Wann gehen die Elektrogeräte meist kaputt? Vor Weihnachten, oder? Naja und wie bemerkt man das Ganze? Meist erst, wenn es zu spät ist. Jeder kennt die Geschichten, in denen Waschmaschine und Spülmaschine ausliefen und sich das ganze Wasser in der Wohnung verteilte. Im schlimmsten Fall läuft das Wasser noch in das Stockwerk darunter herunter und richtet dort noch mehr Schaden an. Doch wie bemerkt man solch ein Wasserleck am schnellsten? Apple HomeKit kann hier ein gute Hilfe sein, um ein Wasserleck schnellstmöglich zu erkennen – auch wenn man nicht zu Hause ist. Und der Eve Water Guard von Eve spricht ja zum Glück Apple HomeKit und ermöglicht somit  genau dieses Szenario.

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Der Eve Water Guard von Eve – ein besonderes Apple HomeKit-Zubehör.

Es kann schon nervig sein, wenn plötzlich die Waschmaschine den Geist aufgibt und dies mit einem riesigen Wasserleck im Haus verkündet. Und wann passiert dies meist? Wenn man nicht zu Hause ist. Und wer alarmiert einen dann? Vielleicht die Nachbarn unter einem, die den Wasserschaden durch ihre eigene Decke feststellen. Das könnte aber noch schneller gehen. Wieso sollte einen nicht Apple HomeKit warnen? Vor allem, weil man damit sowieso schon arbeitet und wohnt?

Der Eve Water Guard kann dies. Er spricht via Apple HomeKit und kann so akustisch und visuell warnen. Dafür nutzt er einen Piepton und rotes LED-Licht. Das visuelle Warnen kann er aber auch via Push durchführen. Dadurch wird der Besitzer der Wohnung oder des Hauses auf iPhone, iPad, Apple Watch und dem Mac gewarnt, sollte ein Wasserleck entdeckt worden sein.

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Einstecken, einrichten und loslegen.

Beim Eve Water Guard ist von Beginn an alles dabei, was man braucht. Egal, in welchem EU-Land man wohnt, für jeden Steckdosentyp ist der richtige Adapter dabei. Diesen wählt man aus, setzt ihn auf der Rückseite des Eve Water Guard an, dreht ihn und rastet ihn somit ein. Danach geht es mit dem Eve Water Guard direkt in die Steckdose. Hier solltet ihr euch für den richtigen Ort entscheiden. Ich habe den Keller im Haus gewählt, weil hier de Waschmaschine steht, die der Eve Water Guard künftig bitte zu überwachen hat.

Da der Eve Water Guard via Bluetooth kommuniziert, braucht es eine Verbindung zu einem HomeKit-Hub – das kann ein Apple TV HD, Apple TV 4K oder HomePod sein. Ich nutze einen weiteren Apple TV HD im Keller, der einfach nur als HomeKit-Hub herumsteht. Wer das nicht möchte, der kann sich auch einen Eve Extend zulegen (⇒LINK). Und dies ist auch der einzige Kritikpunkt an dem Eve Water Guard. Da das HomeKit-Gerät permanent mit dem Stromnetz verbunden ist, hätte es gut und gerne via WiFi in Apple HomeKit eingebunden werden können. Auch der Eve Energy Strip arbeitet so (⇒LINK).

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Die Einbindung in Apple HomeKit ist mehr als einfach.

Home-App auf iPhone oder iPad öffnen, neues Gerät hinzufügen, Code auf dem Eve Water Guard abscannen und fertig. Schon ist das Gerät im eigenen HomeKit-Zuhause eingebunden. Den Namen belässt man in diesem Fall wahrscheinlich bei “Eve Waterguard”. Allerdings wäre auch “Lecksensor” vielleicht ein passender Name für dieses Gerät.

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Preis: Kostenlos

Nach der Einbindung sollte man auf jeden Fall die Firmware des Eve Water Guard checken, denn neue Firmware ist immer die bessere Firmware. Zumindest, wenn es um Apple HomeKit-Geräte geht. Die Eve App hilft euch hier mit dem Updaten der Firmware. Ihr braucht sie aber auch, um den Eve Water Guard zu testen.

