Exakt deshalb gibt es auf meinem Blog keinerlei Werbebanner und sonstigen Kram in dieser Richtung. Der Inhalt ist das was zählt. Dennoch denkt leider nicht jeder so und darum muss der Nutzer selbst agieren, wenn er nach diesem Denken im Netz unterwegs sein möchte.

Wir möchten im Netz gerne werbefrei unterwegs sein. Auf der einen Seite schafft das Einfachheit und Minimalismus zugleich. Wir werden durch Werbung zu sehr vom Inhalt abgelenkt und das ist nicht nur schade, sondern oft auch verwirrend und abschreckend. Werbeblocker sind daher schon seit Jahren ein Mittel um dieser Sache entgegenzuwirken. Ich möchte euch eine App vorstellen, welche mir unter iOS und macOS das Surfen werbefrei und angenehm gestaltet. Ich rede heute um 1Blocker.

1Blocker
Preis: Kostenlos+

Die App wird auf allen iOS-Geräten installiert und kurz danach kurz eingerichtet. Wer ein iPhone und iPad nutzt, kann diese Einstellungen von 1Blocker über die iCloud synchronisieren und hat damit alles immer auf einem Punkt. Ganz wichtig ist, dass 1Blocker keinerlei Daten von euch abgreift, speichert oder weitergibt. Der Dienst finanziert sich damit, dass Nutzer die Mac-App kaufen und damit die Entwicklungskosten decken. Die Synchronisierung der App-Einstellungen funktioniert auch zwischen der App für iOS und macOS. Wer das nicht möchte, knipst den Schalter dafür einfach aus – wofür es aus meiner Sicher aber keinen plausiblen Grund gibt.

Bei mir läuft 1Blocker auf einem iPhone, iPad und zwei Mac-Computern. Hier behandelt die Anwendungen durch meine Einstellungen alle Seiten gleich. Das bedeutet, dass mein visuelles Surfverhalten sich nicht zwischen iOS und macOS unterscheidet, da Inhalte auf beiden Plattformen geblockt/gefiltert werden. Man kann sich das Web somit sehr frei säubern lassen. Für mich sind es Werbebanner die stören und vor allem Werbepausen in längeren YouTube-Videos, die am Mac in auf der Desktopseite geschaut werden. Auch Widgets für Twitter und Facebook möchte ich nicht sehen, denn das lässt sich im Falle des Falles über das ShareSheet erledigen. Ebenso stören mich Eu-Cookie-Nachrichten sehr. 1Blocker knipst das alles für mich aus und weg. Fällt eine Seite aus dem Raster, blockt man sie mit einer eigenen Regel und säubert sie sich somit künftig.

1Blocker
Preis: 10,99 €

Auf dem Mac gliedert sich die installierte App als Safari-Erweiterung ein und lässt so auch schnell Seiten auf eine Whitelist setzen, melden oder auch das Blocken von Inhalten pausieren. Ebenfalls kann man einzelne Webseiteninhalte manuell ausblenden lassen. Wählt man diese Option, gilt es den Webseiteninhalt mit der Maus zu markieren und schon verschwindet dieser Inhalt dauerhaft beim Webseitenaufruf. Rückgängig macht man dies über das Löschen dieser manuellen Regel in der App selbst.

Unter macOS filtert der Inhaltsblocker sicher und zuverlässig das Web nach definierten Inhalten. Auch werden bei mir bestimmte Seiten komplett geblockt. So kann ich niemals über einen Link dorthin geleitet werden – was mir den Anblick gewisser Clickbait-Seiten schlicht erspart. Man muss sich am Mac etwas probieren, denn blockt man Kommentarfelder, werden diese auch auf YouTube ausgeblendet – vielleicht möchte man das oft aber auch besser so belassen. Für Elternteile sollte interessant sein, dass man auch Webseiten für Kinder wegsperren kann – die App spricht hier von “Adult Sites” und ihr werdet wissen was damit genau gemeint ist.

Unter iOS kann man über das ShareSheet in 1Blocker rüberwechseln. Man vertraut sich für alle Einstellungen hier der App-Oberfläche an und kann hier nun für die aufgerufene Seite eine mögliche Regel erstellen – das kann das Whitelisten aber auch das Blocken/Filtern sein. Wer am Mac in 1Blocker seine Einstellungen vorgenommen hat, der bekommt sie durch den iCloud-Sync auch zum iOS-Gerät rüber und muss an diesem Punkt nicht mehr viel agieren. Regeln gelten dann schlicht für alle Plattformen. Webseiten sind nicht doof und grenzen einen gern aus, wenn man mit einem Inhaltsblocker ankommt. Das umgeht 1Blocker mit einer Anti-Block-Funktion. Ebenfalls blockt die App auf allen Plattformen das Tracking des Surfverhaltens. Damit seit ihr viel anonymer als sonst unterwegs. Der Inhaltsblocker muss unter iOS in den Safari-Einstellungen aktiviert werden, damit er agieren darf. Ich lege jedem  iOS- und macOS diesen Inhaltsblocker ans Herz – ihr werdet das Web in seiner Einfachheit nicht wiederkennen. Der Nebeneffekt: Man surft schneller und spart vor allem durch geblockte Inhalte wertvolles Datenvolumen.


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