Apple HomeKit ist das eine, aber die Kompatibilität dazu das andere. Nicht umsonst hat das Thema Homebridge in den letzen Jahren so an Fahrt aufgenommen – und das ist okay. Man möchte schlicht einiges an schon genutzter Hardware gerne in Apple HomeKit nutzen und vielleicht sogar auch in Automationen regeln und steuern lassen – auch ohne den offiziellen Weg. Das wird via Homebridge umgesetzt. Was Homebridge ist, wie es funktioniert und wie ihr es ganz einfach auf einem Raspberry Pi installiert, hatte ich euch schon in einer Anleitung erklärt (⇒LINK). Damit das noch alles flotter, zuverlässiger und vor allem einfacher geht, hat Kollege Ron Polenthon seine App zur Verwaltung von Homebridge (⇒LINK) ausgebaut und sie als Homemanager 3 veröffentlicht.

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Homemanager 3 – Homebridge für Apple HomeKit einfach und verständlich

Die Homemanager 3 App ist ein wirklich großes Update. Die App wirkt wesentlich aufgeräumter und Funktionen sind einfach zu finden. Klares Design ist essentiell für eine klare Bedienung und ich begrüße solche Denkweisen immer sehr. Die Homemanager 3 App kann nun universal eingesetzt werden: Auf dem iPhone, dem iPad und auch auf einem Mac mit Apple Silicon Prozessor.

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Preis: Kostenlos+

Auf dem iPad könnt ihr sie außerdem hochkant und quer nutzen. Auch solche Dinge begrüße ich. Weg mit Grenzen und her mit Offenheit und Eigenbestimmung. Ich greife zum Beispiel oft auf der Couch vom iPad aus auf den Raspberry Pi im Netzwerk zu, um kurz etwas an der Homebridge-Installation zu checken. Es braucht also keinen Griff zum iPhone. Am Mac setze ich mittlerweile ebenfalls sehr gerne auf die Homemanager App und ignoriere die Hoobs-Oberfläche im Browser – weil es sich einfach von iPhone und iPad gewohnter anfühlt.

Viele Neuerungen und ein großer Changelog:

Es ist soweit! Nach über einem halben Jahr Entwicklungszeit, steht nun die Homemanager App als Neuentwicklung in Version 3.0.0 zur Verfügung. Nachfolgend ein paar der wichtigsten Änderungen:

Kommunikation

  • Vollständiger Wechsel auf API basierte Verbindungen, anstelle von SSH (Homebridge UI API und HOOBS Core API)
  • Stark verkürzte Ladezeiten
  • Stabilere Verbindungen/Anbindungen dank enger technischer Zusammenarbeit mit dem Homebridge UI Entwickler.

Konfiguration

  • Verbesserte Darstellung von Multi-Level Konfig Schemas, sowie „schema conditions“ Unterstützung
  • Durch die neue Sortier- und Suchfunktion noch schneller Konfig Einträge finden
  • Hybrid Konfig: graphisch durch die Konfig navigieren und nur den gewünschten Bereich im Klartext bearbeiten
  • Neue Swipe Gesten für Teilen, Klartext Darstellung, Kopieren, Duplizieren und Löschen von Konfig Objekten
  • Einrichtungshilfe nun noch dynamischer, einfacher und interaktiver gestaltet.
  • Klartext Konfig Darstellung nun mit Syntax Highlighting
  • Einfachere Menüs für die Verwaltung generischer Konfig Objekte
  • SmartDetect 3 lässt nun auch Beispiel Konfigurationen zu, welche leichte Syntax Fehler enthalten

Plugins

  • Unterstützung für „Homebridge verified Plugins“
  • Die Installation und Deinstallation ist nun interaktiv geführt und enthält zusätzliche Überprüfungen im Hintergrund
  • Plugin Versionen können nun ganz leicht interaktiv gewechselt werden und auch bei der Installation definiert werden
  • Konfig Objekte sind nun direkt vom jeweiligen Plugin aus aufrufbar
  • HOOBS Nutzer erhalten Plugin Daten nun vollständig von „plugins.hoobs.org“