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Ein kleiner Test vor dem großen Einsatz.

Damit man sich von der Zuverlässigkeit des Eve Water Guard überzeugen kann, testet man diesen vor dem großen Einsatz. Hierfür folgt man kurz den Anweisungen in der Eve App, welche einen zum Testen des Gerätes auffordert bzw. bittet. Mit etwas Wasser und zwei Minuten Zeit hat man dies auch schnell erledigt. Hierfür wird das im Eve Water Guard eingesteckte Kabel befeuchtet, indem man es mit Wasser in Berührung bringt. Da das Kabel nass wird, schließt es einen Sensorkreis, wodurch der Eve Water Guard ausgelöst und alarmiert wird. Hat man den Test erfolgreich durchgeführt, kann man sicher sein, dass alles korrekt funktioniert.

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3,5-mm-Klinke – ein alter Bekannter.

Das Kabel zur Erkennung von Wasserlecks ist fein mit Stoff umwoben. Am einen Ende sitzt ein 3,5-mm-Klinkenstecker und am anderen Ende eine entsprechende Klinkenbuchse. Man kann das Kabel dadurch auch noch verlängern, sollten die zwei Meter Kabel nicht ausreichen. In meinem Fall reicht es vollkommen aus. Das Kabel verlegt man am besten unter der Waschmaschine kreisförmig an den Füßen der Waschmaschine entlang. Läuft Wasser aus der Waschmaschine, so sucht es seinen Weg immer von der Waschmaschine weg. Ist das Kabel zur Leckerkennung also kreisförmig unter der Maschine platziert, so trifft das Wasser immer an einer Seite auf das Erkennungskabel und lässt den Sensor auch auslösen. Bedenkt dies bei der Kabelplatzierung also bitte.

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Achtung! Leck entdeckt!

Sollte ein Wasserleck entdeckt werden, bekommt ihr dies auf jeden Fall mit. Die Apple Watch ist wahrscheinlich der beste Punkt, um solche Alarme mitzubekommen. Aber auch iPhone und iPad sind hier eine gute Anlaufstelle. Der Wasserlecksensor selbst löst in diesem Fall einen Alarmton aus, der sich nur beenden lässt, wenn man ihn aus der Steckdose oder das 3,5-mm-Klinkenkabel aus seiner Buchse zieht. Der Alarmton ist 100 db laut und ein Hochton. Also ein nerviger Ton, den man definitiv im Haus mitbekommt. Das rote LED-Licht ist hell genug, dass es auch in einem dunklen Raum, neben dem nervigen Alarmton, direkt auffällt. Ist das Erkennungskabel wieder etwas abgetrocknet und steckt man das Kabel zurück in den Eve Water Guard, so wird der Alarm nicht wieder erneut ausgelöst, sondern erst, wenn das Kabel erneut nass wird.

Der Hersteller empfiehlt den Sensor nach einiger Zeit immer mal wieder kurz mit der Eve App zu testen – aus reiner Kontrolle der Zuverlässigkeit. Ich verlasse mich nach einem Test nun aber auf dessen Funktion und hoffe, dass es nie soweit kommen muss, dass er bei einem Wasserleck auslöst. Aber wenn, dann bekomme ich es direkt mit. Egal, wann und wo! Der Eve Water Guard kann nur im Innenbereich eingesetzt werden – er ist also nicht dafür geeignet, Wasserlecks im Freien zu bemerken. Ich finde es immer wieder interessant, wie so ein keines Gerät via Apple HomeKit wieder ein komplett neues und anderes Gebiet abdeckt und so eine kleine, aber wichtige Funktion unbemerkt im Hintergrund abnimmt. Ideal ist der Eve Water Guard nicht nur für Waschmaschinen und Spülmaschinen, auch ein Keller kann damit überwacht werden. So bekommt man bei Unwettern direkt mit, wenn wieder Wasser im Keller auftritt. Oder wenn es unter dem Dach mal wieder an einer Stelle unschön reinregnet. Man muss in Apple HomeKit Themen einfach erfinderisch sein und bleiben.

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