Die Apple Watch ist eine feine Sache. Sie misst den Puls, den Blutsauerstoff, die Körpertemperatur und zeichnet Aktivitäten auf. Was, wenn ich euch sagen würde, dass das alles auch ein Ring kann? Der Smart Ring Pro V3 von Blaupunkt misst den Puls, den Blutsauerstoff, die Körpertemperatur, analysiert den Schlaf, zeichnet die Aktivität auf, arbeitet komplett ohne Abo und speichert all diese Daten auf Wunsch in Apple Health. Ach so – und das mit einer Batterielaufzeit von bis zu 10 Tagen.

Seit ca. vier Wochen trage ich meinen ersten smarten Ring.
Ringe sind für mich eine persönliche Sache und meist sind diese aus Silber. An der rechten Hand trage ich größtenteils zwei Silberringe. An der linken Hand hingegen nicht. Allerdings hängt die Apple Watch aus Titan und ein Ring aus Titan würde dazu eigentlich gut passen. So war meine Denkweise, als ich das erste Mal vom Smart Ring V3 von Blaupunkt etwas mitbekam. Also beschäftigte ich mich etwas mehr mit diesem smarten Ring.
Smarte Ringe sind seit Jahren ein Thema. Aber tatsächlich haben sie mich nie interessiert. Sie wirkten immer eher dumm als smart. Und ich kann euch sagen, dass ich das über den Smart Ring V3 von Blaupunkt nicht sagen kann. Ich trage ihn, wie die Apple Watch auch, 24/7. Er stört nicht. Er drückt nicht. Er fühlt sich gut an und sieht gut aus.

Die passende Größe finden.
Die Größe ist nicht entscheidend. Stimmt aber halt nicht. Ein Ring darf nicht drücken und er darf nicht zu locker sitzen. Daher bietet Blaupunkt ein Set an, mit dem man seine passende Ringgröße finden kann. Wichtig ist hierbei, dass man sich erst für einen Finger entscheidet, an dem man später den Ring tragen möchte. Erst dann geht es an die Größenwahl. In meinem Fall trage ich den smarten Ring am linken Mittelfinger. Hierfür habe ich mir die Größe 12 aus dem Set herausgebrochen und dieses Muster dann einen Tag und eine Nacht getragen.
In dieser Zeit gilt es zu beobachten, ob die Ringgröße über Tag drückt oder zu klein ist, sodass der Ring herunterrutschen könnte. Die Finger ändern über Tag und Nacht ihren Durchmesser. Bei Aktivität schwellen sie bspw. mehr an. Man muss also wirklich beobachten, was durchweg gut passt und angenehm wirkt. Das Set kostet bei Blaupunkt 10 €. Man erhält einen 10-€-Gutschein, wenn man sich für dieses Set entscheidet, den man bei der Bestellung des Rings dann einlösen kann. Man gibt also keine 10 € für nichts aus.
Ich habe mich …
… dann für den Smart Ring V3 in der Größe 12 aus Titan in Naturfarben entschieden. Und vier Tage später war er dann auch da. Der Lieferumfang ist überschaubar. Der Ring selbst, eine Ladestation und ein USB-C-Kabel. Fertig. Mehr braucht es auch nicht. Man sollte den Ring vorher einmal aufladen. Ist er ganz leer, benötigt er 30 Minuten für eine komplette Ladung und lädt dabei mit 1 W. Man kann ihn daher auch mit einer Powerbank nachladen. Ich lade ihn tatsächlich oft einfach mit einem USB-C-Kabel am iPhone/iPad selbst, da diese auch Strom abgeben können.

Die Ladestation lädt den Ring drahtlos auf.
Man muss diesen nur so auf der Ladestation ablegen, dass die Sensorik des Rings in der Aussparung liegt. Eine kleine, weiße LED neben dem USB-C-Port leuchtet, wenn der Stromfluss gegeben ist. Der Ring selbst blinkt rot, wenn er lädt, und er leuchtet durchweg grün, wenn er voll ist. Ich lade meinen Ring alle sieben Tage einmal auf. Auf Wunsch gibt die App von Blaupunkt einen Push ab, wenn der Akku sich dem Ende neigt.
Die App ist das Herzstück. Ohne sie geht nichts. Man benötigt keinen Account. Alles wird lokal und offline in der App gespeichert. Es gibt daher auch kein Abo und keine Cloud. Man zahlt nur einmalig für den Ring selbst. Das ist eine Sache, die Blaupunkt einzigartig macht. Alle smarten Ringe, die ich bisher etwas mehr betrachtet habe, machen genau das Gegenteil. Da habe ich tatsächlich wenig Lust drauf.

