Die Wohnung ist der größte Wohlfühlfaktor. Gerade nach Feierabend freuen wir uns in ein gemütliches Zuhause zu kommen. Ab auf die Couch oder ins gemütliche Bett. Damit es hier auch perfekt ist, ist die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit aber auch die Luftqualität wichtig. Hier kann HomeKit helfen und vor allem die passende HomeKit-Hardware.

Der Eve Room lebt in seiner 2. Generation neu auf und setzt genau an diesem Thema an. Das vorherige Kunststoffgehäuse wurde durch ein chices Aluminiumgehäuse ersetzt. Auf der Vorderseite ist auch direkt der größte Unterschied zu erkennen, denn der Eve Room 2.Generation besitzt nun auch ein E-Ink-Display zum direkten Ablesen der gemessenen Werte.

Durch die beiden Pfeile neben dem Display, kann der Nutzer die Anzeige einstellen. Dadurch visualisiert das Display entweder nur die Temperatur, nur die Luftfeuchtigkeit oder nur die Luftqualität. Ich habe mich für die kombinierte Anzeige entschieden, da man so Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftqualität mit einem Blick im Auge hat. Der Eve Room 2. Generation kann aufgestellt oder aufgehangen werden. Ich finde die Aufstellvariante hübscher, denn er findet auf jeder kleinen Ablage Platz – so schmal und eng es dort auch sein mag.

Die Einrichtung ist schnell und einfach mit der Home-App vollzogen. Home-App öffnen, Code abscannen und den Rest macht die App. Im Anschluss geht es an die Einrichtung. Es wird mit dem Luftfeuchtigkeitssensor begonnen, geht dann zum Luftqualitätssensor und anschließend zum Temperatursensor. Dementsprechend ist auch die Reihenfolge bei der Benennung der Sensoren zu wählen. Im Anschluss sind alle drei Sensoren im zugewiesenen Raum sichtbar und können auch als Statusanzeige in der Haus-Ansicht der Home-App angezeigt werden. Nach der Einrichtung sollte man die App des Herstellers laden, öffnen und nach einer frischen Firmware Ausschau halten.

Eve - You. Home. Connected.
Preis: Kostenlos

Der Sensor zeichnet gemessene Wert übrigens auf und kann diese in der App des Herstellers in Diagrammen darstellen. So kann man einen Verlauf von den drei Messwerten der Sensoren einsehen. So können Heizperioden, Raumfeuchtigkeit und auch die Luftqualität nachvollzogen werden. Die Luftfeuchtigkeit wird in Prozent gemessen, die Luftqualität in Teilchen pro Kubikmeter und die Temperatur in Grad Celsius. Der im Eve Room 2. Generation verbaute Akku schafft endlich das Wechseln von Batterien ab. Dieser kann mit dem beiliegendem micro-USB-Kabel aufgeladen werden – ich hätte USB-C schöner gefunden. Eine Akkuladung reicht für durchschnittliche 6 Wochen, da die Luftqualität recht konstant gemessen wird und dies einiges an Energie benötigt. Die komplett Kommunikation erfolgt übrigens über Bluetooth LE – es sollte sich also ein HomeKit-Hub in der Nähe befinden. In einem Haus mit Apple TV und HomePod gar kein Problem.

Die Sensorwerte können zur Automatisierung eingesetzt werden. Das kann die Home-App von Apple leider immer noch nicht – wieso auch immer. Dafür kann man aber diese Arten der Automatisierung mit der App des Herstellers anlegen. So kann ein Luftbefeuchter, eingesteckt in einem Eve Energy, zum Beispiel automatisch eingeschaltet werden, wenn der Eve Room einen Luftfeuchtigkeitswert unter einem in der Automation festgelegten Wert misst. Auch kann er dann wieder ausgeschaltet werden, sollte ein festgelegter Luftfeuchtigkeitsgrad erreicht sein. So kann man sein Wohlfühlklima gerade im Winter, wo trockene Heizungsluft gerne auf die Atemwege geht, optimal automatisieren.

Ich mag die neue Designsprache von Eve. Eve Button, Eve Degree und Eve Room 2. Generation teilen sich das gleiche Gehäuse, unterscheiden sich aber doch voneinander. Doch gerade das Design macht die Geräte so einfach in ihrer Form und Nutzung und bindet sie vor allem schnörkellos in die heimische Einrichtung mit ein.

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