Steckdosen können Mangelware im Haushalt sein, denn sind belegt, dann sind sie belegt. Also gilt es Dinge auszustecken, umzustecken oder anders einzustecken. Ein Grund für Mehrfachsteckdosen. Gerade an Weihnachten ist nur so die eine oder andere Hausbeleuchtung überhaupt machbar, oder? In Sachen HomeKit muss man etwas anders denken – man muss umdenken. Denn mit dem Energy Strip von Eve kann eine Dreifach-Steckdosenleiste gleich drei Geräte schalten und/oder regeln.

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Der Energy Strip von Eve – die Dreifach-Steckdosenleiste mit HomeKit

Um mehr aus nur einer Steckdose rauszuholen, braucht es eine Steckdosenleiste. Ich hatte euch vor kurzer Zeit schon eine HomeKit-Variante aus diesem Areal in einem anderen Artikel vorgestellt (⇒LINK), heute geht es aber um die Premium-Variante von Eve.

Der Preis mag objektiv betrachtet zuerst hoch wirken. Bekommt man doch im Baumarkt seiner Wahl für 3 € eine Steckdosenleiste mit drei Steckpunkten. Allerdings sind es die kleinen Dinge, die den großen Unterschied bewirken. In dieser Hinsicht wären das das Design, die Funktionalität und die Sicherheit.

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Sicherheit ist das höchste Gut im Alltag

Ich kenne Leute, die stecken billige Steckdosenleisten vom Baumarkt sogar ineinander, nur um einen Stecker zu verlängern oder um aus einem Steckpunkt drei neue machen zu können. Über die Brandgefährlichkeit sind solche Menschen sich scheinbar weniger bewusst. Dass solche Steckerleisten teilweise ganz billige Ware sein können, zeigen auch Expertenberichte, welche sich die Isolierung und den inneren Aufbau dieser Baumarkt-Steckdosenleisten schon betrachtet haben. Ein bisschen zu vergleichen mit den billigen Ladegeräten für iPhone und iPad – die manch einer gern billig im Internet shoppt. Weil billig halt geil ist. Geil ist es meist nicht mehr, wenn die Wohnung oder das Haus dadurch brennt.

Der Energy Strip von Eve trägt mehrere Sicherheitsmerkmale. Das ganze Gerät ist so zum Beispiel vom TÜV Rheinland abgenommen worden und darf daher auch dieses besondere Logo tragen. Das Gerät besitzt eine Kindersicherung, wodurch die Bedienknöpfe an der Leiste gesperrt werden können. Auch sind die beiden Bohrungen in jedem Steckpunkt durch schwarze Klappen verschlossen und öffnen sich erst beim Einstecken des Steckers. Und außerdem schützt das gesamte HomeKit-Gerät die eingesteckten Gerät durch einen Überspannungsschutz, der bei bis zu maximalen 30.000 A und 264 V greift. Ingesamt kann man Geräte mit einer summierten Nennleistung von max. 16 A und 3.680 W einstecken.

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Eine Mehrfach-Steckdosenleiste mit drei HomeKit-Steckdosen

Der Hauptgrund der Nutzung sollte natürlich die HomeKit-Anbindung sein, denn dadurch lassen sich drei eingesteckte Geräte unabhängig voneinander schalten und/oder regeln. Jede Steckdose ist nach der Einbindung in der Home-App einzelnen konfigurierbar. So kann also jeder Steckdose auch ein eigener Gerätetyp wie bspw. Ventilator, Steckdose oder Lichtquelle vergeben werden. Auch die Belegung eines Steckpunktes ist in der Home-App erkennbar.

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Preis: Kostenlos

Die Einrichtung in HomeKit ist einfach und simpel. Gerät auspacken, mit der Steckdose verbinden, Home-App öffnen, HomeKit-Code scannen und der kurzen Anweisung folgen – fertig. Nach der Einbindung und Einrichtung sollte man aber die Hersteller-App laden und öffnen, denn für den Energy Strip von Eve ist direkt eine frische Firmware verfügbar. Allgemein sollte man bei HomeKit-Geräten immer die Firmware mit der Hersteller-App kontrollieren und neue Firmware immer direkt einspielen. Der Energy Strip sollte hier keine Ausnahme sein.

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Der Energy Strip ist das erste Gerät von Eve, das nicht wie sonst via Bluetooth, sondern via WiFi arbeitet. Um genau zu sein, spricht es wie alle anderen HomeKit-Geräte mit WiFi auch 802.11b/g/n im 2,4GHz-Netzwerk. Eingebunden in einem Mesh-WLAN erfolgt die Vergabe zu dem 2,4GHz-Band automatisch. Das HomeKit-Gerät ist übrigens nur für den Innenbereich konzipiert worden. Die Nutzung im Außenbereich ist somit nicht gegeben und sollte auch befolgt werden.

Details und Design

Auf der Rückseite fallen zwei Bohrungen im Gehäuse auf. Diese dienen zur Befestigung an einem gewünschten Untergrund. Dadurch kann der Eve Energy Strip auch hochkant oder waagrecht an der Wand befestigt werden. Hierfür muss man selbst M4.0 x 25 mm Schrauben mitbringen, die Dübel für die Wand nicht zu vergessen. Auch kann man die Mehrfach-Steckdosenleiste so unter einer Schreibtischplatte anbringen, um die teure Büroausstattung dadurch auch direkt durch den Überspannungsschutz abzusichern – ich rate es zumindest.

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Dank HomeKit kann man jede einzelne Steckdose via Home-App aber auch via Siri ein- und ausschalten. Über die Eve-App kann man seine Stromkosten pro Kilowatt eintragen und so pro Steckpunkt die Kosten der eingesteckten Geräte kontrollieren. Wenn die Home-App oder Siri nicht zur Hand sein sollten, können alle Steckpunkte auch über die im Gehäuse eingelassenen Knöpfe ein- und ausgeschaltet werden. Das Kabel der Mehrfach-Steckdosenleiste ist übrigens 1,9 m lang. Damit kann man die Steckdosenleiste auch gut unter dem Bett, der Couch oder hinter einem Schrank installieren/positionieren. Sollte der Überspannungsschutz gegriffen haben, springt in dem Aluminiumgehäuse seitlich eine Sicherung heraus. Dieser kann wieder reingedrückt werden und sichert ab diesem Punkt dann alles wieder ab. Die weiße LED neben der Anzeige des Überspanungsschutzes muss leuchten, damit der Schutz aktiv ist. Leuchtet dieses LED nicht, gilt es die Sicherung zu ersetzen.

Vielleicht hat einem in der Vergangenheit auch ein Eve Energy ausgereicht, um ein eingestecktes Gerät via HomeKit bedienen zu können. Vielleicht. Denn wie schon erwähnt sind freie Steckdosen einfach oft Mangelware, wodurch der Eve Energy Strip einfach seine Vorzüge aufzeigt – die Sicherheit immer als dicker i-Punkt auf dem Gesamtbild.

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