Lange haben wir darauf gewartet, dass eine HomeKit-Kamera out-of-the-box Apple HomeKit Secure Video spricht. Manch ein Hersteller hat seinem bestehenden Kamera-Modell via Firmwareupdate diese Funktion nachgeliefert – manch einer leider nicht. So wirkt jede HomeKit-Kamera ohne dieses Feature direkt veraltet. Fakt ist, dass die Eve Cam von Eve eine der erste HomeKit-Kameras ist, die von Beginn an nur auf Apple HomeKit Secure Video setzt – und sonst nichts. #PrivacyByDesign

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Technikwandel im Flur.

Die Eve Cam von Eve ist der Grund, wieso ich meine HomeKit-Kamera im Flur nun komplett ersetzt habe. Hier arbeitete die letzten Jahre die erste Indoor-HomeKit-Kamera des Marktes. Leider hat D-Link aber den Support für die Omna Kamera komplett abgesägt und Apple HomeKit Secure Video wird somit nie ein Thema sein. Schade, denn ich mochte vor allem das Design, bestehend aus einem zylindrischen Stück Aluminium (⇒LINK).

Ein älteres Modell durch ein jüngeres Modell ersetzt. Knackig! Scharf! Wow!

Somit arbeitet seit ein paar Wochen ein jüngeres und modernes Kameramodell in meinem Flur. Der erste Unterschied war hier das Design, denn dieses ist komplett anders. Nach einiger Zeit gewöhnt man sich aber an die Veränderung und mittlerweile ist die Eve Cam zu einem gewohnten Blickfang im Flur auf dem Schuhschrank geworden. Das schwarze Kunststoffgehäuse wirkt auf den ersten Blick nicht hochwertig, doch ich kann euch versprechen, dass ich mir nichts hochwertig Wirkendes in den dauerhaften Blickfang stellen würde. Die Eve Cam ist super hochwertig verarbeitet. Keine scharfe Kante am Gehäuse, kein Knarren der einstellbaren Gelenke und vor allem ein mattschwarzer Kunststoff, auf dem Staub nur selten zu sehen ist. Optisch also wirklich nett und funktionell noch wesentlich netter!

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Vorab die Voraussetzungen:

Die Eve Cam ist nur für den Innenbereich gedacht. Sie darf also nicht im Außenbereich installiert werden, da sie nicht wetterfest ist. Das sollte man beachten. Sollte Sie wettergeschützt im Freien hängen (zum Beispiel unter einem Carport o.ä.), dann könnte dies mit Sicherheit funktionieren. Diese Gefahr geht aber jeder selbst ein. Ich selbst würde sie wirklich nur im Haus einsetzen – hierfür ist sie auch konzipiert worden.

  • iPhone oder iPad mit iOS/iPadOS 13.5 oder neuer
  • HomePod oder Apple TV mit tvOS 13.4 oder neuer als Steuerzentrale
  • WLAN-Netzwerk (2,4/5 GHz, 802.11a/b/g/n)
  • 200 GB Apple iCloud-Speicherplan oder höher

Der Lieferumfang.

Wenn man den Packungsinhalt der Eve Cam komplett auspackt, dann erwartet einen eine große Auswahl. Zum einen hat man natürlich die HomeKit-Kamera selbst zur Hand. Um diese mit dem nötigen Strom zu versorgen, liegt ein microUSB- auf USB-A-Kabel bei. Dieses ist ganze 2,20 Meter lang, wodurch man auch eine Installation fernab einer Steckdose gut ermöglichen kann. Schade, ich hätte hier gerne ein USB-C- auf USB-C-Kabel gesehen. Im Alltag muss man hier aber dazusagen, dass man dieses Kabel nur einmal installiert und nicht permanent aus- und einstöpselt.

