Vielleicht ist euch der Name “CleanMyMac” ja schon ein Begriff. Ich hatte euch die Version 3 nämlich schon hier im Blog vorgestellt (->LINK). Die Entwickler waren nach der Version wirklich fleißig unterwegs und haben sich an Version 4 gesetzt. Diese ist nun offiziell verfügbar und ich zeige euch kurz um was es geht.

Erst einmal wurde optisch aufgeräumt. Im Vergleich zur vorherigen Version wirkt nun alles aufgeräumter und unverschnörkelter. Links ein permanentes Menü und rechts die Aktionen und der Inhalt dazu. Man konzentriert sich also immer auf nur ein Fenster und wird nicht überfordert. Überforderung ist das nächste gute Stichwort, denn die Mac-App ist in ihrer Bedienung einfacher geworden. Euch werden nun Dinge erklärt, bevor ihr sie durchführt. So lassen sich Aktionen im Detail erklären und schon im Vorfeld entscheiden, ob es für einen sinnvoll ist oder nicht. Hier könnt ihr CleanMyMac X kaufen (->LINK).

CleanMyMac X ist ein mächtiges Werkzeug für den Mac und ich nutze diese schon seit Version 2.x öfters. Ich räume mir damit vor allem Historien von Browsern und Apps auf. Uralte Historien, die ich wirklich nicht mehr benötige, die nur als Ballast rumliegen und vielleicht auch das ein oder andere Problemchen verursachen können – in Bezug auf Browserverläufe. Ich deinstalliere mit CleanMyMac auch Programme, da diese Mac-App eine App nicht nur installiert, sondern auch den Müll, der bei einer regulären Deinstallation gern liegen bleibt, beseitigt. Es bleiben keine leeren Programmordner und Ordnerverzeichnisse von deinstallierten Apps übrig, dafür sorgt CleanMyMac. Auch kann die App nun eure Programme aktualisieren – das ist wirklich genial. Sie checkt die derzeitige Version der Programme und gleicht sie online ab – mit ein paar Klicks habt ihr vielen eurer Programme so ein Update verpasst und müsst dies nicht mit jeder App manuell durchführen. Optimierung ist alles und so kann die Mac-App den RAM-Speicher auf Wunsch leeren, die Apple-Wartungsskripte manuell starten, Festplatten/SSD-Speicher nach Fehlern untersuchen und diese beseitigen, euere Mail-App beschleunigen, den Suchindex neu indizieren lassen, den DNS-Cache löschen und, und und. Sehr hilfreich ist hier allerdings das neue Strukturieren der Startdienste. Das sind die Programme die als Standard eine Dateiart öffnen. Manchmal bringt ja macOS was durcheinander und dann möchte es z.B permanent ein Zip-Archiv mit Affinity Photo standardmäßig öffnen. Das rückt CleanMyMac X auf Wunsch wieder zurecht, wodurch einmal alle Öffnungsdienste zurückgesetzt und dann sinnvoll neu zugeordnet werden. Das half mir im letzten Jahr übrigens schon dreimal und hätte meiner Meinung nach nicht anders gelöst werden können – wenn man nicht im Terminal rumhacken will und vor allem kann. Auch ganz wichtig sind die Anmeldeobjekte. Diese kann man in der Mac-App aktivieren oder deaktivieren. Anmeldeobjekte sind Dienste aber auch Apps die gerne in der Menüleiste mitstarten und dann vielleicht unnötig Systemressourcen verschwenden. Hier habt ihr einen Überblick aller Dienste und Startobjekte und könnt selbst schnell aussortieren – hilft zeitgleich übrigens auch die Menüleiste mal aufzuräumen.

Menüleiste ist ein weiteres gutes Stichwort, denn CleanMyMac X kann in eurer Menüleiste wohnen – wenn ihr wollt. Hier könnt ihr über einige Funktionen direkt zugreifen. Vor allem seht ihr dadurch aber auch die Systemauslastung, verfügbarer Festplattenspeicher, RAM-Auslastung und die Apps welche die Batterie derzeit am meisten belasten – sofern es ein Mac im Akkubetrieb ist. Auch könnt ihr die Prozessorauslastung und die Temperatur des Systems einsehen.

