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Siri hat eine wirklich sehr lange Vergangenheit und eine sehr interessante Entwicklung durchgemacht. Und doch gibt es Kritikpunkte an ihr. Gerade das generelle Verständnis ist oft ein Problem und Zusammenhänge sind nicht immer nachvollziehbar. Es gibt aber Anzeichen für eine neue Siri auf KI-Basis und diese sind jetzt schon sichtbar.

Die-ersten-Anzeichen-fuer-eine-neue-Siri-auf-KI-Basis Die ersten Anzeichen für eine neue Siri auf KI-Basis

Diese Kolumne lese ich dir auch persönlich in einer Podcastepisode vor.

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Siri …

… ist bei mir schon seit Jahren keine Spielerei mehr. Ich frage Siri nicht nur nach dem Wetter oder lasse mir einen Witz erzählen, wie das viele vielleicht machen, um Siri einmal genutzt zu haben. Bei mir ist Siri ein Alltagswerkzeug. In meinem Apple Home steure ich dank ihr via Sprachbefehl etliche Geräte in meinem Haus. Dadurch ist schnell ein Licht eingeschaltet, ein Rollladen geöffnet, ein 3D-Drucker eingeschaltet oder ein Heizkörper eingestellt. Siri ist für solche Dinge perfekt.

Daneben ist Siri bei mir vor allem für Erinnerungen im Einsatz. Schnell ist so über den HomePod etwas auf dem Einkaufszettel in der Erinnerungs-App platziert oder über die Apple Watch eine Erinnerung für eine bestimmte Sache angelegt, welche keinen Kalendereintrag benötigt. Alles auf Wunsch via Siri.

Vieles im Alltag …

… läuft mit Siri wirklich gut. Man muss sich aber mit ihr beschäftigen und sich auf die einlassen. Das betrifft vor allem die Nutzung Ihrer Funktionen. Gerade im Apple-Home-Segment kennen viele Nutzer:innen gar nicht alle Funktionen von Siri und was sie somit alles leisten kann. All diese Kniffe lernt ihr in meinem Apple Home Fachbuch kennen. Abseits davon muss man verstehen, wie Siri Dinge versteht und umsetzen möchte. Das ist aber nicht immer leicht.

Als Mensch versuchen wir Dinge anders zu interpretieren – verstehen Dinge aber auch selbst gerne grundsätzlich falsch. Siri ist da nicht anders. Oft versteht sie den Sachverhalt einer Aussage nicht und kann uns dann oft einfach nicht mir ihrer Antwort helfen. So ganz unähnlich ist sie einem Menschen in dieser Hinsicht vielleicht also gar nicht. Wir erwarten vielleicht oft auch einfach zu viel. Und doch sind es manchmal auch ganz einfache Dinge, welche Sie nicht versteht und dann auch nicht umsetzt, wie wir es eigentlich denken.

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“Tut mir leid. Da ist etwas schiefgelaufen.”

Siri kann in gewissem Maße offline arbeiten. Allerdings betrifft das nur Grundfunktionen und kann auch nur auf der Apple Watch, dem iPhone und/oder iPad genutzt werden. Das wären Dinge wie das Stellen eines Weckers oder eines Timers. Siri-Funktionen sind bei jedem Gerät anders und auch das macht die Nutzung mit ihr gerne etwas schwieriger, als man es erwarten würde. So kann Siri auf der Apple Watch keine Geräte im Apple Home zeitbasiert ausschalten – Siri auf dem iPhone kann dies. Siri ist also nicht gleich Siri. Oder anders ausgedrückt: Es ist nicht immer Siri drin, nur weil Siri draufsteht.

Hier setzen die Probleme an, weil Apple dies oft auch gar nicht im Detail kommuniziert. Der Apple TV mit seinen Siri-Funktionen ist das noch bessere Beispiel. Hier ist Siri getrimmt Medien zu finden, was sie auf anderen Geräten kaum kann. Was sind die Gründe für diese Fragmentierung der Siri-Funktionen im Öko-System von Apple? Diese Frage wird offen bleiben.

Es zeichnet sich derzeit aber eine Änderung ab.