Man kann sich hier also für die Installation absolut noch mit microUSB anfreunden und dann einfach alles daran vergessen. Das Netzteil besitzt einen USB-A-Port. Im Betrieb zieht die Kamera hier max. 5 Volt mit 1 Ampère – also eher wenig. Damit alles im passenden Land eingesetzt werden kann, befinden sich Adapter für jeden Steckdosentyp im Lieferumfang. Der Adapter wird einfach auf das Netzteil gedrückt, gedreht und rastet dadurch ein. Gewechselt werden kann er ebenso zu jeder Zeit. Wahrscheinlich dreht man aber nur den Adapter für den deutschen Stromanschluss auf und vergisst die restliche Welt in diesem Moment, was okay ist. Dennoch hier eine genaue Auflistung.

  • Australien: Typ I Sockel (AS 3112)
  • Europa: Typ E & F Sockel
  • Großbritannien: Typ G Sockel (BS 1363)
  • U.S.A. & Kanada: Typ A & B Sockel

Enthalten ist auch eine kleine, runde Metallplatte. Für diese liegt Montagematerial bei. Dadurch kann man sie entweder klebend an einer Oberfläche anbringen oder mit einem Dübel und einer Schraube auch an einer Wand festschrauben. Wieso das Ganze? Nun, die Unterseite der Eve Cam ist magnetisch. Dadurch kann man sie auch direkt an einer Metalloberfläche anheften. Hat man diese am geeigneten Aufstellplatz nicht parat, so nutzt man die montierbare Metallscheibe. Clever! Wirklich!

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Da wir schon vom Fuß sprechen, …

… schauen wir doch einfach direkt noch genauer hin. Wie eben erwähnt, kann die Eve Cam direkt an einem magnetischen Untergrund befestigt werden. Der Magnet im Fuß der Kamera hat wirklich Kraft und man muss schon etwas Kraftaufwand aufbringen und sie zur Seite kippen, um die Kamera vom Untergrund abnehmen zu können. Sie hält also sehr sicher. Auch aufgestellt auf einem Untergrund, wie sie bei mir im Flur steht, steht sie sicher und fest. Hierfür sorgt eine rutschfeste Gummierung um den quadratischen Fuß herum. Dadurch verschiebt die Kamera sich nicht und der eingestellte Blickwinkel der Kamera bleibt immer gleich. Ein Durchzug in der Wohnung könnte eine solche Kamera mit etwas Aufwand schon zum Verschieben bewegen. Ein Ruck gegen einen Schrank aber ebenfalls. Die Eve Cam juckt sich an alldem nicht und bleibt einfach stehen. Es sind solche „Kleinigkeiten“, die im Alltag den Mehrwert solcher Ideen aufzeigen.

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Ein Rücken kann entzücken, …

… doch man sollte auch mal ins Gesicht schauen. Schaut man der Eve Cam ins Gesicht, bemerkt man eine Kameralinse und weitere Sensorik. Zum einen kann die Kamera natürlich damit sehen. Durch den Bewegungsmelder kann sie aber auch schlicht nur eine Bewegung erkennen – unabhängig vom Bildinhalt. So kann man diesen Sensor auch für das Schalten von Lichtquellen und/oder anderen HomeKit-Geräten in Automationen nutzen. Der Bewegungsmelder sitzt unter der Kameralinse in dem breit abgegrenzten Teil. Ganz oben sitzt ein Sensor zur Lichterkennung. Dieser entscheidet, wann die Kamera im Tageslichtmodus oder Nachtmodus arbeiten soll. Und unter diesem Sensor steckt noch ein Mikrofon, um später einmal Video mit Ton aufnehmen zu können, aber auch die Gegensprechfunktion zu ermöglichen – dazu nachher mehr.

Und der untere Sensor ist schlicht eine LED. Wir reden hier von #PrivacyByDesign. Daher ist von außen direkt sichtbar, ob die Kamera eingeschaltet oder ausgeschaltet ist. Ist sie eingeschaltet und nur für das Streamen aktiviert, leuchtet diese LED blau. Leuchte die LED rot auf, dann ist die aktive Videoaufnahme eingestellt. Den blauen und roten Punkt werden wir gleich noch in der Home-App sehen. Die Eve Cam spricht mit einem Indikator somit die gleiche Sprache wie die Software der Home-App. Nicht zu sehen ist die Infrarotbeleuchtung. Diese steckt hinter der Abdeckung und zwar links und rechts neben der Kameralinse. Somit wird ein bestmögliches Bild in vollkommener Dunkelheit erzeugt.

