Homebridge ist ein sehr verbreitetes Nebenthema, wenn es um Apple HomeKit geht. Durch den Softwaredienst lassen sich Geräte in Apple HomeKit einbinden, die es offiziell eigentlich nicht zulassen. Vor kurzer Zeit berichtete ich über Hoobs, was Homebridge auf ein sehr einfaches Level portiert (⇒LINK). Nun ist Version 3 von Hoobs verfügbar und dies bringt allerlei neue Dinge mit sich.

Hoobs-3-iPad-Homebridge-Artikelbild--scaled Hoobs 3.0 - endlich Homebridge ohne Config-JSON-Bearbeitung

Endlich Homebridge ohne Config-JSON-Bearbeitung

Mit Hoobs 3 hat man Homebridge auch als Neuling schnell im Griff. Die größte Problematik unter Homebridge ist nämlich mit Sicherheit die Konfiguration der JSON-Datei. Ich bin zwar Geek, aber kein Nerd und stolpere selbst immer wieder über Syntaxfehler und Problematiken, die mich das ganze Homebridge oft schon hinschmeißen ließen – und ich weiß, dass ich da nicht alleine bin. Mit Hoobs 3 (⇒LINK) nimmt man das dem Nutzer nun teilweise ab. Zumindest wenn es durch die Entwickler zertifizierte Plugins sind. Sollte dies der Fall sein, dann konfiguriert man Plugins durch eine Maske. Meine Ring Pro Türklingel hatte ich so in drei Minuten in Homebridge konfiguriert – ohne irgendwelche JSON-Kenntnisse.

Da alles noch am Anfang steht, werden Plugins nach und nach durch Hoobs genau betrachtet, die Einrichtung der Plugins zertifiziert und so die Einrichtung der Plugins durch Masken ermöglicht. Sehr bekannte Plugins sind derzeit schon verfügbar – daher konnte ich auch direkt meine Ring Pro Türklingel als Testobjekt nutzen. Von Hoobs zertifizierte und für die einfache Einrichtung via Maske vorbereitete Plugins tragen ein kleines Symbol neben dem Plugin-Name. In der Suche ist dies direkt ersichtlich und nützlich.

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Wer Hoobs schon in Version 2 nutzt, der kann ein flottes Upgrade auf Version 3 durchführen. Die kleine Anleitung hierfür findet ihr hier (⇒LINK). Das ganze dauert ca. zehn Minuten und schon seid ihr auf aktuellstem Stand. Wer Hoobs 3 auf einem Raspberry Pi frisch installieren möchte, der kann sich das Image hier direkt von GitHub herunterladen (⇒LINK). Wer das alles nicht möchte, kann sich das ganze System komplett kaufen, muss es nur noch anschließen und kann direkt loslegen: “Hoobs out of the box” (⇒LINK).

Keine komplizierte Kommandozeile mehr, sondern nur noch einfache, grafische Bedienung

Hoobs ermöglicht euch das ganze Homebridge-Thema auf einer grafischen Oberfläche zu behandeln. Es benötigt kein Terminal mehr. Wenn ihr wollt, könnt ihr euch in der Oberfläche aber ein Terminal anzeigen lassen und dann wie gewohnt reinhacken. Die grafische Oberfläche lässt sich nun in unterschiedliche Szenen setzen. Dafür sorgen neue Hintergründe und erstmals auch in Darkmode. Außerdem spricht die gesamte Oberfläche nun auch in Deutsch mit euch. Dies müsst ihr in den Einstellungen aber einmal explizit einstellen.

Im Dashboard könnt ihr nun alle Services und auch die Auslastung des Systems erkennen. Wer viel Hardware via Hoobs an Homebridge angebunden hat, wird diese Funktion sehr zu schätzen wissen. Ich bin wie gesagt kein Nerd, sondern ein Geek und da sind Hilfstellungen, wenn es zu „nerdig“ wird, sehr hilfreich, damit man auch als Geek durchblickt und mitkommt. Hoobs hat das von Beginn an für mich umsetzen können. Hoobs 3 setzt da nochmals eine dicke Schippe drauf! Alle Infos bekommt ihr auf Wunsch hier nochmal einmal sehr ausführlich an die Hand geliefert (⇒LINK).


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