CleanMyMac X ist wirklich mächtig und möchte gerne viel Speicherplatz freiräumen. Ihr solltet nach einem Smart Scan also immer die Detailansicht öffnen und euch die zu löschenden Daten anschauen. Hier möchte ich betonen, dass ihr die Sprachdateien und die macOS Lokalisierungen nicht löschen solltet. Klar, spart euch das einige GB an Speicher, aber wenn macOS mal etwas anders lokalisieren muss, dann fehlen die Sprachen dafür. Also bitte nicht löschen. Auch die Benutzer-Cache Dateien müsst ihr nicht immer löschen. Darin liegen von Programmen angelegte Einstellungen, wie Speicherpfade und solche Dinge. Solltet ihr mal Probleme mit Programmen in dieser Richtung haben, dann löscht hier ruhig alles. Die Programme legen sich im Nachhinein alles erneut und frisch an. Ihr müsst die Dateien aber nicht löschen, wenn keine Probleme bestehen. System-Protokolldateien können ruhig ab und an mal weg, ebenfalls die Benutzer-Protokolldateien. Finger weg von den Dokumentversionen, wenn ihr mit der Historie von Dateien arbeitet. Im iTunes-Cache befinden sich alte Backups von iOS-Geräten, aber auch die Coverbilder. Alte Backups können sicher weg, denn sie sind oft riesig. Coverbilder solltet ihr wirklich nicht löschen, es könnte eure Musikbibliothek zerschießen, da alle Album-Cover neu geladen werden müssen. Auch bei den Mail-Anhängen solltet ihr aufpassen. Löscht ihr sie, sind die weg. bzw. werden sie gelöscht und die Mail-App lädt sie oft wieder nach – also lieber manuell in der Mail-App finden und löschen. Bei den Fotoresten solltet ihr nicht den Gesichter-Cache löschen, wenn ihr diesen mit eurer iCloud-Fotomediathek nutzt. Das waren kleine Hilfestellung, was ihr beachtet solltet, da CleanMyMac X wirklich etliches findet und auch beseitigen kann – sollte es notwendig sein.

Das große Hilfstool kann euren Mac auf bekannte Maleware scannen und diese entfernen. Dafür reichen zwei Klicks. Ich habe hier noch nie was gefunden und mein macOS-System läuft schon seit 5 Jahren. Unter Datenschutz könnt ihr alte WLAN-Netzwerke restlos entfernen und Browser komplett leeren. Auch den Verlauf von Skype und den zuletzt geöffneten Dateien können weggeworfen werden. Der letzte Menüpunkt betrifft große Dateien auf dem Mac. Diese findet die App ruckzuck und ihr seht wo sich vielleicht noch ein altes und speicherfressendes Videofile versteckt. Mit dem Vernichter lassen sich Dateien restlos löschen, da die Datei bzw. der Speicherplatz mehrmals mit Nullen überschrieben wird. Dadurch kann die Datei nicht mehr hergestellt werden – außer mit einem Time-Machine-Backup vielleicht. Übrigens könnt ihr gewisse Dinge auch in der App sperren. Bei einem Scan könnte so permanent das Scannen der iTunes-Mediathek ignoriert werden, da ihr hier sowieso nie eingreifen und etwas löschen wollt. Das geht mit allen anderen Programmen und Optionen auch. Der Smart Scan kann also angepasst werden und konzentriert sich künftig nur auf die von euch relevanten Punkte – in Anbetracht der oben von mir erwähnten Tipps sicher hilfreich. Wenn ihr euren Mac mal richtig aufräumen wollt, dann tut dies. Es wir euch einige Bremsen lösen und das System merklich schneller und reaktionsfreudiger machen. Vor allem ein macOS-System was schon mehr als ein Jahr läuft, wird dadurch merklich aufgeräumt. Ich kann euch CleanMyMac X wirklich sehr empfehlen, da ich schon ein langjähriger Nutzer der Software bin. Wer eine oder die Vorgängerversion von CleanMyMac bereits nutzt, der kann das Upgrade für die Hälfte des Neupreises erhalten.

Hier könnt ihr CleanMyMac X, sowie das Upgrade darauf kaufen (->LINK).

*verlinkte Produkte zum Hersteller sind Affiliate-Links


Dir hat dieser Artikel gefallen? Dann würde ich mich über eine Unterstützung via PayPal sehr freuen.