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Der optisch versteckte Reset-Knopf!

Wo ist er denn? Ach dort! Ja, der Reset-Knopf ist etwas versteckt und befindet sich auf der Rückseite der Kamera. Er ist optisch im Design des Lautsprechers versteckt. Nur die Aufschrift „RESET“ verrät, dass er hier liegen könnte. Wann braucht man diesen? Nur dann, wenn man die Eve Cam aus seinem HomeKit Zuhause entfernt und erneut einbinden will. Für einen Reset drückt man diesen Knopf mit einer Nadel für 10 Sekunden, während die Kamera am Strom hängt. Dadurch ist sie in die Werkseinstellungen zurückgesetzt worden und bereit für eine neue Einbindung. Ihr solltet sie niemals reseten, wenn ihr sie noch eingebunden habt, denn danach müsst ihr sie erneut einbinden. Der Lautsprecher ist in der Umgebung übrigens sehr gut zu hören. Klar und deutlich.

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„Frau Schmidtchen Schleicher mit den elastischen Beinen.“

Naja, eher nur ein Bein. Aber ein schönes und wendiges zugleich. Die Eve Cam kann, egal ob an der Wand oder auf einem Schrank montiert/abgestellt, sehr wendig eingestellt werden. Zum einen kann man das Bein komplett um 360° drehen und auch komplett nach vorne oder hinten kippen. Dadurch bekommt man das gewünschte Sichtfeld optimal eingerichtet. Es braucht auch ein wenig Kraft, um diese Einstellung zu verändern. Ein Ruck gegen einen Schrank macht also auch hier nichts aus. Und wie man sehen kann, steckt der microUSB-Stecker von unten in der Kamera und ist auch bei der Sichteinstellung und Aufstellung so nicht im Weg.

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Genug Hardware. Her mit der Software.

Okay. Ab mit der Eve Cam in das HomeKit-Zuhause. Ich beschränke mich hier immer auf die Home-App von Apple, weil diese zu 95 % jeder als seine Standard-Home-App einsetzt. Also Home-App öffnen, neues Gerät hinzufügen und dem Kind dann einen Namen geben und ein Zimmer zuweisen.

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Da es sich um eine reine Apple HomeKit Secure Kamera handelt, kündigt sich diese auch etwas anders an. Nach der Einbindung schlägt sie einem direkt ihre Funktionen vor. Man kann somit schon bei der Einrichtung einstellen, ob und wann die Eve Cam Videomaterial gepaart mit einem Audiostream aufnehmen soll. Für die Einrichtung sollte wichtig sein, dass die Eve Cam WLAN im 2,4 GHz- und 5 GHz-Bereich gleichermaßen beherrscht.

Wichtig für Apple HomeKit Secure Video:

Ihr braucht mindestens einen 200 GB iCloud-Speicherplan. Ab dann könnt ihr eine HomeKit-Kamera via Secure Video aufzeichnen lassen. Habt ihr den 2 TB iCloud-Speicherplan, dann könnt ihr maximal fünf Kameras aufnehmen lassen. Die Aufnahmen werden mit ihrem Volumen nicht auf das Volumen des Speicherplans angerechnet. Die Aufnahmen bleiben zehn Tage erhalten und werden ab dem elften Tag durch neue Aufnahmen ersetzt – sie werden also einfach überschrieben und sind weg. Der Stream zwischen iCloud und der Eve Cam ist immer verschlüsselt – egal, ob lokal im Netzwerk oder per Fernzugriff. Dafür sorgt das HomeKit-Framework.

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Schaut nach der Einbindung ….

… bitte in die App des Herstellers. Hier wartet mit Sicherheit ein Firmwareupdate eurer Eve Cam auf euch. Solche Dinge immer installieren, da nur so die Stabilität und Zuverlässigkeit auf aktuellstem Stand garantiert werden kann.

