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Technologie hat uns in den vergangenen Jahren viele praktische Werkzeuge zur Verfügung gestellt. Dinge, die früher Zeit und Mühe gekostet haben, lassen sich heute mit deutlich weniger Aufwand erledigen. Denk nur an die Arbeit im Homeoffice: Dank Kommunikationstools wie Slack bleiben Teams auch dann in Kontakt, wenn die Kollegen auf verschiedenen Kontinenten sitzen. Die Zusammenarbeit funktioniert trotzdem reibungslos. Noch pragmatischer wird es, wenn man an digitale Sicherheit denkt. Wer einen Passwortmanager nutzt, muss sich keine Dutzende verschiedener Zugangsdaten mehr merken. Alle Passwörter werden an einem einzigen, geschützten Ort gespeichert, sicher und immer griffbereit.

Die-nuetzlichsten-Smart-Home-Geraete-die-du-direkt-vom-iPhone-aus-steuern-kannst-scaled Die nützlichsten Smart-Home-Geräte, die du direkt vom iPhone aus steuern kannst

Doch wenn man den technologischen Fortschritt der letzten Jahre insgesamt betrachtet, hat kaum ein Bereich den Alltag so spürbar verändert wie das Smart-Home. Was früher Science-Fiction war, ist heute gelebter Alltag: Geräte im Haushalt lassen sich per Sprachbefehl oder per Tipp auf dem Smartphone steuern, schalten sich automatisch ein und aus und reagieren auf bestimmte Bedingungen, ganz ohne manuellen Eingriff. Wer ein iPhone besitzt, hat damit eine besonders komfortable Ausgangslage. Apple Home verbindet eine wachsende Zahl an Smart-Home-Geräten verschiedener Hersteller in einer einzigen App. 

Apple Home als gemeinsame Plattform

Bevor die einzelnen Gerätekategorien vorgestellt werden, lohnt sich ein kurzer Blick auf die Grundlage: Apple Home ist die integrierte Smart-Home-App auf dem iPhone und iPad, seit iOS 10 verfügbar und seitdem kontinuierlich verbessert. Hier laufen kompatible Geräte verschiedener Hersteller zusammen, ohne dass du für jedes Produkt eine separate App brauchst.

Entscheidend für die Kompatibilität sind zwei Standards: HomeKit und Matter. HomeKit ist Apples eigenes Protokoll, das hohe Sicherheitsanforderungen stellt. Matter ist der neuere, herstellerübergreifende Standard, der von Apple, Google, Amazon und Samsung gemeinsam entwickelt wurde. Geräte mit Matter-Unterstützung lassen sich nicht nur in Apple Home einbinden, sondern sind auch zukunftssicher aufgestellt. Immer mehr Hersteller liefern neue Produkte mit Matter aus oder aktualisieren ältere Geräte per Firmware-Update. Wenn du zu Hause einen HomePod oder einen Apple TV betreibst, fungiert dieses Gerät als Home Hub. Das bedeutet: Apple Home funktioniert auch dann, wenn du nicht zu Hause bist. Du kannst die Heizung vom Büro aus hochdrehen oder prüfen, ob die Haustür wirklich abgeschlossen ist.

Smarte Beleuchtung: der klassische Einstieg

Smarte Lampen sind für viele der erste Schritt ins Smart-Home – und das aus gutem Grund. Die Einrichtung ist einfach, die Geräte sind erschwinglich, und der Unterschied im Alltag zeigt sich sofort. Philips Hue ist in diesem Bereich Marktführer. Die Glühbirnen sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich: weiß, warmweiß sowie in Farbvarianten mit Millionen Farbtönen. Für die Einbindung in Apple Home wird die Philips Hue Bridge benötigt, die über das Heimnetzwerk kommuniziert. Sobald die Bridge in Apple Home eingerichtet ist, lassen sich alle angeschlossenen Lampen per iPhone steuern, Helligkeit, Farbtemperatur, Szenen und Automationen inklusive. Wer keine separate Bridge möchte, kann auf die IKEA DIRIGERA setzen. Der Hub von IKEA unterstützt Matter nativ und lässt sich direkt in Apple Home einbinden. IKEA bietet dazu eine breite Produktpalette an smarten Lampen und Leuchten zu günstigen Preisen an.

Smarte Steckdosen: Normale Geräte ins Smart-Home integrieren

Nicht jeder Haushalt möchte oder kann alle Geräte gegen smarte Versionen austauschen. Smarte Steckdosen lösen dieses Problem elegant: Du steckst die Steckdose in die Wand, schließt ein beliebiges Gerät an – und schon lässt es sich über Apple Home steuern. Eve Energy ist hier eine der besten Optionen für iPhone-Nutzer. Die Steckdose unterstützt HomeKit ohne Bridge und zeigt zusätzlich den Stromverbrauch des angeschlossenen Geräts in Echtzeit an. Das ist nützlich, wenn du verstehen willst, was bestimmte Geräte tatsächlich an Energie verbrauchen. Meross bietet HomeKit-kompatible Steckdosen zu einem günstigeren Preis an. Für Einsteiger, die zunächst testen wollen, ob smarte Steckdosen in ihrem Alltag Sinn ergeben, ist Meross eine solide Wahl. Die Integration in Apple Home funktioniert zuverlässig.