Instanz Log

  • Nun endlich nativ verfügbar für alle Homebridge und HOOBS Nutzer
  • Unter Homebridge, inklusive Farbdarstellung

Software Seite

  • Darstellung von Homebridge, Homebridge UI und HOOBS Core Updates
  • Möglichkeit zum Anstoßen der obigen Updates
  • Möglichkeit zum Anpassen der Temperatureinheit

Setup

  • Transparente und unabhängige Setup Anweisungen für Homebridge und HOOBS
  • Schnelles Hinzufügen neuer Instanzen, durch eine neue automatische Instanz Erkennung (mit Bonjour Erkennung)
  • Nützliche Hilfestellungen und generelle Zusatzinformationen
  • Instanzen und Server können nun übersichtlicher verwaltet werden

Allgemein

  • Neues optimiertes Layout, inklusive verschiedener Design Änderungen (u. a. verbesserter Dark Mode)
  • Anfängerfreundlichere und detailliertere Beschreibungen
  • Intelligente Unterstützung während verschiedener Aufgaben
  • Klarere Fehlermeldungen und optimierte Ladedarstellungen
  • Lokalisierung in neue Sprachen, insgesamt: Englisch, Chinesisch, Tschechisch, Dänisch, Französisch, Deutsch, Griechisch, Italienisch, Polnisch und Spanisch

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Hoobs oder Homebridge? Ganz egal.

Ich nutze Hoobs. Wieso? Ich finde die ganze Einrichtung sehr nett und einfach. Und sorry, manchmal bin ich in solchen Dingen etwas blöd und suche daher für mich, aber auch andere den einfachsten Weg. Darum auch diese Anleitung (⇒LINK). Homebridge ist als Thema nicht so schwer, aber Hoobs verpasst dem ganzen einfach eine simple Art des Verständnisses. So ist es schlicht ohne großen Aufwand auf einer microSD-Karte platziert, in einem Raspberry Pi eingelegt und von alleine installiert. Hier kommt dann nur noch die Homemanager-App auf dem iPhone, iPad oder eben Mac mit Apple Silicon zum Einsatz. Wenn ihr eine Installation von Homebridge oder Hoobs auf einem Raspberry Pi mitbringt, dann bietet euch die App jederzeit die Verbindung zu beiden Welten an.

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Beide Homebridgewelten können bereist werden

Homemanager 3 macht die ganze Homebridgesache wirklich simpel. Egal, ob ihr damit eine neue Installation aufsetzen möchtet oder euch zu einer bestehenden Installation verbinden möchtet, die Homemanager 3 App nimmt euch dafür einfach an die Hand und zeigt, was ihr machen müsst. Ich bekam exakt für diese einfache Bedienbarkeit und Verständlichkeit von der vorherigen Version Homemanager 2 viel Lob per E-Mail von euch und kann dieses Lob unterstreichen. Homemanager 3 macht es eben noch einfacher. Ihr wählt zu Beginn einfach eure Homebridgewelt aus und folgt dann den Anweisungen.

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Suchen, finden, verbinden – fertig

Homemanager 3 sucht im Netzwerk nach einer neuen oder bestehenden Homebridgeinstallation. Ihr tippt nach der Suche einfach nur eure Installation an und loggt euch mit Benutzernamen und Passwort ein. Das ist eine Sache von einer Minute. Kein SSH oder sonstige Terminalbefehle. Homemanager 3 macht euch dies alles über eine klare Benutzeroberfläche zugänglich. Allerdings nur lokal. Pfiffige Nutzer werden ihrem Raspberry Pi vielleicht sogar ein VPN gönnen. Damit könnt ihr  dann auch von unterwegs aus über die Homemanager 3 App auf eure Homebridgeinstallation zugreifen. Das ist aber wirklich eine nerdige Sache.