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Preis: Kostenlos

Ich schaue eigentlich monatlich in die Hersteller-Apps meiner HomeKit-Geräte und checke dort den Firmwarestand. Immer up-to-date sein – auch hier wichtig. Ich hoffe hier in den nächsten Wochen noch auf ein weiteres Firmwareupdate, denn in meinem Alltag konnte ich feststellen, dass sich die Eve Cam nicht selbstständig mit dem vorherigen WLAN-Netzwerk verbindet, wenn dieses einmal weg war. Startete ich also meinen Apple HomeKit-Router neu (⇒LINK), so verband sich die Eve Cam öfter nicht erneut mit dem WLAN, das dann ja wieder verfügbar war. Passiert wahrscheinlich nicht oft. Doch nach einem Stromausfall wäre dies eher ein Problem. Vor allem, wenn man zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause ist. Ein Firmwareupdate sollte das bald lösen.

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Indikator, Livestream und Nachtsicht.

Wie zuvor schon erwähnt, besitzt die Eve Cam selbst einen Indikator, der ihren Zustand demonstriert. Dieser ist mit dem Indikator der Home-App identisch. Wenn ihr in der Home-App also einen roten oder blauen Punkt neben der Kameransicht seht, dann seht ihr hier exakt das gleiche wie an der Kamera selbst. Ist die Kamera deaktiviert, ist kein Bild in der Home-App zu sehen und auch die LED an der Eve Cam ist aus. Ist in der Home-App ein blauer Indikator zu sehen, ist nur das Streamen aktiviert – auch die Eve Cam zeigt eine blaue LED als Indikator. Und ist ein roter Indikator in der Kameraansicht der Home-App zu sehen, so ist das Streamen und somit die Aufnahme aktiv. Die Eve Cam zeigt hier ebenfalls einen Indikator in Form einer roten LED an. Man sieht also direkt, ob die Kamera aktiv ist und wenn ja, wie. Ich habe diese LED allerdings deaktiviert, da sie mich stört. Das Deaktivieren und Aktivieren nimmt man einfach in der Detailansicht der Kamera vor.

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Hello again 👋🏻

Dreht man das iPhone oder iPad in das Querformat, bekommt man das Bild auch im Vollbild gezeigt. Zu sehen bin hier ich – wer hätte es gedacht? Man kann in diesem Livestream jederzeit das Mikrofon zuschalten und so auch die Eve Cam als Gegensprechanlage nutzen. So kann man einen bellenden Hund auch aus der Entfernung beruhigen oder die Katzen von der Couch scheuchen. Beim Start eines Livestreams ist das Mikrofon immer deaktiviert. Auch die Lautstärke des Streams kann eingestellt werden. Entweder über das Symbol und den erscheinenden Schieberegler in der App oder auch mit den Lautstärkeknöpfen an iPhone und iPad.

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In ein Livebild …

… kann man natürlich jederzeit mit zwei Fingern hineinzoomen. Wer genau hinschaut, sieht meinen beleuchteten Schreibtisch in der sonst dunklen Wohnung. Und man sieht auch, dass das Bild scharf genug ist, um auch im Dunkeln Details erkennen zu können. Sogar herangezoomt. Die Bedienknöpfe am unteren rechten Rand lassen einen die Geräte des Raumes bedienen, die auch im gleichen Raum wie die Eve Cam liegen. Meine Eve Cam liegt in der Home-App im Raum „Flur“. So kann ich über diese Kacheln also auch schnell ein Licht einschalten. Im Flur befindet sich zum Beispiel auch eine Eve Light Switch – mehr dazu hier  (⇒LINK).

Wichtig zu erwähnen ist, dass die Eve Cam von Eve ein 150°-Sichtfeld besitzt. Damit schaut sie also auch ein wenig um die Ecke. Videos kann sie mit maximal 1080p und 25 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Für die Videocodierung nutzt sie den Codec H.264, was kleine Videodateien in guter Qualität bedeutet. Damit ist auch das Exportieren der aufgezeichneten Clips in der Home-App keine große Sache – welch nettes Wortspiel. In der Nachtsicht kann sie bis zu 5 Meter weit schauen und als reine Indoorkamera ist das schon ganz schön weit, wie man bei dem gezoomten Bild sehen kann.