Der Smart Ring V3 von Blaupunkt wird für die erste Einrichtung einfach angezogen.
Man zieht den Ring immer so an, dass die Sensorik auf der Unterseite des Fingers liegt. Hier können die Sensoren korrekt an der Haut messen. Man öffnet dann die App und folgt einfach dem Assistenten, der innerhalb von 10 Sekunden den Ring findet und verbindet. Fertig. Man kann dann direkt nach einem Firmware-Upgrade Ausschau halten. In meinem Fall war die Firmware aber aktuell und bisher gab es hier auch kein Update. Der Ring verbindet sich via Bluetooth mit dem iPhone. Beim App-Start ruft die App einmal die gesammelten Daten ab und zeigt sie in der App auf.
Man kann sich entscheiden, ob man diese Daten in Apple Health speichern möchte. Falls ja, ist es wichtig, dass man die Blaupunkt-App im Hintergrund belässt. Ebenso die Health-App von Apple. Dann passiert das Abrufen und der Sync zwischen beiden Apps komplett alleine. Ich habe in der App eingestellt, dass alle fünf Minuten der Puls gemessen wird. Die Körpertemperatur wird alle 30 Minuten geprüft und einmal die Stunde checkt der smarte Ring den Blutsauerstoff und vollzieht eine Herzfrequenzaufzeichnung. Viele Daten, die der Ring da feststellen kann, was?

Die gesamte Sensorik und der Akku, …
… liegen in einem inneren Ring des Rings. Der Ringmantel besteht aus Titan und fühlt sich durch seine Abrundung sehr elegant an. Im Alltag stört daher auch keine Kante, an die man beim Greifen von Objekten stößt. Man vergisst diesen Ring tatsächlich. Auch in der Nacht empfinde ich ihn nicht als störend oder als Fremdkörper.

Ein Farbenspiel.
Wird der Puls gemessen, leuchten grüne LED’s. Wird der Blutsauerstoff gemessen, leuchten rote LED’s. Also genauso, wie man es auch von der Apple Watch kennt. In der Dunkelheit sieht man dieses Licht noch etwas besser. Störend wirkt es am Tag und in der Nacht aber dennoch nicht.

Die App von Balupunkt …
… ruft die Daten vom Ring ab und zeigt diese ästhetisch auf. Trägt man den Smart Ring V3 von Blaupunkt auch in der Nacht, zeichnet er den Schlaf auf. Das macht er tatsächlich einen Tick besser, als es die Apple Watch derzeit macht. Dabei kann er genau erkennen, wann man Tiefschlafphasen hatte und wann nicht. Die Daten kann man sich dann für einen Tag, eine Woche oder einen Monat aufzeigen lassen. Man erkennt also schnell, ob man mehr Schlaf benötigt, oder alles im grünen Bereich ist. Schlaf ist wichtig. Viele vergessen das. Selbst ein Mittagsschlaf von einer Stunde ist gesund und gut.

Neben den Schlafdaten …
… kann man sich auch alle Daten der Pulsmessungen, der Blutsauerstoffmessungen, der Messungen der Körpertemperatur und der Herzfrequenz betrachten. Da der smarte Ring auch die Aktivität aufzeichnet, sind auch gezählte Schritte als Daten vorhanden. Man muss dazusagen, dass all diese Daten komplett unsichtbar an einem Finger erfasst und lokal gespeichert werden.
Und alles mit einer sehr langen Akkulaufzeit. Das ist wirklich bemerkenswert. Möchte man eine Aktivität manuell aufzeichnen, vollzieht man dies über die App und wählt seine Aktivität aus. Dann wird gezielt dauerhaft der Puls gemessen. Das benötigt etwas mehr Energie, ist aber natürlich ganz normal. Diese Daten werden ebenfalls als Training an Apple Health übergeben.

Ich bin sehr angetan. Wirklich!
Smarte Ringe empfand ich immer als Spielerei. Der Smart Ring V3 Pro von Blaupunkt hat mir aber gezeigt, dass ein Ring ein Ersatz für eine Apple Watch sein kann, wenn man nicht gerne Uhren, aber dafür Ringe trägt. Ich trage tatsächlich beides. Wie die Apple Watch auch, stört mich auch das Tragen eines Rings über Nacht nicht.
Und egal, ob ich auf einer Tastatur tippe oder etwas handwerklich arbeite, der Ring stört nicht. Daher noch ein paar Nahaufnahmen, damit ihr euch einen detaillierten Eindruck machen könnt. Wer einen smarten Ring ohne Abo und Cloud sucht, der ist mit dem Smart Ring V3 Pro von Blaupunkt bestens versorgt. Gefällt einem das naturfarbene Titan nicht, kann man sich auch für schwarzes, goldfarbenes und/oder rosegoldenes Titan entscheiden.
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