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Etwas Persönliches für den Einplatinencomputer

Gebt dem Kind einen Namen. Ihr könnt die Verbindung natürlich einfach bei “Mein Server” belassen, aber gebt dem Kind doch einfach einen richtigen Namen. Bei mir heißt es schlicht “Homebridge”, denn das macht das Kind den ganzen Tag – mit Homebridge im Netzwerk spielen. Auch könnt ihr das Icon für die Verbindung wählen. Diese beiden Dinge machen vor allem dann Sinn, wenn ihr vielleicht mehrere Homebridgeinstanzen betreibt. Ich hatte hier auch schon zwei im Einsatz. Eine für den produktiven Gebrauch und die andere für Bastelprojekte. Das schützt so manches produktive Gebilde vor falschen Experimenten. Sollte die Homebridgeinstanz noch nicht mit Apple HomeKit gekoppelt sein, so hilft euch die Homemanager 3 App auch hier nun direkt über eine Benutzeroberfläche. Ihr könnt eigentlich kaum noch etwas falsch machen.

14 Tage kostenlos testen

Homemanager 3 ist erst einmal kostenlos, also testet alles aus. Ihr habt 14 Tage Zeit, um euch damit das ganze Homebridgethema genauer zu betrachten und euch auch als Newbie sehr einfach einzufinden. Da die Homemanager-App stetig weiterentwickelt wird und auch eine Roadmap verfolgt, braucht es Mittel. Aus diesem Grund könnt ihr euch für eine Basic-Lizenz oder eine Pro-Lizenz entscheiden.

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Der Kauf der Lizenz hilft bei der aktiven Entwicklung der App und am Ende auch euch. Anders wäre Homemanager 3 gar nicht entstanden, hätten Nutzer der Version 2 nicht schon das Projekt unterstützt. Apps, die einem wirklich helfen, vielleicht sogar täglich oder auch nur mehrmals die Woche, sind immer einen Geldeinwurf wert. Ich kenne viele Leser, die erst mit Homemanager und einer dazugehörigen Anleitung ihr Projekt für Apple HomeKit einfach umsetzen konnten und zuvor immer wieder gescheitert sind. Solchen Hilfen gilt es ebenfalls zu helfen. Die Basis-Lizenz kostet euch 5,49 € und die Pro-Lizenz 11,99 €. Ein Upgrade von Basic auf Pro kostet euch 6,99 €. Es ist nur ein einmaliger In-App Kauf und kein App-Abo. Das sollte die Nutzung und Entscheidung nach der Testphase von 14 Tagen vielleicht noch etwas einfacher machen.

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Homemanager 3 App – aufgeräumt und intuitiv

Die Oberfläche von Homemanager 3 ist einfach gehalten. Gerade Neulinge fallen hier gerne hin. Homemanager hebt euch wieder auf und führt euch durch dieses stolprige Thema. Zum einen könnt ihr jederzeit den Status einsehen. Das betrifft auch die Auslastung der CPU und des RAMs. Ebenfalls könnt ihr die Betriebstemperatur einsehen. Die Startseite gibt euch auch direkt Bescheid, sollte es ein Update für das Homebridgesystem oder eines der installierten Plugins geben. Updates sind mit zwei Klicks durchgeführt und alles nach einem kurzen Neustart der Homebridgeinstanz wieder aktuell und online.

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iPhone, iPad oder Mac – deine Homebridge auf deiner Plattform erreichbar

Das Installieren von Plugins und das Konfigurieren kann echt nervenaufreibend sein. Vor allem, wenn man wie ich nicht immer in JSON durchblickt. Homemanager 3 nimmt euch an die Hand und konfiguriert mit euch Plugins. Ihr müsst also teilweise nur noch nötige Daten ausfüllen, aber keine JSON-Zeilen mehr von Hand schreiben und auf Syntaxfehler achten. Natürlich dürft ihr aber auch weiterhin immer an den Klartext der Konfiguration und in der JSON-Datei herumwühlen.

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Die Homemanager App ist schon seit längerer Zeit eine feste App auf meinem iPhone. Mit Version 3 ist sie auch endlich auf dem iPad und dem Mac mit Apple Silicon Prozessor direkt zur Hand.

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Wer in das ganze Homebridgegebilde einsteigen möchte, dem empfehle ich den Einstieg hiermit. Nicht umsonst habe ich meine Anleitung in Kombination mit der Verwendung der Homemanager App geschrieben (⇒LINK) und werde das künftig weiterhin so tun. Weil es einfach, zuverlässig und verständlich ist.

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