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Die Details zu Apple HomeKit Secure Video.

Die Eve Cam kann von Beginn an Apple HomeKit Secure Video sprechen. Das bedeutet, dass sie Bewegungen, aber auch Personen, Tiere und Fahrzeuge erkennen kann. Hier kann sie demnach unterscheiden. Die Eve Cam sieht das Bild. Analysiert wird es aber in keiner Wolke, sondern lokal im eigenen Zuhause. Dies immer von einem HomeKit-Hub – also einem Apple TV HD, Apple TV 4K oder einem HomePod. Hat man mehrere davon, wird die Aufgabe automatisch verteilt.

Das Bild wird vom HomeKit-Hub analysiert und erst dann ein Trigger zur Kamera geschickt. Sieht also der HomeKit-Hub eine Person, dann sagt er der Eve Cam, dass sie nun bitte auch aufnehmen soll. Wenn die Aufnahme für Personen zuvor natürlich auch aktiviert wurde. Das Video selbst wird dann verschlüsselt in der iCloud abgelegt und bleibt dort 10 Tage lang liegen. Danach wird es unwiderruflich gelöscht. So funktioniert Apple HomeKit Secure Video. Niemand sieht die Aufnahmen und niemand analysiert die Aufnahmen. Alles geschieht unter größter Sicherheitseinhaltung.

Wie in den Screenshots zu sehen ist, …

… kann man für die Anwesenheit und die Abwesenheit unterschiedliche Funktionen aktivieren. So kann die Eve Cam zum Beispiel nur Personen erkennen auf aufnehmen, wenn man nicht zu Hause ist und nur einen Stream, aber keine Aufnahmen erlauben, wenn man zu Hause ist. Die An- und Abwesenheit kann auch mit der Abhängigkeit von mehreren Teilnehmern im HomeKit-Zuhause eingestellt werden. Die An- und Abwesenheit erfolgt hier immer durch ein iPhone der Teilnehmer. Lässt jemand sein iPhone beim Verlassen des Hauses zurück und trägt eine Apple Watch mit Mobilfunk, so wird die An- und Abwesenheit darüber festgestellt. Aber solche Dinge wisst ihr sicherlich schon, wenn ihr mein Apple HomeKit-Fachbuch „Apple HomeKit – die Schnittstelle zum Zuhause“ gelesen habt, oder? (⇒LINK)

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Abschließend kann ich nur sagen, …

… dass die Eve Cam ein richtig nettes Stück Hardware ist, die erst mit der Home-App und alldem dahinter die richtige Alltagstauglichkeit erlangt. Es ist einfach nett zu wissen, dass im Zuhause Dinge überwacht sind, während man nicht zu Hause ist. Es ist nett zu wissen, dass alles verschlüsselt ist und das Video nur vom HomeKit-Hub und keinem fremden Menschen betrachtet und analysiert wurde. Und es ist nett, dass die Sicherheit im Zuhause eine Sicherheit für sich besitzt und man sich so auf zwei Wegen keine Gedanken machen muss.

Wer im Herbst eine HomeKit-Kamera wie die Eve Cam besitzt, der wird sich über die Neuerungen von Apple HomeKit freuen. Vor allem, wenn die Eve Cam dann auch zwischen Personen unterscheiden und somit eine bestimmte Person erkennen kann. „Matthias wurde gesehen.“ Und auch das Festlegen von Zonen im Bild, wodurch nur auf Bewegungen in einem bestimmten Bereichen geachtet wird, ist eine nette Zusatzoption ab iOS 14, iPadOS 14, macOS 10.11 und tvOS 14. Die Eve Cam von Eve ist damit eine HomeKit-Kamera, die komplett auf Apple HomeKit Secure Video setzt, auf die künftigen Funktionen davon baut und nicht in vier Jahren schon wieder ausgewechselt werden muss.

Die Eve Cam von Eve mit Apple HomeKit Secure Video ist online hier erhältlich:

*verlinkte Produkte zu Onlineshops sind Affiliate-Links

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