisch lehnt sich das kleine iPad-Model in diesem Fall an seinen großen Bruder, dem iPad Pro, an. Und doch lässt es sehr viel vermissen. 2023 vermisst man bei ihm leider ein Pro Motion Display mit miniLED-Technologie. Dadurch wäre das Display heller und auch viel flüssiger. Aus diesem Grund greife ich persönlich eher zu meinem 12,9″ iPad Pro anstatt zum iPad mini, auch wenn ich die Größe des kleinen iPad zum Lesen längerer Artikel oder Bücher viel angenehmer empfinde. Es ist das beste digitale Buchformat in Form eines iPad. Dagegen spricht nichts. Ich würde es hier sogar immer dem iPhone vorziehen, doch hier berühren sich zwei Produktlinien ganz fein.

Das iPhone …

… bevorzuge ich seit dem iPhone 7 immer in seiner größten Größe. Daher waren es bei mir iPhone 7 Plus, iPhone Xs Max, iPhone 11 Pro Max, 12 Pro Max, 13 Pro Max und iPhone 14 Pro Max. Das Mehr an Display in der Hosentasche dabei zu haben, hatte für mich schon immer einen Mehrwert im Alltag. Auch in Bezug auf die Akkulaufzeit.

Mit 6,7″ ist das iPhone nicht mehr weit von den 8,3″ des derzeitigen iPad mini entfernt und hat zudem die um weitaus bessere Displaytechnik verbaut. Damit steht, in Bezug auf das Display, das iPad zwischen dem größten iPhone und dem kleinsten iPad Pro. Es ist also in einer Nische. Und ich bin mir unsicher, wie günstig diese Nische hier sein mag. Sollte das iPhone 15 Pro Max oder iPhone 15 Pro Ultra ein 6,9″ Display besitzen, so rücken die Geräte noch enger zusammen und berühren sich als Produktlinie noch etwas mehr.

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Wie sieht die Zukunft des iPad mini also aus?

Grundsätzlich hätte das kleinere iPad einige technische Dinge aufzuholen. Zum einen wäre das die Displaytechnologie selbst. Es fehlt dem kleinen iPad, wie schon erwähnt, ein Pro Motion Display. Ob es dann miniLED- oder microLED-Technik sein wird oder ob man direkt auf OLED-Technik setzen würde, wäre hier die zweite Frage. Wahrscheinlich wäre OLED in dieser Displaygröße der einfachere Schritt. Aber was weiß ich schon?! Der A15 Bionic Prozessor ist kein Problem am iPad mini, da er dem M1-Prozessor sehr ähnelt.

Doch ein M2-Prozessor wäre hier für ein frisches iPad mini absolut wünschenswert – aber nicht zwingend nötig. Über Touch ID und Face ID kann man hingegen schon mehr diskutieren. Grundsätzlich mag ich beides, doch der Wechsel zwischen iPad mini und iPad Pro hinkt bei mir immer an Touch ID. Ich vergesse schlicht, dass ich bei dem kleineren iPad-Modell den Finger auf den Powerknopf legen muss und ein einfaches Schauen auf das Display hier nicht zum Entsperren ausreicht. Gewohnheit, klar.

In Summe …

… könnte das iPad mini gerne zu einem iPad Pro mini werden. Damit würde es sich vor allem neu und auch besser präsentieren und vor allem korrekt positionieren. Würde man ein 8,3″, 11″ und 12,9″ Display des iPad Pro anbieten, wäre dies eine neue Art einer iPad Pro Linie. Zumal noch abzuwarten ist, ob das 12,9″ iPad Pro nicht auf 14″ heranwächst. Mit dieser neuen Positionierung würde das kleinere iPad dann auch preislich attraktiver sein, denn derzeit ist es das fast teuerste iPad, in Anbetracht von Leistung, Größe und Technik, im iPad-Segment.

In diesem Zuge müsste Apple aber auch das 11″ iPad Pro auf einen Nenner des großen Bruders anheben, denn dieses vermisst bis heute ebenfalls das XDR-Display. Vielleicht überrascht uns Apple ja mit einem neuen iPad Pro Lineup dieser Art, wo wir, wie in früheren Zeiten einmal, uns nur für eine Displaygröße entscheiden und die Features bei allen iPad-Größen gleich oder sehr ähnlich sind. Bis dahin bleibt abzuwarten, welche Zukunft das iPad mini überhaupt noch sieht.

Mich würde interessieren, was ihr allgemein vom iPad mini denkt und ob ihr Nutzer:in eines solchen Models seid!

Würdet ihr denn auch zu einem iPad mini Pro greifen, gäbe es diese Option?

Wer Großes will, muß sich zusammenraffen.

∼ Johann Wolfgang von Goethe – deutscher Dichter ∼

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