Siri verändert ihren Algorithmus und das ist vor allem zu erkennen, weil Siri nun nicht mehr mit “Hey Siri”, sondern einfach mit “Siri” angesprochen werden kann. Dadurch ändert sich die komplette Interaktion und man spricht mit mehr mit einer Person gegenüber – die aber gerne immer noch Dinge missversteht. Und doch ist dies ein riesiger Mehrwert im Alltag, da die Befehle kürzer werden.

Dahinter steckt eine neue Art von KI, welche man jetzt schon erkennen kann. Auch ist Siri in der Betonung anders geworden. Dies erkennt man vor allem auf dem iPhone, wenn man Siri auf Deutsch und auf die Stimme “Deutsch (Stimme 3)” einstellt. Der Unterschied ist wie Tag und Nacht. Ich beobachte diese Veränderungen in den letzten Monaten tagtäglich und bemerke da kleinste Veränderungen. Das lässt sich schon beim Vorlesen eines Wetterberichts erkennen.

Glaubt man allen Gerüchten …

… dann wird Siri dieses Jahr nicht nur 17 Jahre alt, sondern vielleicht auch etwas intellektueller. Siri scheint mehr KI-Basis zu erhalten und Aufkäufe von Firmen, welche sich auf KI-Technik spezialisiert haben, scheinen ebenfalls ein Indiz für diese Richtung zu sein. Schenkt man ganz wilden Gerüchten glauben, möchte Apple hier auch in gewisser Weise mit Google zusammenarbeiten. Auch wenn wir wissen, dass der Google Assistent in keinem Punkt besser ist, was die Interaktion und das Verständnis mit einem Menschen in Sprachform angeht.

Was bei Siri in den letzten Monaten aber viel schlechter geworden ist, und das muss man hier in diesem Zuge auch erwähnen, ist das Diktat. Ja, das Diktat auf dem iPhone ist eine Siri-Funktion. Diese ist aber im Verständnis des gesprochenen Wortes sehr viel schlechter geworden, als sie es in der Vergangenheit war. Unter iOS 15 war das Diktat fast perfekt. Unter iOS 17 muss man noch sehr viel händisch korrigieren. Und ja, ich diktiere am Tag sehr viel, denn ich schreibe ja schon genug.

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Wie wäre eine Siri auf KI-Basis?

Um das zu verstehen, muss man sich ChatGPT anschauen. Hinter diesem Dienst steckt eine KI, die Sachverhalte erkennen kann und Wissen besitzt. Zwar ist auch dieses Wissen begrenzt, es ist aber dennoch riesig. Gerade das Stellen von Aufgaben ist eine Kernkompetenz. Vor allem das Stellen von verschachtelten Aufgaben. Siri kann hiervon nichts. Aber genau das sollte sie können.

ChatGPT kann als KI zum Beispiel beantworten, wie viele Wochentage von einem Startdatum bis zu einem Enddatum liegen. Dabei sollen aber die Feiertage und die Wochenenden nicht berücksichtigt werden. Siri kann so etwas nicht. Genau hier greift eine KI-Basis. Siri sollte genau solche Dinge können. Sie sollte Wissen aus einer Datenbank kennen und ausgeben können. Sie sollte mit Wissen eine Interaktion verstehen und auch Rückfragen halten können. Dinge, die eine KI in dieser Art umsetzt.

Siri braucht dringend ein Upgrade …

… um auf Dauer einfach relevant zu sein. Feste Befehle, welche grundsätzlich immer funktionieren, sind toll, doch daneben ist Siri wirklich noch zarte 17 Jahre und besitzt auch nur das Wissen eines Wesens dieser Altersklasse. Das muss sich wirklich ändern. Ich würde es daher sehr begrüßen, wenn Siri ab dem Herbst auf einer KI-Basis arbeiten würde. Dieser Release muss nicht an Dingen wie iOS 18 festgemacht sein, denn Siri ist schon lange serverseitig von solchen OS-Versionen losgelöst. Hier ist es mehr Psychologie, dass eine Softwareupdate auch neue Siri-Funktionen mit sich bringt.

Was würdet ihr mit Siri auf KI-Basis im Alltag machen? Vor allem, wenn ihr jetzt schon künstliche Intelligenzen wie ChatGPT kennt und nutzt?

Erst gestalten wir unsere Werkzeuge, dann gestalten sie uns.

John Culkin – amerikanischer Schriftsteller ∼

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