Smarte Thermostate: Heizung effizient steuern

Die Heizung ist einer der größten Energieverbraucher im Haushalt. Wer sie intelligenter steuert, spart auf Dauer nicht nur Geld, sondern auch Energie. Smarte Thermostate machen das möglich und lassen sich direkt per iPhone einstellen. Tado gehört zu den bekanntesten Anbietern in Deutschland und Österreich. Die Geräte passen an die meisten gängigen Heizkörper, sind HomeKit-kompatibel und lassen sich über Apple Home steuern. Besonders praktisch: Tado erkennt per Geofencing, wenn du das Haus verlässt, und stellt die Heizung automatisch zurück. Wenn du nach Hause kommst, beginnt das System rechtzeitig zu heizen. Eve Thermo geht einen anderen Weg. Das Gerät kommuniziert ausschließlich per Bluetooth mit dem iPhone und speichert keine Daten in der Cloud. Wer auf Datenschutz Wert legt und keine Heizungsdaten auf fremden Servern wissen möchte, ist damit gut beraten. Mit einem HomePod oder Apple TV als Hub funktioniert die Fernsteuerung trotzdem.

Smarte Türschlösser: Zugang ohne Schlüssel

Ein smartes Türschloss verändert den Alltag mehr, als man zunächst erwartet. Der physische Schlüssel wird nicht ersetzt, aber du bekommst zusätzliche Möglichkeiten: die Tür per iPhone öffnen, temporäre Zugangscodes für Besucher erstellen, und per Benachrichtigung erfahren, wann die Tür geöffnet wurde. Nuki Smart Lock ist in Deutschland weit verbreitet und gut in Apple Home integrierbar. Das Gerät wird auf das vorhandene Schloss aufgesetzt; der bestehende Zylinder bleibt unberührt. Die Montage dauert in der Regel unter 15 Minuten. Über den Nuki Hub oder Matter kommuniziert das Schloss mit Apple Home. 

Smarte Kameras und Türklingeln: Überblick behalten

Apple Home zeigt Livestreams kompatibler Kameras direkt in der App an. Du musst keine separate App öffnen, sondern siehst auf einen Blick, was gerade vor der Haustür, im Garten oder in der Wohnung passiert. Ein zentraler Vorteil für Apple-Nutzer: HomeKit Secure Video. Kameras, die diesen Standard unterstützen, speichern Aufzeichnungen verschlüsselt in iCloud. Nur du hast Zugriff; der Hersteller der Kamera sieht die Aufnahmen nicht. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu vielen Cloud-Kameras anderer Hersteller. Logitech Circle View und Eve Cam sind zwei bekannte Kameras mit HomeKit Secure Video. Beide lassen sich per Automation mit anderen Geräten verknüpfen: Erkennt die Kamera eine Bewegung, leuchtet automatisch das Licht im Flur auf. Das schreckt potenzielle Einbrecher ab und gibt gleichzeitig eine praktische Benachrichtigung auf dem iPhone aus.

Automationen: Wo das System wirklich nützlich wird

Einzeln betrachtet sind alle genannten Geräte praktisch. Ihr volles Potenzial entfalten sie aber erst dann, wenn sie miteinander verknüpft werden. Apple Home bietet dafür eine eigene Automationsfunktion direkt in der App. Du kannst festlegen: Wenn du nach Hause kommst, geht das Licht im Flur an, das Türschloss öffnet sich automatisch, und die Heizung springt auf deine bevorzugte Temperatur. Oder: Wenn du das Haus verlässt, schalten sich alle Steckdosen im Büro ab, die Rollläden fahren herunter, und die Heizung reduziert sich auf den Sparmodus. Auslöser für Automationen können Uhrzeiten, Standortdaten, Sensorzustände oder Sonnenauf- und -untergang sein. Damit entsteht ein System, das auf deinen Alltag zugeschnitten ist, nicht umgekehrt.

Schritt für Schritt, nicht alles auf einmal

Das Smart-Home muss kein großes, teures Projekt sein. Wer mit einer smarten Steckdose oder ein paar Glühbirnen anfängt, bekommt schnell ein Gefühl dafür, welche Geräte im eigenen Alltag wirklich nützlich sind. Entscheidend ist, von Anfang an auf HomeKit- oder Matter-kompatible Produkte zu setzen. So bleibt das System erweiterbar, und alles läuft über Apple Home auf dem iPhone zusammen. Das iPhone wird dabei zur zentralen Steuereinheit für das gesamte Zuhause und Siri ist jederzeit zur Stelle, wenn beide Hände gerade beschäftigt sind.

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